Radeon HD 6790 im Test: Testsystem und Software
Die Radeon HD 6790 soll sich zwischen der Radeon HD 5770/6770 und der Radeon HD 6850 positionieren und damit Nvidias Geforce GTX 550 Ti das Leben schwer machen. Im Test prüft PC Games Hardware, ob die Barts-LE-Grafikkarte den erklärten Gegner Geforce GTX 550 Ti schlagen kann und welche Besonderheiten die Radeon HD 6790 aufweist.
Radeon HD 6790 im Test: Testsystem und Software
PC Games Hardware testet seit einigen Monaten auf einem neuen System. Wir wechselten auf eine LGA1156-Plattform auf P55-Basis, da diese für relativ wenig Geld sehr hohe Leistung liefert. Um ein CPU-Limit weitgehend zu minimieren, übertakten wir den genutzten Core i7-860 von 2,8 auf 4,0 GHz. Das aktuelle System im Detail:
• CPU: Intel Core i7-860 (4 Kerne samt SMT) [Preisvergleich]
• Mainboard: MSI P55-GD65 (Intel P55-Chipsatz, SLI- und Crossfire-tauglich) [Preisvergleich]
• RAM: Corsair XMS3 Dominator CMD4GX3M2A1600C8 (2x 2 GiByte DDR3-1600; 9-9-9-21) [Preisvergleich]
• Netzteil: Corsair HX850 (850 Watt, 80-plus Silver) [Preisvergleich]
Unsere zahlreichen Benchmarks belegen, dass SMT (alias Hyperthreading) unter Windows 7 keinen Bremsklotz mehr darstellt, weshalb wir das Feature bei allen Benchmarks aktiviert lassen. Die Treiber für diesen Test sind auf aktuellem Stand: Nvidia-Karten verwenden den Geforce 267.59, die Radeon-Phalanx nutzt den Catalyst 11.4 "EP", welcher die interne Versionsnummer 8.84.3 Beta 2 aufweist.
Geforce-Testkarten (Taktraten: GPU/ALU/Video-RAM)
• Geforce GTX 460 (675/1.350/1.800 MHz, 768 MiByte GDDR5)
• Geforce GTX 550 Ti (900/1.800/2.052 MHz, 1 GiByte GDDR5) [Palit Sonic untertaktet!]
• Geforce GTS 450 (783/1.566/1.800 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Radeon-Testkarten (Taktraten: GPU/Video-RAM)
• Radeon HD 6850 (775/2.000 MHz, 1 GiByte GDDR5)
• Radeon HD 6790 (840/2.100 MHz, 1 GiByte GDDR5)
• Radeon HD 5770/6770 (850/2.400 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Treiber und Betriebssystem
• Geforce 267.59/24 (VSync off, sonst Treiber-Default [Q-AF])
• Catalyst 11.4 "Early Preview" aka v8.84.3 Beta 2 (VSync off, sonst Treiber-Default [Q-AF], Tessellation auf "AMD optimiert", derzeit noch ohne Wirkung)
• Windows 7 Ultimate x64 inklusive aktueller Patches und Service Pack 1
Alle AA-Einstellungen der Standard-Benchmarks nehmen wir in den Spielen selbst vor, die anisotrope Filterung aktivieren wir je nach Spiel über den Treiber oder ingame. Die Treibereinstellungen haben wir nach dem Ergebnis unserer Umfrage in der Community vorgenommen und bis auf Vsync auf den Werkseinstellungen belassen. Somit kommt bei Nvidia-Karten "Quality"-Texturfilterung zum Einsatz, welches bis auf einige Ausnahmen vergleichbar (nicht identisch!) aussieht wie Atis "Quality"-Treibereinstellung. Bei den Radeon-Karten verwenden wir "A.I. Qualität" (statt wie bisher "Hohe Qualität"). Unter DirectX 10/11 nutzen wir jeweils "Hohe Qualität".
Geforce GTX 550 Ti im Test: Benchmarkauswahl
In unserem Test fühlen wir den Grafikkarten in folgenden Spielen auf den Zahn, weitere finden Sie in der PCGH 11/2010:
• Battlefield: Bad Company 2 (DirectX 11, Auto-Update)
• Crysis Warhead v1.1 (DirectX 10, 64 Bit)
• Metro 2033 (DirectX 10, Steam)
• Grand Theft Auto 4 v1.0.7.0 (DirectX 9)
• Starcraft II (DirectX 9, Battle.net)
• World of Warcraft: Cataclysm (DirectX 9, Battle.net)
Die Spiele testen wir mit maximalen Details in zwei Auflösungen mit 4x MSAA und 16:1 AF. Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens zwei Mal wiederholt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Weitere Details können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen entnehmen. Die Auflösungen für die Standardtests lauten wie folgt:
• 1.680 x 1.050, 4x MSAA/16:1 AF
• 1.920 x 1.200, 4x MSAA/16:1 AF
Jegliche Details samt Anleitungen und Spielständen wie PC Games Hardware Spiele bencht, finden Sie im FAQ: So bencht PCGH Spiele (How-to-Benches inside).

Wirtschaftlich
Das meiste wurde bereits gesagt, die Karte ist als Lückenfüller gedacht, und solange der Preis stimmt findet sie ihre Käufer. Schließlich sehen sehr viele nicht ein, wieso sie mehr als 100 € für eine Graka ausgeben sollen, und solange man es nicht mit den Einstellungen übertreibt reicht sie ja für viele Spiele.
Man sollte nie vergessen dass wir Enthusiasten eine sehr kleine Minderheit in der Menge der PC-Nutzer darstellen.
genau so und nicht anders
Gamer PC mit DX11 Grafikkarte
Zum Super Preis , Super Gameleistung 599€ Unverbindlich
Warum riskiert man aufgrund der doch etwas l unnötigen, lauten Kühlung ein schlechtes Feedback?
Das kann auch schiefgehen, siehe 550 Ti.