Kauftipps zu Weihnachten (Teil 3): Diese Grafikkarten sollten unter den Baum

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Rechtzeitig vor Weihnachten haben die Hardware-Hersteller eine Reihe neuer Produkte auf den Markt gebracht. Welche Angebote lohnen sich wirklich? PC Games Hardware gibt in Teil 3 seiner Xmas-Specialserie Tipps für die Gaben unter dem Weihnachtsbaum. Dieses Mal: Grafikkarten.

Sie haben nur 100 Euro unter dem Weihnachtsbaum liegen? Dann greifen Sie zu einer Radeon HD 4870 mit 512 MiByte Speicher. Sie liefert viel Leistung bis hoch zu 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA/16:1 AF. Spielen Sie in höheren Auflösungen, sollten Sie 20 Euro mehr investieren und die 1.024-MiByte-Version kaufen. Quelle: PC Games Hardware Sie haben nur 100 Euro unter dem Weihnachtsbaum liegen? Dann greifen Sie zu einer Radeon HD 4870 mit 512 MiByte Speicher. Sie liefert viel Leistung bis hoch zu 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA/16:1 AF. Spielen Sie in höheren Auflösungen, sollten Sie 20 Euro mehr investieren und die 1.024-MiByte-Version kaufen. Ab 130 Euro bekommen Sie Nvidias GTX 260. Achten Sie darauf, eine Version mit 216 Shader-ALUs zu kaufen – die alten 192er-Karten sind etwa sieben Prozent langsamer. Ein leises und werksübertaktetes Modell ist die GTX 260 Sonic von Palit. GTX-260-Karten in stromsparender 55-Nanometer-Fertigung sind vorzuziehen. Quelle: PC Games Hardware Ab 130 Euro bekommen Sie Nvidias GTX 260. Achten Sie darauf, eine Version mit 216 Shader-ALUs zu kaufen – die alten 192er-Karten sind etwa sieben Prozent langsamer. Ein leises und werksübertaktetes Modell ist die GTX 260 Sonic von Palit. GTX-260-Karten in stromsparender 55-Nanometer-Fertigung sind vorzuziehen. AMDs Radeon HD 5850 überzeugt im Gegensatz zur großen Schwester HD 5870 mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 260 Euro erhalten Sie mehr Leistung als bei einer GTX 285, DX11-Unterstützung, gute Emissionswerte und optionales Supersampling-AA. Quelle: PC Games Hardware AMDs Radeon HD 5850 überzeugt im Gegensatz zur großen Schwester HD 5870 mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 260 Euro erhalten Sie mehr Leistung als bei einer GTX 285, DX11-Unterstützung, gute Emissionswerte und optionales Supersampling-AA. Nach einem Jahr, das von der Wirtschaftskrise geprägt war, mehren sich zum Jahresende die positiven Zeichen: Die IT-Firmen blicken optimistisch in die Zukunft und nach Monaten der Zurückhaltung sind in den letzten Wochen Dutzende neue Produkte präsentiert worden. Im heutigen dritten Teil unseres Xmas-Specials beschäftigen wir uns mit Grafikkarten.

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Der Grafikkartenmarkt bietet für jeden Geldbeutel den passenden Pixelbeschleuniger. Wir geben Tipps, welche Platinen momentan die beste Leistung bringen. Werfen Sie dazu auch einen Blick auf die Preis-Leistungs-Tabelle auf der linken Seite: Je weiter oben die Karte, desto mehr Bilder pro Sekunde (Fps) liefert sie pro Euro an den Bildschirm. Weitere Vergleichswerte finden Sie im Leistungsindex auf der Grafikkarten-Startseite.

Karten bis rund 100 Euro
Die meisten Fps pro Euro liefert in dieser Preisklasse AMDs Radeon HD 4870 mit 512 MiByte Speicher. Sie ist die erste Wahl für Fps-Jäger, die in 1.680 x 1.050 Pixeln spielen. Ab 1.920 x 1.200 inklusive 4x MSAA geht dieser Karte jedoch oftmals der Speicher aus, weshalb wir Nutzern dieser Einstellung zur 20 Euro teureren HD 4870 mit 1 Gi­Byte RAM raten. Die Mankos der HD 4870 sind die hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf (etwa 55 Watt) und die Lautheit unter Last (bis zu 3,9 Sone). Zumindest die störende Geräuschkulisse wird von teureren Herstellerdesigns wie Sapphires Toxic - oder Vapor-X-Modellen beseitigt (maximal 1,2 Sone). Kurz vor Weihnachten ist jedoch festzustellen, dass die Preise der HD 4870 allesamt angezogen sind.

100 bis 200 Euro
Unterhalb von 150 Euro locken AMDs Radeon HD 4890 und Nvidias Geforce GTX 260 mit 216 Shader-Einheiten. AMDs Angebot beschert Ihnen zwar viele Fps für 140 Euro, allerdings sind Karten mit dem Referenzkühler sehr laut (bis zu 6,8 Sone in Spielen). Auch die Leistungsaufnahme von 60 Watt im Leerlauf und fast 160 Watt unter Last sind klare Minuspunkte. Die GTX 260 rechnet etwa zehn Prozent langsamer, punktet jedoch mit ihrem guten Stromverbrauch (weniger als 30 Watt auf dem Desktop) und leisen Kühldesigns. Palits GTX 260 Sonic (siehe links) ist ab Werk um zehn Prozent übertaktet und arbeitet mit nur 1,7 Sone unter Spielelast. Eine Geforce GTX 275 im Referenzdesign ist davon ausgehend um weitere fünf Prozent schneller, jedoch fast doppelt so laut. Auch hier lockt die Palit GTX 275 (180 Euro) mit dem gleichen Kühler wie auf der GTX 260.

AMDs Radeon-Karten HD 5770 und HD 5750 sind zwar in Relation zu ihrer Fps-Leistung etwas zu teuer, punkten dafür jedoch mit DX11- und Multi-Monitor-Funktionen (Eyefinity), optionalem Supersampling-AA und niedriger Leistungsaufnahme - 20 Watt im Leerlauf und 80 (5750) bis 100 Watt (5770) unter Last sind die Regel.

250 Euro und darüber
Das Preissegment oberhalb von 200 Euro ist nach wie vor von Lieferengpässen geplagt (siehe PCGH 12/09): Nvidias Geforce GTX 285 ist Mangelware und auch AMDs Radeon-HD-5800-Karten sind rar. Dementsprechend viel Geld müssen Sie für eine HD 5870 zahlen. Unterhalb von 350 Euro ist keine Karte lieferbar, die exzellente Vapor-X-Version von Sapphire kostet sogar fast 400 Euro. Die rund 20 Prozent langsamere HD 5850 ist preislich attraktiver: Ab 260 Euro erhalten Sie GTX-285-Leistung bei 30 Prozent geringerem Stromverbrauch. Hinzu kommen DX11-Funktionen, die alle HD-5000-Karten relativ zukunftssicher machen.

Vor Weihnachten bleibt festzuhalten, dass die ohnehin schon schlechte Verfügbarkeit von Grafikkarten sich weiter verschärft hat. Auch Modelle aus den günstigeren Bereichen sind kaum verfügbar und haben preislich angezogen. Konnte man die Radeon HD 4870 vor wenigen Wochen noch unter 100 Euro bekommen, sind die Preise mittlerweile auf 100 bis 130 Euro gestiegen. Sollten Sie nicht dringend zu Weihnachten eine Grafikkarte benötigen, empfiehlt es sich fast das Geld bis zum neuen Jahr zu sparen.

Die Durchschnitts-Fps wurden unter 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA/16:1 AF in unseren üblichen Benchmark-Spielen ermittelt: Call of Duty: World at War, Crysis Warhead, Fallout 3 und Race Driver: Grid. Gut sichtbar ist, dass Grafikkarten im Preisbereich um 100 Euro in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Oberhalb von 200 Euro bekommen Sie zwar absolut mehr Fps, zahlen jedoch überproportional mehr Geld dafür. Quelle: PC Games Hardware Die Durchschnitts-Fps wurden unter 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA/16:1 AF in unseren üblichen Benchmark-Spielen ermittelt: Call of Duty: World at War, Crysis Warhead, Fallout 3 und Race Driver: Grid. Gut sichtbar ist, dass Grafikkarten im Preisbereich um 100 Euro in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Oberhalb von 200 Euro bekommen Sie zwar absolut mehr Fps, zahlen jedoch überproportional mehr Geld dafür.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ich hab' mir gestern 2 Radeon 5770 für je 120€ im Referenzdesign bestellt und kann es kaum noch abwarten.
        Test: ATi Radeon HD 5770 (CrossFire) - 13.10.2009 - ComputerBase
        Sie haben eine leicht höhere Leistung als die 5850, sind nicht teurer und lieferbar.
      • Von tm0975 Software-Overclocker(in)
        Zitat von LLarryY
        Budget is gesichter, aber muss ja nicht so teuer werden das ich mir eigentlich n neuen PC zulegen könnte.

        Zudem wird es wieder eine Karte von Nvidia. Das steht schonmal Fest.
        Die Frage ist nun, eine High-end Karte oder Mid-end SLI Gespann oder High-end Karte plus Low(Physik)???

        Ich denke aber, ich hab vom Artikel eine Eierlegende Wollmilchsau vor augen gehabt.
        Dann solltest du den post nächstes jahr Wiehnachten abwarten. Nvidia wird wohl noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Es sei denn, du möchtest etwas umgelabeltes, dann gibts natürlich mit der Geforce 3xx-Serie schon was.

        Zitat von caty60
        Na toll ich würde mir auch lieber ne 5850/70 kaufen.Sag´mir wo und ich bin dein Mann.Ich glaube meine 4870 Vapor X bleibt mir noch ne ganze Weile erhalten.
        Lieferbarkeit ist mittlerweile gut:

        http://www.computerbase.d...

        http://www.computerbase.d...

        Da gibts nix mehr zu meckern, wenn acuh reichlich spät.
      • Von caty60 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von olol
        kommt immer auf dein bugdet an, würde mir aber eine HD 4890, 5850 oder 5870 kaufen
        Na toll ich würde mir auch lieber ne 5850/70 kaufen.Sag´mir wo und ich bin dein Mann.Ich glaube meine 4870 Vapor X bleibt mir noch ne ganze Weile erhalten.
      • Von GHOT PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von LLarryY
        Hmm, irrgendwie nicht sehr Hilfsreich der Artikel.

        Ich hab n 24 Zöller mit 1920x1200.
        Für mich wird es Zeit das nun ein neues Grafikherz schlägt, den meine beiden 8800GTS-OC-Wakü machen es nicht mehr. Leider bin ich nicht mehr auf dem Laufenden was gut ist und der Artikel testet mit 1680-1050....

        Naja...

        Bei höherer Auflösung brauchst Du mehr Speicher.
        Deine 2x8800er kannst Du gut gegen 2 GTX 260 oder eine GtX 285 wenn Du kein Direct x11 möchtest und dir 3D effect sowie PhysX wichtig ist
        Möchtest Du ne richtig schnelle DirectX11 Karte kauf Dir eine 5870 und Du wirst zufrieden sein. Mehr leistung weniger Strom verbrauch. Da kannst Du 3 deiner Monitore mit betreiben
      • Von LLarryY Schraubenverwechsler(in)
        Budget is gesichter, aber muss ja nicht so teuer werden das ich mir eigentlich n neuen PC zulegen könnte.

        Zudem wird es wieder eine Karte von Nvidia. Das steht schonmal Fest.
        Die Frage ist nun, eine High-end Karte oder Mid-end SLI Gespann oder High-end Karte plus Low(Physik)???

        Ich denke aber, ich hab vom Artikel eine Eierlegende Wollmilchsau vor augen gehabt.
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