Nvidia Physx - Möglichkeiten

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Mit dem heute gezeigten Physx-Paket möchte Nvidia den Nutzen seiner Geforce-GPUs weiter steigern, indem diese zur Physikberechnung in Spielen herangezogen werden. PCGH testet verfügbare Demos und Spiele, welche die neu aufgelegte Nvidia-Physx-Technologie nutzen.

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Der Clou - wenngleich aktuell noch nicht offiziell unterstützt - an Physx auf der sekundären GPU ist, dass es sich dabei nicht um dasselbe Modell handeln muss, wie die primäre Grafikkarte. Sofern es sich dabei um eine Geforce 8 oder neuer handelt, können Sie Ihre alte Geforce-Karte weiterhin als Physikbeschleuniger nutzen - zur Performance später mehr. Der Clou ist aber, dass es theoretisch möglich wäre, eine passende Geforce-Karte im Gespann mit jeder beliebigen anderen Grafikkarte als Physikprozessor zu nutzen: Stichwort Compute Device - dies dann auch unabhängig von Hersteller des Mainboard-Chipsatzes.

Da unter Vista an jede installierte Grafikkarte ein Monitor angeschlossen sein muss, damit das Betriebssystem den Treiber lädt und die Karte sich nutzen lässt, müssen Sie hier derzeit noch zu einer Krücke greifen: Schließen Sie einfach die zweite Karte an denselben Monitor an und erweitern Sie im Treiber- oder Vista-Panel den Desktop auf die sekundäre Karte. Dann können Sie diese auch zur Physikberechnung nutzen. Die Auswahl treffen Sie, wie beschrieben, über Nvidias Physx Control-Panel, welches sich im Startmenü installiert - hier können Sie wahlweise und ohne Neustart auch die Physikberechnungen wieder CPU oder Ageia-Physx-Karte zuweisen.

Compute Device
Eine Lösung, wie dieses Problem theoretisch gelöst werden kann, bietet Nvidia zurzeit in Form der HPC/GPGPU-Reihe Tesla an. Die dort angebotenen Prozessoren in Steckkartenform verfügen nicht über Displayausgänge, sondern werden von speziellen, CUDA-fähigen Treibern als Compute Device angesteuert. Mit dieser Methode könnte Nvidia auch Geforce-Karten zusammen mit beispielsweise einer Radeon als Physikbeschleuniger zulassen. Ob die Kalifornier einen solchen Treiber herausbringen ist allerdings nicht gewiss - würde man damit doch einen Teil des Nutzens durch Physx aufgeben.

Sollte Nvidia jedoch wirklich an einer weitverbreiteten Integration von GPU-ausführbarer Physik integriert sein, wären Sie gut beraten, diesen Weg bei technischer Machbarkeit einzuschlagen. Ansonsten wird es schwierig, die eigene Methode gegen Intels erstarkendes Havok oder CPU-basiertes Physx durchzusetzen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Nvidia Physx - Einleitung
  2. Seite 2 Nvidia Physx - Möglichkeiten
  3. Seite 3 Nvidia Physx - Benchmarks
  4. Seite 4 Nvidia Physx - Bildergalerien
  5. Seite 5 Nvidia Physx - Fazit
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