Grid 2 Preview im Technik-Test: Optimiert für Graphics Core Next, GTX 680 hinter HD 7870
Codemasters langersehntes Rennspiel Grid 2 geht am 31. Mai an den Start. PC Games Hardware wirft derweil einen Blick auf die fast fertige Preview-Version und klärt, was sich in puncto Technik seit Dirt Showdown getan hat. So viel vorweg: Direct X 11 und ausgereifte Multicore-Unterstützung sind natürlich an Bord.
Grid 2 ist die neueste Rennsimulation von Codemasters Racing. Der Nachfolger von Race Driver Grid aus dem Jahr 2008 wird am 31. Mai für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen. Auf dem offiziellen Grid-Kanal auf Youtube schloss man außerdem einen möglichen Release für die Playstation 4 nicht aus. Bis es soweit ist, wirft PC Games Hardware einen Blick auf den Preview-Code, welcher einer fast finalen Version entspricht.
Grid 2 Preview: Erste Grafikkarten-Benchmarks
Grid 2 basiert auf Codemasters' hauseigener Ego-Engine, welche bereits Dirt Showdown zu einer hübschen Grafik verhalf. Seit Showdown unterstützt der Renderer Forward+ sowie Global Illumination, zwei Funktionen, welche der Qualität sichtbar zu Gute kommen, jedoch ordentlich Rechenleistung verschlingen. Forward+ stellt eine Erweiterung klassischer Beleuchtungstechnik dar, welche mit Multisample-Kantenglättung besser zusammenarbeitet als Deferred Rendering. Die Berechnung via Direct Compute liegt den "Graphics Core Next"-Radeons (GCN) besonders gut, außerdem sorgt Global Illumination für realistisches "bouncing" von Licht, also das Reflektieren von Strahlen, die wiederum mit anderen Objekten wie Autos interagieren. Grid 2 und Dirt Showdown bieten zudem weich auslaufende Schatten (Contact Hardening Shadows) sowie High Definition Ambient Occlusion, welche Objekte verschattet.
Die uns zur Verfügung stehende Preview-Version von Grid 2 beinhaltet laut aktuellem Kenntnisstand alle Grafikeffekte der Vollversion, darunter Global Illumination und Soft Ambient Occlusion. Letztere wertet die Umgebungsverdeckung mithilfe weiterer Berechnungen auf und wird mit dem spieleigenen Ultra-Preset nicht aktiviert. Da PC Games Hardware traditionell mit maximalen Details testet, schalten wir die Option für erste Grafikkarten-Benchmarks ein. Da es sich nicht um die finale Spielversion handelt, verzichten wir auf eine Benchlawine und beschränken uns vorerst auf verbreitete Grafikkarten.
Als Teststrecke dient uns das erste Rennen in der Grid-2-Kampagne, Pacific Way, welche wir von Fraps begleitet 30 Sekunden abfahren. Übrigens bietet Grid 2 wieder eine Bench-Option mithilfe einer benchmark.xml, in der Preview-Version funktioniert dies aber noch nicht.
Eindeutig: Die erweiterte Beleuchtung ist nach wie vor besser auf GCN-Chips der Radeon-HD-7000-Reihe als auf Geforce-GPUs abgestimmt. Das führt zum außergewöhnlichen Ergebnis, dass eine Radeon HD 7870 an einer Geforce GTX 680 vorbeizieht – wie einst bei Dirt Showdown, bevor Nvidia mit einigen Treiberkniffen nachhalf. Der folgende Test zeigt, dass Geforce-Besitzer deutlich höhere Bildraten erhalten, wenn sie etwas Qualität opfern:
Wir erwarten, dass Codemasters im finalen Grid 2 diverse Performance-Optimierungen einbaut, auch werden nachfolgende Nvidia-Grafiktreiber für höhere Leistung sorgen. Sobald der Gold-Code von Grid 2 testreif ist, finden Sie die Ergebnisse natürlich auf PCGH.de. In der Bildergalarie finden Sie übrigens einige Screenshots der Grid 2 Preview mit maximalen Details.
Hintergrund zu Grid 2
In Grid 2 wurde vor allem am Handling und der Physik - neben der Grafik - gearbeitet. Eine verbesserte künstliche Intelligenz soll den Einzelspieler-Modus noch aufregender machen. Die verbesserte Physik-Berechnung sorgt dabei für realistisches Verhalten des Fahrzeugs. Unfälle und Deformationen der Autos werden damit realitätsnäher dargestellt. Die Grid-2-Spieler können im Spiel Strecken in den USA, Europa und Asien befahren. Städte wie Paris, Abu Dhabi und Miami sollen dabei unter anderem verfügbar sein. Neben den "normalen" Rennstrecken wird es auch Straßenrennen geben. Einen Sammelthread zu Grid 2 gibt es bereits im Forum. Mehr zu Race Driver Grid 2 gibt es auf unserer Themenseite.

Metro 2033 wurde/wird gebencht, weil es grafisch state of the art war und dank den Steam Sales weit verbreitet.
Immer diese völlig absurden Behauptungen
Damals wurden bei Erscheinen solcher Titel auf einigen Seiten auch schnell die Benchmark-Portfolios "optimiert" um grün besser aussehen zu lassen.
Ich besitze eine NV GTX670 und werde einen bogen um GRID 2 machen. Showdown wurde bereits boykottiert.
Wenn das so weitergeht wird XBOX720 gekauft, langsam reichts.
GTX680 hinter HD7870
http://www.pcgameshardwar...
So viel advanced lighning wie nur möglich damit Kepler meilenweit hinten liegt.
Der effekt wird viel zu stark eingesetzt. ADIEU realismus !
bild
Grid 2 Preview im Technik-Test: Optimiert für Graphics Core Next, GTX 680 hinter HD 7870 - Bildergalerie,
http://www.pcgameshardwar...
Grottenschlecht, darum gehts aber nicht. Es geht ums Prinzip!
Diese bevorzugung, widerlich !
Ich hätte nichts dagegen wenn ein gpu hersteller Insolvent gehen würde.
In den letzten jahren hatte ich viele karten von AMD und NV.
Wenn ein Spiel zuckelte/ruckelte, stellte ich mir direkt die frage wies wohl auf der konkurrenzkarte läuft ?
So macht das keinen spass mehr.Es wird immer schlimmer.
Aber hey, hd7870 schneller als gtx680. Nur das zählt.
Codemasters das ihr sowas mit euch machen lässt. Ich habe jeglichen respekt verloren und werde mir das spiel garantiert nicht holen.
Also ichhabe/hatte bei showdown sowohl mit meiner 7970 als auch jetzt mit meiner GTX 680 keine Probleme.
Sollte es bei Dirt anders sein tausche ich die Karten einfach mit meinem Dad zurück