Mikroruckler: Untersuchungen mit aktueller Forceware und 9600-GT-SLI

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Die Geforce 9600 GT funktioniert nur mit der sehr performanten Forceware 174. Laut Nvidia sorgt der Treiber auch für harmonischere Frame-Intervalle bei SLI. Wir messen mit zwei GT-Karten im SLI nach, ob das Mikroruckeln tatsächlich entschärft wurde.

Mikroruckler: Untersuchungen mit aktueller Forceware und 9600-GT-SLI Quelle: PC Games Hardware Bisher fertigten wir die meisten Videos und Grafiken anhand der Messwerte einer Radeon HD 3870 X2 an. Da uns Nvidia aber freundlich darauf hinwies, dass der neue Forceware-Treiber schon Verbesserungen bezüglich des Mikroruckelns aufweisen soll, überprüften wir das Problem erneut mit einem SLI-Duo - diesmal bestehend aus Geforce 9600 GT-Karten.

Testsystem und Spiele
Um Limitierungen abseits der Grafikkarten auszuschließen, setzten wir das Duo auf ein Asus Striker 2 Formula (Nforce 780i SLI) mit zwei PCI-Express-2.0-Slots (x16). Daneben sorgt ein Core 2 Duo QX9650 mit 3,0 GHz für konstanten Datenfluss. Diesmal widmen wir uns wieder Unreal Tournament 3, werfen aber auch ganz genaue Blicke auf Crysis (DX9, High).

Déjà-vu
Während die bei unseren Benchmarks eingesetzte "Ice"-Timedemo subjektiv kaum "mikroruckelt", verläuft der anschließende Test sogar schlimmer als erwartet. Wir machen einen Ausflug in den Multiplayer-Modus, genauer gesagt in den "Beach"-Level im Power-Struggle-Modus. Dort gilt es wieder, eine FSAA/AF-Einstellung zu finden, die die Framerate auf etwa 30 Fps drückt, um das Problem deutlich vor Augen zu haben. Im Falle von aktivem SLI ist das 1680x1050 samt 4x FSAA und 8:1 AF, mit einer Karte ist noch 1.024x768 mit demselben AA/AF möglich. Trotz nominell gleicher Bildrate stockt das von SLI befeuerte Ergebnis unübersehbar. Besonders deutlich wird dies beim Ansehen der gleichen Stelle ohne SLI. Fraps gibt unserem Empfinden Recht:
Crysis mit einer Geforce 9600 GT: Kaum Ausbrüche bei der Ausgabe der Frames (Bild: PCGH) Quelle: PCGH Crysis mit einer Geforce 9600 GT: Kaum Ausbrüche bei der Ausgabe der Frames (Bild: PCGH)
Crysis mit Geforce 9600 GT-SLI: Die Bildausgabe schwankt enorm. (Bild: PCGH) Quelle: PCGH Crysis mit Geforce 9600 GT-SLI: Die Bildausgabe schwankt enorm. (Bild: PCGH)
Wie Sie sehen, schwanken die Ausgabezeiten der Einzelbilder bei einer GPU um maximal zwei Millisekunden. Mit SLI klaffen riesige Lücken zwischen den Frames: Auf das erste Bild folgt nach 20 Millisekunden das zweite, doch erst nach 50 bis 55 weiteren Millisekunden das nächste, gefolgt von einem weiteren nach 20 ms - und so weiter. Die gefühlte Framerate liegt durch die "langsamen" 5x-Millisekunden-Frames unter der einer Single-CPU bei 30 ms. 50 Fps im SLI-Modus wirken subjektiv wie 30 Fps mit einer einzelnen Karte. Wir testen diese Stelle anschließend mit einer Radeon HD 3870 X2 samt Catalyst 8.2. In diesem Fall berechnet das AMD-Board klar flüssigere Resultate, auch wenn die angezeigten Fps tendenziell niedriger sind. Beim Ice-Level ist es andersherum - hier stockt die Radeon verstärkt.

Werfen wir einen Blick auf UT3:
UT3 mit einer Geforce 9600 GT: Kaum Ausbrüche bei der Ausgabe der Frames (Bild: PCGH) Quelle: PCGH UT3 mit einer Geforce 9600 GT: Kaum Ausbrüche bei der Ausgabe der Frames (Bild: PCGH)
UT3 mit Geforce 9600 GT-SLI: Die Bildausgabe schwankt enorm. (Bild: PCGH) Quelle: PCGH UT3 mit Geforce 9600 GT-SLI: Die Bildausgabe schwankt enorm. (Bild: PCGH)
Starke Schwankungen prägen die Frameausgabe bei SLI auch hier, während die Einzel-GPU flüssige Einzelbilder ausgibt.

Fazit
Die Geforce 9600 GT ist trotz des neuen Treibers auch vom Mikroruckeln befallen, und das deutlich. Wir sind gespannt, wie stark die kommende Geforce 9800 GX2 mit dem Problem zu kämpfen haben wird. Natürlich bleiben wir am Ball und informieren Sie über alle Entwicklungen dieses brisanten Themas.

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Die Geforce 9600 GT funktioniert nur mit der sehr performanten Forceware 174. Laut Nvidia sorgt der Treiber auch für harmonischere Frame-Intervalle bei SLI. Wir messen mit zwei GT-Karten im SLI nach, ob das Mikroruckeln tatsächlich entschärft wurde.

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