Cryostasis: Sleep of Reason - Benchmarks und Fazit
Mit Cryostasis: Sleep of Reason erscheint voraussichtlich Anfang 2009 ein Survial-Shooter, welcher exzessiv auf Nvidias Physx und DirectX 10 setzt. Wir haben uns die dazugehörige Techdemo näher angeschaut und klären, welchen Nutzen der Titel aus Physx zieht und welche Hardware Sie benötigen.
Cryostasis: Sleep of Reason - Benchmarks
Laut Entwickler Action Forms ist erst eine Geforce 9800 GTX samt aktivem Physx in der Lage, Cryostasis: Sleep of Reason mit allen Details in einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln flüssig darzustellen. Besonders interessant ist die Option, eine zweite Geforce-Karte als dedizierten Physx-Beschleuniger zu nutzen und so die Performance deutlich zu steigern.
Wie bereits erwähnt, ist die Techdemo ohne den Einsatz von GPU-Physx eine äußert ruckelige Angelegenheit, und das trotz einem wahrlich nicht langsamen E8500, welchen wir auf 3,6 Gigahertz übertakteten. AMDs Radeon HD 4870 wie auch die Geforce GTX 260-216 erzielen nur rund 12 Fps bei der Physx-Berechnung über die CPU. Mit aktiviertem GPU-Physx legt letztere deutlich zu und berechnet die Techdemo in 1.680 x 1.050 mit 16:1 AF fast dreimal so schnell. Die Geforce GTX 280 wiederum rechnet mit 40,9 Fps noch einmal 13 Prozent schneller als die GTX 260-216.
Um zu prüfen, inwieweit sich die Leistung mit einem dedizierten Physx-Beschleuniger steigert, kombinierten wir die GTX 280 zudem mit diversen kleineren Geforce-Modellen. Während eine vergleichsweise lahme 8600 GT die Framerate um nur 12 Prozent steigerte, beschleunigte eine 9600 GT oder schneller Cryostasis: Sleep of Reason auf annähernd 50 Fps - viel mehr erreichte die GTX 280 auch in Kombination mit einer GTX 260-216 nicht. Interessanterweise sank die Bildwiederholrate reproduzierbar auf 25 Fps, sobald wir einer 8400 GS die Physx-Berechnungen aufbürdeten. Offenbar ist die verbaute G86-GPU gnadenlos überfordert und bremst den eigentlichen Renderprozess aus.
Cryostasis: Sleep of Reason - Fazit
Selbstverständlich dient die Techdemo in erster Linie der exzessiven Demonstration von Effekten oder Features und ist somit nicht repräsentativ für das fertige Spiel. Beispielsweise bietet dieses einen DX9-Renderpfad und eine justierbare Anzahl von Partikeln, sodass auch Spieler ohne Physx-taugliche Grafikkarte Cryostasis: Sleep of Reason flüssig zocken. Nichtsdestotrotz zeigt die Techdemo eindrucksvoll, was Phyx zu leisten imstande ist. Ab Donnerstag können Sie sich davon selbst überzeugen, da die Demo ab diesem Tag über die Nvidia-Homepage bezogen werden kann.


und nein, ich muss mich nicht beim "marketing meiner lieblingsfirma" informieren, wenn ich mit den entwicklern direkt reden kann und auch muss - und mir vorallem die demo mal selbst angeschaut habe. hast du sie bisher mal gesehen oder urteilst du nur anhand von screenshots? sehr aussagekräftig....
Ich denke, du verrennst dich da. Das meiste, was du als Argumente ins Feld führst, sind keine physikalischen Effekte, sondern nur graphische.
Das fertige Spiel wird es schon zeigen das ich recht hatte, das werden aber dann auch nur die Neutralen unter euch einsehen.
Bis zum Finalrelease wird sich eh noch einiges tun.
AMD/ATI befördert sich aktuell allerdings ganz klar selbst ins Aus, wenn sie PhysX nicht bei sich implementieren wollen. Nvidia hat es kostenlos angeboten.
Das errinnert mich an das Märchen vom Suppenkasper:
"Ich will meine Suppe aber nich!"
PS: @Redis:
@Cox:
Du versuchst Spielephysik kontra Spielegrafik zu argumentieren. Das hat imo wenig Sinn.
auf 2xQuadro FX5800 schaut das ziemlich gut aus
wie gesagt: der hardwarehunger von physx ist lächerlich im vergleich zur grafik, wenn du das gegenteil behauptest, hast du schlichtweg keine ahnung - um es mal hart auf den punkt zu bringen!