Radeon R9 285 im Test: Das neue PCGH-Testsystem 2014/2015
Radeon R9 285 mit Tonga-GPU im Test: Die neueste Grafikkarte aus den AMD-Laboren schickt sich an, Nvidias Geforce GTX 760 das Fürchten zu lehren und tritt gleichzeitig das Erbe der beliebten Radeon R9 280 an. PC Games Hardware prüft, ob die dritte Iteration der GCN-Architektur (Graphics Core Next) das Zeug zum Kassenschlager hat.
In diesem Artikel
- Seite 1 Radeon R9 285 im Test: Einleitung, Spezifikation und Positionierung
- Seite 2 Radeon R9 285 im Test: Das neue PCGH-Testsystem 2014/2015
- Seite 3 Radeon R9 285 im Test: Kühlung, Lautheit, Leistungsaufnahme
- Seite 4 Radeon R9 285 im Test: Spiele-Benchmarks, Tessellation & Overclocking
- Seite 5 Radeon R9 285 im Test: Fazit
- Seite 6 Radeon R9 285 im Test: PCGH-Benchmarkszenen als Videos
- Seite 7 Bildergalerie
Radeon R9 285 im Test: Das neue PCGH-Testsystem 2014/2015
Quelle: PC Games Hardware
Aktuelles PCGH Testsystem
PC Games Hardware hat nach Wochen der Evaluierung just auf ein renoviertes Grafikkarten-Testsystem gewechselt, das Neues mit Bewährtem vereint. Die ganze Geschichte mit unzähligen Benchmarks lesen Sie in der PCGH 10/2014, welche ab dem 3. September im Handel liegt. An dieser Stelle lesen Sie die Zusammenfassung. Nach wie vor sorgen Core-i7-4770K-Prozessoren, welche uns vom Online-Shop Caseking zur Verfügung gestellt wurden, für die nötige, hohe Grundleistung. Fortan testen wir aber "nur" noch mit 4,5 anstelle von 4,6 GHz, da wir durch moderne Spiele und bessere Kernauslastung mitunter mit kleineren Stabilitätsproblemen zu kämpfen hatten. Der minimale Rückschritt wird durch den flinkeren Arbeitsspeicher mehr als kompensiert: Anstelle von DDR3-2000-Speicher mit einseitiger Bestückung setzt PC Games Hardware nun auf Dual-Ranked-RAM mit einer Geschwindigkeit von 2.133 MHz. Als Hauptplatine dient nun Asus' Maximus VII Ranger. Zwar hätte ein Core i7-4790K vermutlich ein- bis dreihundert Megahertz mehr gebracht, Tests in einer niedrigen Auflösung zeigen jedoch, dass das Testsystem selbst mit 4,5 GHz weit davon entfernt ist, schnelle Grafikkarten auszubremsen.
Abseits der Hardware sind ebenfalls Änderungen zu vermelden: PCGH testet Grafikkarten nun unter Windows 8.1, Windows 7 hat ausgedient. Zwar ist Microsofts fünf Jahre altes Betriebssystem nach wie vor das verbreitetste unter Spielern, doch sein Nachfolger ist längst in den Fokus der Software-Entwickler gerückt: Windows 8.1 bringt erste Vorteile in modernen Spielen wie Battlefield 4 und bessere Multithreading-Eigenschaften; kommende Spiele werden die noch überschaubaren Vorteile ausbauen. Damit Sie wissen, welches Betriebssystem im nun 13 Spiele in 3 Auflösungen umfassenden PCGH-Grafikkarten-Parcours die Nase vorn hat, enthält die PCGH 10/2014 natürlich auch einen Vergleich der Betriebssystemleistung sowohl mit AMD- als auch Nvidia-Grafikkarten.
• Intel Core i7-4770K @ 4,5 GHz (vier Kerne plus SMT; ohne Turbo)
• Asus Maximus VII Ranger (Z97-PCH)
• 2 x 4 GiByte DDR3-2133; Dual-Ranked, 10-11-10-20-1T
Testkarten online (Taktraten: GPU/VRAM)
• Radeon R9 280X (1.000/3.000 MHz, 3 GiByte GDDR5)
• Radeon R9 285 (918/2.750 MHz, 2 GiByte GDDR5)
• Radeon R9 280 (933/2.500 MHz, 3 GiByte GDDR5)
• Radeon R9 270X (1.050/2.800 MHz, 2 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 770 (1.084/3.506 MHz, 2 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 760 (1.033/3.004 MHz, 2 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 750 Ti (1.085/2.700 MHz, 2 GiByte GDDR5)
Treiber und Betriebssystem
• Catalyst "14.8 Beta" (v13.30 Beta 2) - HQ
• Geforce 340.52 WHQL - HQ
• Windows 8.1 x64 inklusive Update 1 und weiteren Patches
Treibereinstellungen: Hohe Qualität (HQ) ist Trumpf
PC Games Hardware testet stets mit aktuellen Treibern und achtet dabei streng auf die Bildqualität. Wir haben uns nach dem Start der Radeon HD 7970 und ausführlichen Bildqualitätsbetrachtungen dazu entschieden, Grafikkarten fortan mit "Hoher Qualität" (HQ) im Treiber zu testen. Dies bezieht sich direkt auf den anisotropen Filter (AF), welcher in der HQ-Einstellung auf Radeon- wie Geforce-Grafikkarten nicht nur ein sehr gutes Bild liefert, sondern auch qualitativ vergleichbar ist - mit Qualität/Quality (Q) gibt es Unterschiede zugunsten Nvidias, sofern anisotrope Filterung zum Einsatz kommt. HQ gegen HQ entspricht laut unseren Tests am ehesten "apples to apples". Frei nach AMDs Motto "Play the game as originally intended" setzen wir außerdem die AMD-Optimierung beim Tessellationsschalter für die Benchmarks außer Kraft und deaktivieren die Oberflächenoptimierung. Die vertikale Synchronisation oder etwaige Framelimits sind auf allen Karten immer abgeschaltet (bei Titeln wie Skyrim und Risen 3 zusätzlich in den Ini-Dateien).
Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens drei Mal durchgeführt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Auch bei den Auflösungen haben Sie, unsere Leser, maßgeblich mitbestimmt: Eine aktuelle Umfrage besagt, dass fast 2/3 der PCGH-Leser in Full-HD spielt, daher nutzen wir diese Auflösung in den meisten Tests. Bei Spezialtests und/oder mit Supersample-AA variieren die Einstellungen. Weitere Details wie die Art der genutzten Kantenglättung können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen sowie unserer PCGH-Benchmark-FAQ entnehmen.
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Der Chip kommt viel zu spät, und ist keine wirkliche Alternative zu den neuen Maxwell Karten.
Schade AMD, zusammen mit Hawaii hättet ihr damit einen kompletten Produktwechsel gehabt.
Aber warum sollte man sich jetzt eine Karte mit diesen Chips holen?
Da fällt mir als Argument eigentlich nur noch die Game-Bundles ein.
Und ehrlich geschrieben finde ich die Nvidia Bundles seit einiger Zeit besser.
Wenn Tonga bzw. die R9 285 es beherrschte, hätte AMD das irgendwo genannt. Doch davon ist keine Rede, Displayport 1.2a soll's richten. Was Nvidia von HDMI 2.0 hält (und DP 1.2a), werden wir schon bald wissen.
MfG,
Raff