Benchmark: Radiosity-Beleuchtung in Echtzeit
Lightsprint-Demo Startszene
Die Webseite www.lightsprint.com (siehe Quellenangabe) hat eine neue Version ihrer Radiosity-Beleuchtungsdemo veröffentlicht. Das besondere an dieser Form der Beleuchtung ist, dass auch Streulicht in die Beleuchtung mit einfließt. Dadurch wird die Szene zum Beispiel mit einem physikalisch korrekten Grünstich versehen, wenn die Lichtquelle gegen eine gründe Wand strahlt.
Diesen Effekt können Sie auf den letzten Screenshots besonders gut sehen, die aus der vom selben Programmiererteam stammenden Demo "Realtime Radiosity Bugs" entstanden sind.
Die Lightsprint-Demo in Version 1.3 zeigt daneben noch rechenaufwändige Soft-Shadows. Alles ist komplett in Echtzeit berechnet - Sie können sogar ihre eigenen 3D-Studio-Max-Szenen in der Demo nutzen.
Wir haben das Tool Fraps in der ersten Szene der Lightsprint-Demo mitlaufen lassen. Mit einer Radeon X1950 XTX erreichen wir ca. 47 Fps in der Fensteransicht und 29 Fps in der per "Enter"-Taste umzuschaltenden Vollbildansicht in 1.280x1.024.
Ein interessantes Phänomen stellt sich bei der Geforce 8800 GTX ein. Solange Kamera und Licht stillstehen, werden stattliche 126 Fps erreicht - in Fenster und Vollbild gleichermaßen. Bewegt sich jedoch die Szene, sinken die Fps auf 69 (Vollbild) bzw. 83 Fps im Fenster. Ist hierfür möglicherweise die Unified-Shader-Architektur verantwortlich? Denn ohne Bewegung stehen mehr Einheiten für Pixel-Berechnungen zur Verfügung, die sonst auch Vertex-Arbeit verrichten müssten.
Wieviel Fps schafft ihr Rechner? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.
Übrigens: In der Realtime-Radiosity-Demo können Sie mit dem über die Maus bewegten Lichtkegel die Bugs jagen - diese scheuen nämlich, wie es sich für kleine Finsterlinge gehört, das helle Licht.
