Cryostasis: DirectX-10-Techdemo des Physx-Shooters im Test
Mit Cryostasis: Sleep of Reason erscheint voraussichtlich Anfang 2009 ein Survial-Shooter, welcher exzessiv auf Nvidias Physx und DirectX 10 setzt. Wir haben uns die dazugehörige Techdemo näher angeschaut und klären, welchen Nutzen der Titel aus Physx zieht und welche Hardware Sie benötigen.
Cryostasis: Sleep of Reason - Überblick
Cryostasis: Sleep of Reason versetzt Sie zum nördlichen Polarkreis des Jahres 1968, in den russischen Sektor des Nordpols. Die Hauptfigur Alexander Nestereov, ein Meteorologe, ist durch widrige Umstände in dem alten nuklearen Eisbrecher North Wind, der jahrzehntelang im Packeis eingefroren war, gefangen. Nesterovs Mission besteht darin, den mysteriösen Tod des Kapitäns dieses Schiffs - bei dem es sich möglicherweise sogar um Mord handeln könnte - zu untersuchen.
Quelle: http//www.pcgameshardware.de
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Cryostasis: Sleep of Reason - Techdemo
Die uns vorliegende DirectX-10-Techdemo demonstriert in erster Linie die Cryostasis-eigene Wassersimulation, welche mithilfe sogenannter smoothed particle hydrodynamics (SPH) realisiert wird. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Partikel-Engines berechnet SPH die dargestellten Flüssigkeiten abhängig von deren Viskosität sowie der Art, wie die gerenderten Partikel sich gegenseitig und von der Umgebung abstoßen. Das Wasser spritzt beim Auftreffen auf eine Oberfläche von dieser ab, wodurch nach und nach Pfützen entstehen, oder das Wasser fließt in eine bestimmte Richtung. Bereits in der ersten Szene der Techdemo werden laut Entwickler rund 30.000 Partikel simuliert, die mit sich selbst und der Umgebung reagieren. Darüber hinaus veranschaulicht die Techdemo eine Stoff- und eine Hitze-Simulation sowie diverse Ragdoll-Effekte.
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Ermöglicht werden all diese Features durch Nvidias Physx-Technologie. Auf Basis der Cuda-Schnittstelle kann hierbei der Grafikprozessor neben der eigentlichen Spieleengine auch die Flüssigkeitssimulation SPH sowie Teile der restlichen Physik berechnen. Unterstützt die eingebaute Grafikkarte keine Physx-Effekte, muss die CPU die Rechenarbeit übernehmen. Die Performance ist bei der uns vorliegenden Techdemo jedoch als inakzeptabel zu bezeichnen, daraus machen die Programmierer allerdings auch keinen Hehl. Die finale Version von Cryostasis dürfte hier nicht so anspruchsvoll sein, schließlich soll das Spiel auch mit CPU-Physik noch gute Frameraten abliefern.
Das nachfolgende Video zeigt die komplette Techdemo, einzig die Szene, in der ein Mutant erschossen wird, fehlt. Zusätzlich bieten wir Ihnen das Video mit 720p-Qualität im lokalen Download an.


und nein, ich muss mich nicht beim "marketing meiner lieblingsfirma" informieren, wenn ich mit den entwicklern direkt reden kann und auch muss - und mir vorallem die demo mal selbst angeschaut habe. hast du sie bisher mal gesehen oder urteilst du nur anhand von screenshots? sehr aussagekräftig....
Ich denke, du verrennst dich da. Das meiste, was du als Argumente ins Feld führst, sind keine physikalischen Effekte, sondern nur graphische.
Das fertige Spiel wird es schon zeigen das ich recht hatte, das werden aber dann auch nur die Neutralen unter euch einsehen.
Bis zum Finalrelease wird sich eh noch einiges tun.
AMD/ATI befördert sich aktuell allerdings ganz klar selbst ins Aus, wenn sie PhysX nicht bei sich implementieren wollen. Nvidia hat es kostenlos angeboten.
Das errinnert mich an das Märchen vom Suppenkasper:
"Ich will meine Suppe aber nich!"
PS: @Redis:
@Cox:
Du versuchst Spielephysik kontra Spielegrafik zu argumentieren. Das hat imo wenig Sinn.
auf 2xQuadro FX5800 schaut das ziemlich gut aus
wie gesagt: der hardwarehunger von physx ist lächerlich im vergleich zur grafik, wenn du das gegenteil behauptest, hast du schlichtweg keine ahnung - um es mal hart auf den punkt zu bringen!