GTX 280: Mass Effect
Beim GTX-280-Test wollte es PCGH genau wissen: Wie gut lassen sich die aktuellen Top-Spiele Mass Effect, Age of Conan und Assassin's Creed wirklich spielen? PCGH macht den Test auf Spielbarkeit mit Fps-Verlaufsdiagrammen und deckt Ruckler auf.
Einleitung: Mass Effect (GTX 280)
Eines der erfolgreichsten Xbox-360 Spiele hat es mittlerweile auf den PC geschafft. Basis des Rollenspiels ist die im Falle von Mass Effect recht CPU-lastige Unreal Engine 3 aus dem Hause Epic. Diese läuft zumindest ohne Kantenglättung auch auf schwächeren Systemen, zusammen mit den teils schwammigen Texturen leidet jedoch die Optik. Mit aktuellen Treibern, Ini-Tuning und Exe-Renaiming werden durch erzwungenes Anti-Aliasing nicht alle Treppeneffekte getilgt, der Leistungsverlust ist nichtsdestotrotz enorm - genau das Richtige für unseren Test also.
Mass Effect: Schöne Charakter-Modelle (Bild: 3DC)
GTX-280-Benchmark: Mass Effect
Wirklich anspruchsvoll ist Mass Effect nur in größeren Kämpfen, einen solchen nutzen wir für unsere Vergleiche. Wir machen uns auf, um den außerirdischen Geth zu zeigen, wo der Plasma-Hammer hängt. Für alle Tests deaktiviert PCGH die in der UE3 integrierte Fps-Limitierung von 62 Bildern pro Sekunde.
Mass Effect - Verlauf: 1.680x1.050 ohne AA/AF
Mass Effect - Spielbarkeit: 1.680x1.050 mit 4xTSSAA/16xAF
1.680x1.050 ohne AA/AF: Mass Effect
Im Fps-Verlauf schön zu sehen - sobald der erste Gegner auftaucht, fallen die Bilder pro Sekunde. Die 9800 GTX ist vergleichsweise auffallend langsam, die Geforce GTX 280 dagegen am schnellsten. Zwar rendert keine Karte weniger als 45 Fps, trotzdem fühlt sich das Spiel auch mit deaktiviertem Input-Lag nur auf der GTX 280 zu 100 Prozent flüssig an. Die UE3 braucht einfach viele Fps.
Mass Effect - Verlauf: 1.680x1.050 ohne AA/AF
Mass Effect - Spielbarkeit: 1.680x1.050 mit 4xTSSAA/16xAF
1.680x1.050 mit 4xTSSAA/16xAF: Mass Effect
Beim Versuch, Kantenglättung zu aktivieren, stießen wir auf ein Problem. Mit dem Geforce-Treiber 177.34 ließ sich weder auf der GX2 noch auf der GTX 280 Anti-Aliasing nutzen. Auf Nachfrage teilte uns Nvidia mit, dass sich dies im Laufe der nächsten Wochen ändern wird. Die Fps der drei verbliebenen Karten halbieren sich fast, besonders die 9800 GTX bricht stark ein - Symptom: VRAM übervoll. Die Radeon kompensiert dieses Problem durch ihr effizienteres Speichermanagement, nichtsdestotrotz ist die 8800 Ultra deutlich schneller als die HD3870 X2. Der Einsatz von AF ist übrigens praktisch "kostenlos”.
