[PLUS] Fps-Sackgasse Grafikspeicher? Ältere GPUs mit Upsampling und Frame Gen im Test
PCGH Plus: Moderne Upsampling-Technologien und die Frame Generation lassen noch jugendliche Grafikkarten wie überschwänglich Fps ausgeben. Doch wie steht es mit Betagten, wird der alte Speichergeiz zum Verhängnis? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2024.
Grafikkartendämmerung
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Das Upsampling und darüber hinaus, die Frame Generation, bewegen weiterhin nicht nur Bilder, sondern obendrein neugierige Gemüter. Noch sind Upsampling und insbesondere die Bildinterpolation jüngere Trends, die PC-Spieler interessieren, sie in Bewegung oder zumindest ihre Fps motivieren, die Forenkommentare in Wallung versetzen. Doch sind Upsampling und Frame Gen definitiv im Mainstream angekommen. DLSS und Nvidias Frame Generation ("DLSS 3.0") haben den Anstoß gegeben - auf breiter Front wurde nachgezogen. Upsampling ist seit DLSS 2.0 und etwas später FSR 2.0 auch auf dem PC sehr populär. Die Konsolen setzten bereits Hardware-Generationen früher weitflächig auf die Technik - Sonys Checker-Boarding sei an dieser Stelle etwa prominent genannt.
Während DLSS - sowohl Upsampling als auch Frame Generation - proprietär ausgelegt ist, nur auf Nvidia-Grafikkarten genutzt werden kann, darüber hinaus außerdem RTX-GPUs vorbehalten ist, die Nvidia-Bildinterpolation gar einzig auf RTX-4000er-Modellen läuft, ist AMDs FSR sozusagen der Nachläufer. Doch gleich ob FSR-Upsampling oder FSR-Frame-Generation: Die AMD-Variante läuft prinzipiell auf allen Grafikkarten der letzten zehn Jahre; Exoten vorbehalten, doch alte Nvidia-Modelle inklusive. Während Sie DLSS-Upsampling auch mit Ihrer RTX 2060 oder RTX 3050 zuschalten könnten, bleibt der Schalter für DLSS Frame Generation als Besitzer älterer RTX- oder gar GTX-Generationen im Optionsmenü ausgegraut. Nichts da!
Otium sine Gaudio est Mort
"Freizeit ohne Freud ist Tod". Dieses zweckdienlich leicht entstellte Zitat Senecas soll die Absicht unseres Artikels darlegen. Denn ob alt oder jung, ob Oldtimer oder Teenager, wir alle, der Mensch, das Wesen in uns, sucht in der einen oder anderen Form Zerstreuung, die Unterhaltung, Herausforderung, das Abenteuer. "Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!" Zumindest in virtueller, abstrakter Form: Schon Großvater hat damals im Hobby-Keller Napoleon vernichtend geschlagen, mit der Märklin-Eisenbahn unerhörte Pünktlichkeit simuliert. Schach ist gespielter Königsmord, selbst wilde Kelten und Wikinger haben in freizeitlicher Muße das Strategiespiel Mühle gezockt. Kurz: Wir alle möchten spielen. Betagte Hardware, reich an Jahren, hin oder her. Dieser Artikel soll eine Machbarkeitsstudie darstellen, uns dabei außerdem neue Einsichten geben.
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