Vom CPU-Luftkühler zur GPU-Wasserkühlung: GTX 960 erreicht mit DIY-Kühlung 17 Prozent Plus
Der DIY-Modder TrashBench funktioniert den Thermalright Peerless Assassin zu einer GPU-Wasserkühlung um und erreicht damit bis zu 17 Prozent Performanceplus.
Der Tech-Youtuber TrashBench hat bereits so einige Male mit ungewöhnlichen, kuriosen DIY-Kühlungen interessante Ergebnisse hervorbringen können. Nach Übertaktungsexperimenten in Autogetriebeöl sowie einem OC-Weltrekord mithilfe einer Camping-Kühlbox geht er seiner nächsten Frankenstein'schen Konstruktion nach und wandelt einen CPU-Luftkühler in eine funktionsfähige GPU-Wasserkühlung um.
Aus Luftkühler wird Wasserkühler
Das Projekt beginnt mit einem Thermalright Peerless Assassin, einem der beliebteren Kühler im CPU-Segment. TrashBench zerlegt das Gerät im Video systematisch: Die Lamellen des Kühlkörpers werden abgelöst, um die internen Heatpipes freizulegen. Diese hohlen Rohre enthalten Flüssigkeit, die normalerweise bei Temperaturschwankungen verdampft und kondensiert. Der Modder bohrt anschließend in die Oberseiten der Pipes und schafft damit Zugangspunkte zu den inneren Kanälen, die zur Grundplatte führen.
An diese Öffnungen werden dünne Wasserschläuche angeschlossen; nach der Installation einer 12-Volt-Membranpumpe treibt grün gefärbtes Wasser durch die Heatpipes. Mit etwas Feinschliff und nach Behebung anfänglicher Undichtigkeiten war die provisorische Wasserkühlung einsatzbereit.
- Im ersten Test kommt eine MSI RTX 3070 zum Einsatz. Nach Zerlegung der Karte wird der improvisierte Kühler über dem GPU-Die montiert. Das Ergebnis: Die Grafikkarte erreicht eine Betriebstemperatur von minus 14 Grad Celsius.
- Hierdurch eröffnen sich neue Overclocking-Möglichkeiten. So lässt sich die RTX 3070 um 320 MHz übertakten, was einem Performancegewinn von durchschnittlich zehn Prozent entspricht.
- Noch besser werden die Ergebnisse mit einer älteren GTX 960. Nach dem identischen Umbau steigt die Framerate in Cyberpunk 2077 um 21 Prozent; über alle Tests hinweg zeigt die modifizierte GTX 960 eine Leistungssteigerung von etwa 17 Prozent.
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Quelle: via Tom's Hardware

Wahrscheinlich nicht für viele interessant, aber bei mir hat es Neugierde geweckt und kann mir so eigene Fragen beantworten.
Selbst, wenn es +40% statt +17% (überschaubarer Zuwachs) als Ergebnis hätte - interessiert noch jemand den Vergleich zur Luftkühlung mit solch einem alten MidEnd-Eisen?
Wieso lässt man an einem Sub-Ambient-Kühlungssystem Lamellen stehen, die dort nur Wärme aus der Umgebung in den Kreislauf einbringen (unter Produktion von Kondenswasser)?
Wieso setzt man für eine Wasserkühlstruktur auf die minimale Oberfläche von einigen, wenigen Rohren nebeneinander? Die zudem nur indirekt Kontakt zum zu kühlenden Objekt haben?
Wieso verlegt man ein Dutzend Schläuche, um ein Objekt zu kühlen? Wenn man wert auf Dichtigkeit legt?
Wieso muss alles einen Sinn machen?
:
-weil die da ist.
-weil es egal ist, ob die "überlebt".