Fluid Motion Frames 2: AMD verspricht 3,2-fache Performance
AMD Software: Adrenalin Edition 24.9.1 übernimmt AMD Fluid Motion Frames 2 ("AFMF2") aus dem im September veröffentlichten Adrenalin Edition Preview Driver for AFMF 2 v24.20.11.01 und verspricht eine bis zu 3,2-fach höhere Performance.
AMDs neuester Grafiktreiber, die AMD Software: Adrenalin Edition 24.9.1, übernimmt AMD Fluid Motion Frames 2 ("AFMF2") aus dem erst im September dieses Jahres veröffentlichten Adrenalin Edition Preview Driver for AFMF2 v24.20.11.01 und verspricht eine bis zu 3,2-fach höhere Performance. Die herstellereigenen Benchmarks kombinieren FSR 2 und AFMF 2 für hohe Frameraten.
AMD Fluid Motion Frames 2 ("AFMF2") lässt das Bild am Monitor als im Treiber integrierte Zwischenbildberechnung ("Frame Generation") durch interpolierte Frames flüssiger aussehen. Der Unterschied zu Nvidias DLSS 3 mit Frame Generation oder AMDs FSR 3 mit Frame Generation liegt darin, dass AMD Fluid Motion Frames respektive AFMF2 nicht im Spiel implementiert werden muss. Mit der nun eingeführten finalen Version im stabilen Treiber verspricht AMD viel.
Durchschnittlich 2,5-fach höhere Performance
In den Hersteller-Benchmarks, die mit Baldur's Gate 3 und F1 24 in Full HD ("1080p"), WQHD ("1440p") und 4K/UHD ("2160p") sowie verschiedenen Grafikeinstellungen durchgeführt wurden, fällt die Performance unter Verwendung von FSR 2 und Zwischenbildberechnung per AFMF2 durchschnittlich 2,5-fach höher aus.
Quelle: AMD
In der Spitze ist AMDs HYPR-RX-Preset mit FSR 2 und Fluid Motion Frames 2 in Baldur's Gate 3 bis zu 2,6-fach und in F1 24 bis zu 3,2-fach schneller als in nativer Auflösung ohne Upscaling-Technologie und Frame Generation. AMD gibt an, dass auch integrierte Grafikeinheiten, wie die Radeon 890M im Ryzen AI 9 HX 370 von AFMF2 profitieren sollen. Hierfür kommt zudem ein neues Feature zum Einsatz.
AFMF 2 bietet neue Optimierungen und einstellbare Einstellungen für eine bessere Bilderzeugung, einschließlich KI-optimierter Verbesserungen für eine bessere Qualität, geringere Latenz und bessere Leistung bei integrierten Grafiken wie der AMD Radeon 890M. - AMD -
Erstmalig überhaupt unterstützt die AMD Software: Adrenalin Edition 24.9.1 das neue Feature Variable Graphics Memory ("VGM"), das speziell für Mobilgeräte, wie Notebooks und Handheld-PCs, entwickelt worden ist.
Variable Graphics Memory ("VGM") im Detail
Doch was ist dieses neue Feature namens Variable Graphics Memory ("VGM") und was genau macht es?
- Dynamische RAM-Zuweisung: Anwender können jetzt bis zu 75 Prozent des Systemspeichers als Grafikspeicher der integrierten GPU zuweisen. Diese Flexibilität ermöglicht eine bessere Nutzung der verfügbaren Speicherressourcen, insbesondere in Spielszenarien, in denen mehr VRAM zu einer besseren Leistung führen kann.
- Verbesserte Spielleistung: Durch die Vergrößerung des verfügbaren Grafikspeichers können Spiele flüssiger laufen, mit höheren Bildraten und besserer Grafikqualität. Dies ist besonders vorteilhaft für Notebooks und Handheld-PCs, die auf integrierte GPUs angewiesen sind, da es hilft, die Leistungslücke zu dedizierten GPUs zu schließen.
- Einfache Aktivierung: Die Funktion kann direkt über den Grafiktreiber aktiviert werden und ist somit für Spieler, welche die Leistung ihres Systems ohne komplexe Konfigurationen optimieren möchten, leicht zugänglich und benutzerfreundlich.
- Integration mit anderen Technologien: Variable Graphics Memory ("VGM") arbeitet mit AMDs Fluid Motion Frames ("AFMF") 2 zusammen, was die Frame Generation sowie die allgemeine Spieleleistung weiter verbessern soll.
Das neue Feature lässt sich direkt über den Adrenalin-Grafiktreiber und die Menüpunkte Gaming → Graphics aktivieren und über Performance → Tuning entsprechend konfigurieren. Hierfür stehen zwei Presets zur Auswahl, die darüber entscheiden, welche Menge des Systemspeichers der GPU zugewiesen werden soll.
Die Presets für die Zuweisung des Systemspeichers mittels Variable Graphics Memory ("VGM") stellen sich folgendermaßen dar:
- Medium: 33 Prozent des Systemspeichers werden der integrierten Grafikeinheit als Grafikspeicher zugewiesen.
- High: 75 Prozent des Systemspeichers werden der integrierten Grafikeinheit als Grafikspeicher zugewiesen.
Wie auch AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") 2 funktioniert das neue Feature jetzt auch erstmals mit den Ryzen AI 300 ("Strix Point") auf Basis von Zen 5 und RDNA 3.5.
Wie die Entwickler im Community-Blog erläutern, ist AMD Fluid Motion Frames 2 ein weitreichendes Upgrade zur ersten Generation der Zwischenbildberechnung und bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Neben der Tatsache, dass die 2. Generation nicht mehr nur auf Microsofts Windows-APIs DirectX 11 und DirectX12 sowie die Vollbildanzeige beschränkt ist und jetzt auch Vulkan und OpenGL sowie den Vollbildfenstermodus unterstützt, ist mit AFMF 2 jetzt auch endlich eine Frameratenlimitierung mittels Radeon Chill verlässlich realisierbar.
Streaming mit verbessertem Downscaling
Mit dem sogenannten Geometric Downscaling hält zudem eine verbesserte Downsampling-Technologie für Videos und Streams Einzug in den neuen Grafiktreiber und soll für weniger Artefakte und ein besseres Anti-Aliasing sorgen. Vorausgesetzt wird mindestens eine Grafikkarte auf Basis der RDNA-3-Mikroarchitektur.
Quelle: AMD
Weitere Informationen liefern die offiziellen Release Notes sowie der ausführliche Beitrag in der AMD-Community.
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LSFG setzt borderless vorraus, was in einigen Spielen eine schlechtere Performance und Latenz bietet.
Avatar WoW
IMAX HFR gegen klassisch 24p.
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Vielleicht kann man es hier besser erkennen. Ist zwar kein Blockbuster, aber da will man mir doch nicht sagen, dass 24p gut ausschaut.....
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