PCGH-Plus Label [PLUS] Kein Geld für eine RTX 4090: Wie gut lässt sich Aufrüsten vermeiden?

PCGH Plus: Die Grafikkartenpreise sinken zwar seit einiger Zeit, doch wirklich günstig sind aktuelle GPUs noch immer nicht - zudem ist die Weltlage weiterhin heikel und die Nachfolgegenerationen sind bereits in absehbarer Ferne. Wie gut lässt sich ein Aufrüsten aktuell vermeiden? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2022.

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 Kein Geld für eine RTX 4090: Wie gut lässt sich Aufrüsten vermeiden?
Quelle: PC Games Hardware

Spielen mit älterer Hardware

Das Thema Grafikkarten ist weiterhin ein etwas Leidiges. Nach beinahe zwei Jahren des Krypto-Rausches, daher hoher Nachfrage, die aufgrund von Lieferproblemen, Seuchen, Dürren und Überschwemmungen nicht zureichend gedeckt werden konnte und somit teils extrem hohen Preisen, fallen die für einen Grafikkartenkauf nötigen Summen nun endlich. Doch nun gibt es mit Inflation, Energieknappheit und hohen Stromkosten andere Faktoren, die das freudige Geldausgeben zwecks gesteigerter Pixelpracht torpedieren. Zudem befinden sich die Nachfolgegenerationen bereits in der Mache und dürften teils noch dieses Jahr, teils im Frühjahr 2023 erscheinen. Und vielleicht lohnt es ja auch, das Erscheinen von Intels Arc 770/780 abzuwarten und erst einmal zu observieren, wie sich deren Preise in nächster Zeit entwickeln werden. Muss also ein Grafikkartenkauf ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt sein? Wie weit kommt man in aktuellen Spielen mit älteren Pixelschubsern?

How low can we go?

Wir haben uns fünf aktuelle Spiele ausgesucht, um zu prüfen, ob und mit wie viel Verzicht bei Grafikdetails und Auflösung sich diese auch mit schwächeren Grafikkarten zocken lassen. Dazu wählen wir mit einer RTX 2070S eine noch immer flotte, Raytracing- und DLSS-fähige Oberklasse-Grafikkarte letzter Generation. Mit 8 GiByte ist diese für aktuelle Spiele (noch) gut ausgestattet. Aus dem gleichen Zeitraum stammend, steuert AMD die auf RDNA1 basierende RX 5600 XT bei, die GPU aus der oberen Mittelklasse ist mit (knappen) 6 GiByte Speicher ausgestattet. Die legendäre GTX 970 aus dem Jahre 2014 und ihre berühmt-berüchtigte Speicheranbindung mit 3,5 GiByte voll- und 0,5 GiByte teilangebundenem RAM stellt uns in aktuellen Spielen bereits vor eine gewisse Herausforderung. Doch wir gehen noch weiter: Das untere Ende markiert eine RX 560, eine noch auf der Polaris-Architektur basierende AMD-Einsteiger-Grafikkarte aus dem Jahre 2017. Zur Einordnung, die GTX 970 ist etwas mehr als doppelt so schnell wie die kleine AMD-GPU, die in unserem Fall gar ohne zusätzlichen ATX-Stromstecker auskommen muss.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 

  • Grafikkarten-Check: RTX 2070S, RX 5600 XT, GTX 970, RX 560
  • Detail-Tuning und Qualität: Elden Ring
  • Detail-Tuning und Qualität: Forza Horizon 5
  • Detail-Tuning und Qualität: Total War Warhammer III
  • Detail-Tuning und Qualität: Marvel's Spider-Man Remastered
  • Detail-Tuning und Qualität: V Rising (Early Access)
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