Radeon HD 6990 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
Das Duell Radeon HD 6990 gegen Geforce GTX 590 können wir Ihnen heute leider noch nicht präsentieren - wohl aber AMDs Versuch, die Karte mit den höchsten Benchmarkergebnissen zu überbieten. Dabei steht kaum in Frage, ob die HD 6990 den Dual-GPU-Vorgänger HD 5970 schlagen kann, sondern lediglich, mit welchem Abstand und welchen Aufwand AMD bei Antilles dafür treiben muss.
• CPU: Intel Core i7-860 @ 4,0 GHz (vier Kerne mit SMT)
• Mainboard: MSI P55-GD65 (Intel P55-Chipsatz, SLI- und Crossfire-tauglich)
• RAM: Corsair XMS3 Dominator CMD4GX3M2A1600C8 (2x 2 GiByte DDR3-1600; 9-9-9-21)
• Netzteil: Corsair HX850 (850 Watt, 80-Plus Silber)
Unsere zahlreichen Benchmarks belegen, dass SMT unter Windows 7 (in unseren hier genutzten Benchmarks) keinen Bremsklotz mehr darstellt, weshalb wir das Feature bei allen Benchmarks aktiviert lassen.
Der Vorabtreiber, welchen AMD für den Test zur Verfügung stellt, gibt sich als Catalyst 11.4 aus, der für allgemeine Berechnungen auf der Grafikkarte wichtige OpenCL-Teil fehlte bei uns noch. Doch gibt der Treiber einen Ausblick auf die Änderungen, welche AMD für den Catalyst plant. So wird es beispielsweise einen Update-Automatismus geben, welcher den User daran erinnert, dass inzwischen neue Treiber verfügbar sind. Das Catalyst Control Center hieß in unserer Vorabversion nun AMD Vision Engine Control Center, passend zum optischen Branding.
Radeon-Testkarten (Taktraten: GPU/Video-RAM)
• Radeon HD 6990 (830/2.500 und 880/2.500 MHz, 2 x 2 GiByte GDDR5)
• Radeon HD 6970 (880/2.750 MHz, 2 GiByte GDDR5)
In unserem Benchmark-Test, bei dem es vornehmlich um die Länge der Fps-Balken geht, messen wir die Karte in beiden von AMD vorgesehenen Betriebsmodi, also mit 375-Watt-Limit und 450-Watt-Obergrenze.
Geforce-Testkarten (Taktraten: GPU/ALU/Video-RAM)
• Geforce GTX 580 mit maximalem Luftkühlungs-OC (950/1.800/2.400 MHz, 1,5 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 580 mit max. Werks-OC (841/1.682/2.052 MHz, 1,5 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 580 (772/1.544/2.004 MHz, 1,5 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 570 (732/1.464/1.900 MHz, 1,5 GiByte GDDR5)
Mehrwert für Enthusiasten: Wir nehmen die Radeon HD 6990 zum Anlass, um übertaktete GTX-580-Modelle mitzutesten. Die schnellste luftgekühlte Geforce GTX 580 ist Point of Views "Ultra Charged". Diese 500-Euro-Karte wird nicht ganz so laut wie die HD 6990 (rund 6 Sone unter Last) und benötigt 255 Watt. Zusätzlich gehen wir manuell ans Limit und testen die Geforce GTX 580 mit 950/1.800/2.400 MHz - unter Luft, mit etwa 300 Watt Leistungsaufnahme und ohne jegliche Gewährleistung. Diese Werte dienen lediglich einer Machbarkeitsstudie.
Treiber und Betriebssystem
• Geforce 266.58 (VSync off, sonst Treiber-Default [Q-AF])
• Catalyst 11.2 und v8.84.3 Beta2 für HD 6990 (VSync off, sonst Treiber-Default [Q-AF], Tessellation auf "AMD optimiert", derzeit noch ohne Wirkung)
• Windows 7 Ultimate x64 inklusive aktueller Patches
Alle MSAA-Einstellungen der Standard-Benchmarks nehmen wir - falls möglich - in den Spielen selbst vor, die anisotrope Filterung aktivieren wir je nach Spiel über den Treiber oder ingame. Die Treibereinstellungen haben wir bis auf Vsync (und Tessellation) auf den Werkseinstellungen belassen. Somit kommt bei Nvidia-Karten "Quality"-Texturfilterung zum Einsatz, welche in den meisten Fällen vergleichbar aussieht wie Atis "A.I. Qualität"-Treibereinstellung. Bei den Radeon-Karten verwenden wir "A.I. Qualität" (statt wie bisher "Hohe Qualität"). Mehr dazu auf finden Sie in der Print-Ausgabe von PC Games Hardware.
Radeon HD 6990 im Test: Benchmarkauswahl
In unserem Test fühlen wir den Grafikkarten in folgenden Spielen auf den Zahn:
• Battlefield Bad Company 2 (DX11, Auto-Update)
• Colin McRae Dirt 2 v1.1 (DX11)
• Crysis Warhead v1.1 (DX10)
• Grand Theft Auto 4 v1.0.7.0 (DX9)
• Metro 2033 (DX10, Steam)
Die Spiele testen wir mit Ausnahme von Grand Theft Auto 4 (AA-inkompatibel) mit maximalen Details mit 4x/8x MSAA und 16:1 AF. Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens zwei Mal wiederholt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Weitere Details können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen entnehmen. Die Einstellungen für die Standardtests lauten wie folgt:
• 2.560 x 1.600, 4x MSAA/16:1 AF
• 2.560 x 1.600, 8x MSAA/16:1 AF
Zusätzlich testen wir einen Titel mit 8x Supersampling-AA, um die High-End-Chips adäquat zu fordern. Jegliche Details samt Anleitungen und Spielständen wie PC Games Hardware Spiele bencht, finden Sie im FAQ: So bencht PCGH Spiele (How-to-Benches inside).
Supersampling-Antialiasing (SGSSAA)
Oberklasse-Grafikkarten vom Schlage der Radeon HD 6900 und Geforce GTX 500 verfügen über ausreichend Rechenkraft, um schnödes Multisampling-AA gegen hochwertige Supersampling-Glättung einzutauschen. Der Vorteil des Sparse Grid Supersampling Antialiasing (SGSSAA) ist, dass nicht nur Polygonkanten, sondern auch Texturen und Pixelshader bearbeitet werden. Das erhöht nicht nur die Bildruhe, sondern lässt sich auch in eine bessere Texturqualität durch Anpassung des Detaillevels (LOD) ummünzen. Außerdem fallen durch das Oversampling der ganzen Szene "Optimierungen" des Texturfilters optisch weniger ins Gewicht. Kein Wunder, dass das rechenaufwendige SGSSAA von diversen Enthusiasten geschätzt wird. Weitere Informationen zum SGSSAA liefert Ihnen die Ausführung im Test der Radeon HD 5870.
Nachdem auch Nvidia SGSSAA mithilfe eines Tools anbietet, entschlossen wir uns, die Tradition aufleben zu lassen und wieder Supersampling-Benchmarks anzufertigen. Diese beschränken sich auf die Programmierschnittstelle Direct3D9, da AMDs Radeon-Grafikkarten nach wie vor kein SGSSAA unter DX10 und DX11 anbieten (im Gegensatz zu Nvidia). Dafür besitzen Radeon-Karten einen anderen Vorteil: Das Textur-LOD, der Detailgrad der Texturen mit steigender Darstellungstiefe, wird vom Grafiktreiber automatisch dem Supersample-Grad angepasst. Diese Funktion fehlt dem Nvidia-Treiber bislang, allerdings lässt sich das LOD mithilfe des Nvidia Inspectors manuell einstellen. Rechnerisch erlaubt 4x SSAA ein Textur-LOD von -1,0 und 8x SSAA bereits -1,5 - zumindest bei einem Ordered Grid. Noch tiefere Werte führen zu Unterfilterung (Undersampling), gleichbedeutend mit Flimmern. Da die aktuellen Modi jeoch ein unregelmäßiges Sparse Grid nutzen, betragen die Maximalwerte ohne Flimmern etwa -0,8 und -1,2. Wir halten uns in den Benchmarks an diese Limits.
Anstelle einer separaten Seite im Artikel haben wir die Supersampling-Werte für das Spiel Call of Duty: Modern Warfare 2 direkt in den Benchmark auf der entsprechenden Seite mit einzufügen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon HD 6990 im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Radeon HD 6990 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Temperatur und Overclocking
- Seite 3 Radeon HD 6990 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 4 Radeon HD 6990 im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX11)
- Seite 5 Radeon HD 6990 im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11)
- Seite 6 Radeon HD 6990 im Test: Benchmark Call of Duty: Modern Warfare 2 (DX9) & Supersampling-AA
- Seite 7 Radeon HD 6990 im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
- Seite 8 Radeon HD 6990 im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
- Seite 9 Radeon HD 6990 im Test: Benchmark Metro 2033 (DX11/10)
- Seite 10 Radeon HD 6990 im Test: Fazit
- Seite 11 Bildergalerie
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Vergleich: Grafikkarten (PCIe) im Test - CHIP Online
naja jedem das seine.
Ich kaufe sie mir, scheiß auf den Stromverbrauch! Für die Leistung die sie hat, ist es alles sehr wert!
Hoffentlich kann man die bald Vorbestellen!
Und ich bin sicher Crysis 2 läuft mit dieser High-End-Gaming-Grafikkarte mit 80+ FPS auf Hardcore Modus und 1920x1080
Wenn ich diese Grafikkarte in meinen Rechner verbaut habe, mache ich gleich Extreme Benchmarks! 3DMark11, Crysis 2, Crysis Warhead, Crysis, DiRT2, Metro 2033...und und und
Ich stelle alles auf YouTube Online könnt ja mal vorbeischauen dann
YouTube - Kanal von sirbenni1993
Grüße
Florian