Alterskontrolle in GTA Online: Leak zeigt erste Screenshots geplanter Sicherheitsmaßnahmen

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Alterskontrolle in GTA Online: Leak zeigt erste Screenshots geplanter Sicherheitsmaßnahmen
Quelle: Rockstar Games

Ein Leak zeigt angeblich erste Einstellungen zur Altersverifikation in GTA Online. Die Maßnahme könnte auf neue Jugendschutzregeln reagieren. Sollte Rockstar grünes Licht geben, könnten sie bald Realtität werden.

Schon länger wird spekuliert, dass Rockstar Games in GTA Online eine Altersverifikation einführen will. Nun ist ein Leak aufgetaucht, der diese Vermutung weiter untermauert: Der bekannte Leaker Tez2 hat Screenshots veröffentlicht, die Einstellungen zur Alterskontrolle zeigen sollen. Sie stammen angeblich aus einer aktuellen Version des Spiels. Sie sind laut seiner Aussage aber noch nicht aktiv. Damit könnte Rockstar auf zunehmenden Regulierungsdruck reagieren, etwa in Großbritannien, wo der Zugriff auf alterskritische Inhalte in Spielen und Webseiten immer stärker eingeschränkt wird.

GTA Online: Mehr Kontrolle über Online-Zugang und Store-Inhalte

Die geleakten Screenshots zeigen eine neue Startbildschirm-Aufforderung: "Alter überprüfen - Bitte überprüfe dein Alter, um auf Online-Funktionen zugreifen zu können." In einem weiteren Menüpunkt namens "Zusätzliche Einstellungen" finden sich Kontrollschalter für Funktionen wie den Online-Zugang, Store-Zugriff, Snapmatic-Uploads und eben auch die Altersprüfung. Diese könnten entweder durch Eltern oder direkt durch den Spieler verwaltet werden.

Bildergalerie

Offiziell hat Rockstar die neue Funktion bisher nicht bestätigt. Doch da der Leak auf einem bekannten Dataminer basiert und sich Code-Fragmente zur Altersprüfung bereits in Spieledateien finden lassen, scheinen die Pläne zumindest fortgeschritten zu sein. Ob es sich um eine länderspezifische Maßnahme oder um eine weltweite Änderung handelt, ist derzeit ebenfalls nicht geklärt. Noch bleibt abzuwarten, wann Rockstar das Feature offiziell einführt und wie weitreichend die Altersverifikation tatsächlich ausfällt.

Finden Sie eine Altersverifikation in Spielen wie GTA Online sinnvoll oder befürchten Sie unnötige Einschränkungen im Spielspaß? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Tez2 via X

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von 1xok
        Alleine die ganzen Bauvorschriften. Daran hält sich kein Mensch. Will das hier nicht auswalzen.
        Gut, kenne ich anders, schon weil ein Nachbar, dem was nicht gefällt, einen da ruckzuck zum Rückbau zwingen kann.
        Zitat von 1xok
        Systematisch logisch wäre ein Stufenmodell, das 12 / 14 / 16 / 18 als Kernpunkte nutzt. Wenn die Altersgrenzen im Jugendschutz nicht zu den zentralen Schwellen im Straf-, Familien- und Verfassungsrecht passen, führt das im Endeffekt dazu, dass der Jugendschutz normativ gebeugt wird. Das passiert ja auch ständig.
        Dann reden wir aber ja nicht mehr darüber, ob das Regelsystem sinnvoll ist oder nicht, sondern darüber, wie es genau beschaffen sein soll. Dass da nicht alles perfekt ist, da bin ich auf jeden Fall dabei, aber das ist auch ein sehr subjektives Thema mit extrem vielen Meinungen, bei dem es schwierig ist einen bundesweiten Kontext zu finden. Das brauchen wir meiner Meinung nach hier auch nicht diskutieren.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von 1xok
        Alleine die ganzen Bauvorschriften. Daran hält sich kein Mensch. Will das hier nicht auswalzen.
        Gut, kenne ich anders, schon weil ein Nachbar, dem was nicht gefällt, einen da ruckzuck zum Rückbau zwingen kann.
        Zitat von 1xok
        Systematisch logisch wäre ein Stufenmodell, das 12 / 14 / 16 / 18 als Kernpunkte nutzt. Wenn die Altersgrenzen im Jugendschutz nicht zu den zentralen Schwellen im Straf-, Familien- und Verfassungsrecht passen, führt das im Endeffekt dazu, dass der Jugendschutz normativ gebeugt wird. Das passiert ja auch ständig.
        Dann reden wir aber ja nicht mehr darüber, ob das Regelsystem sinnvoll ist oder nicht, sondern darüber, wie es genau beschaffen sein soll. Dass da nicht alles perfekt ist, da bin ich auf jeden Fall dabei, aber das ist auch ein sehr subjektives Thema mit extrem vielen Meinungen, bei dem es schwierig ist einen bundesweiten Kontext zu finden. Das brauchen wir meiner Meinung nach hier auch nicht diskutieren.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Was meinst du damit genau? Eine De-Facto-Aufhebung durch mangelnde Kontrollen oder das wirklich Gesetze umgeschrieben werden?
        Alleine die ganzen Bauvorschriften. Daran hält sich kein Mensch. Will das hier nicht auswalzen.

        Zitat von empy
        Und für Jugendliche gibt es halt 12 und 16, 14 noch dazu einzuführen, wäre doch eher noch mehr Bürokratie als weniger, oder missverstehe ich da was?
        Also ich komme aus einer Generation, wo es durchaus noch üblich war mit 16 zu heiraten. Das geht nicht mehr, aber unsere Rechtssystematik traut und mutet jungen Menschen nach wie vor deutlich mehr zu als der Jugendschutz. Mit 14 ist man strafmündig und grundsätzlich gilt sexuelle Selbstbestimmung, sowie religiöse Selbstbestimmung. Man ist kein „Kind“ mehr im Sinne des BGB. Man darf arbeiten, den Führerschein fürs Moped machen und vieles mehr.

        Die jetzigen Altersgrenzen passen nicht in unsere Rechtssystematik. Das Lebensalter 14 kommt im Jugendschutz kaum vor, obwohl es u.a. zentrale Bedeutung im Familienrecht hat. Systematisch logisch wäre ein Stufenmodell, das 12 / 14 / 16 / 18 als Kernpunkte nutzt. Wenn die Altersgrenzen im Jugendschutz nicht zu den zentralen Schwellen im Straf-, Familien- und Verfassungsrecht passen, führt das im Endeffekt dazu, dass der Jugendschutz normativ gebeugt wird. Das passiert ja auch ständig.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von 1xok
        Passiert in der Praxis ständig.
        Was meinst du damit genau? Eine De-Facto-Aufhebung durch mangelnde Kontrollen oder das wirklich Gesetze umgeschrieben werden?
        Zitat von 1xok
        Wir haben einfach viel zu viele Regeln. Wir reden viel über Entbürokratisierung.
        Wobei viele Leute, die viel über Entbürokratisierung reden, damit eigentlich nur das Abschaffen von geschäftsschädigenden Vorschriften meinen, wie das in diesem Fall auch wäre, weil man natürlich mehr Umsatz macht, wenn man einfach an jeden verkaufen kann und sich die Implementierung einer wie auch immer gearteten Kontrolle spart. An sich ist Entbürokratisierung ein löbliches und sinnvolles Vorhaben, aber es ist in den meisten Fällen halt sehr schwer, die Realität in einfache und dennoch klare Regeln zu gießen. Zumal da ja ständig Bewegung drin ist und auch immer Kompromisse geschlossen werden müssen.
        Zitat von 1xok
        Man könnte einfach mal ein paar Regeln streichen oder entspannen. Ab 18 kann man streichen, da alles was nicht gekennzeichnet ist inzwischen sowieso darunter fällt. Stattdessen für Jugendliche 12, 14 und 16 einführen. Das wäre schon mal etwas näher an der Lebensrealität.
        Aber was bringt es, eine explizite Kennzeichnung zu streichen, wenn dann weiterhin die Implizite bestehen bleibt? Man spart den Aufdruck bzw. das digitale Label. Ich finde die aber eigentlich ganz praktisch, weil so auch Leuten, die nicht in der Materie stecken, glasklar vermittelt wird, was Sache ist. Und für Jugendliche gibt es halt 12 und 16, 14 noch dazu einzuführen, wäre doch eher noch mehr Bürokratie als weniger, oder missverstehe ich da was?
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Und weil sich Leute über Regeln hinwegsetzen, soll man einfach alle Regeln fallenlassen?
        Passiert in der Praxis ständig. Wir haben einfach viel zu viele Regeln. Wir reden viel über Entbürokratisierung.

        Man könnte einfach mal ein paar Regeln streichen oder entspannen. Ab 18 kann man streichen, da alles was nicht gekennzeichnet ist inzwischen sowieso darunter fällt. Stattdessen für Jugendliche 12, 14 und 16 einführen. Das wäre schon mal etwas näher an der Lebensrealität.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von 1xok
        Da wird überhaupt nichts "gewährt".
        Zitat von 1xok
        Den Zugang gewähren ja die Eltern. Und die machen das auch weiterhin oder eben nicht. Viel Bürokratie, wenig nutzen. Wie immer.
        Entscheid dich halt mal.
        Zitat von 1xok
        Wird doch jetzt einfach nur "Crinch". Wir wissen was zu unserer Zeit gelaufen ist. Warum soll es heute grundsätzlich anders sein?
        Und weil sich Leute über Regeln hinwegsetzen, soll man einfach alle Regeln fallenlassen? Denk das vielleicht mal ein bisschen weiter...
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