PCGH-Plus Label [PLUS] SLI und Crossfire im Test: Multi-GPU-Bestandsaufnahme 2018

PCGH Plus: Via Nvidias SLI und AMDs Crossfire können mehrere Grafikkarten verbunden werden und so in Spielen eine höhere Leistung erzielen. Wir testen die aktuelle Multi-GPU-Performance. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2018.

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 SLI und Crossfire im Test: Multi-GPU-Bestandsaufnahme 2018
Quelle: PC Games Hardware

Es klingt verheißungsvoll, dass man mit einer zweiten Grafikkarte potenziell die Performance verbessern kann - insbesondere in Anbetracht einiger aktueller Spiele, die sehr hohe Ansprüche an die Hardware stellen. Final Fantasy 15, Ghost Recon Wildlands oder Assassin's Creed Origins lassen spätestens in Ultra HD selbst eine übertaktete GTX 1080 Ti schwitzen. Bei den zurzeit völlig abgehobenen Grafikkartenpreisen mag es eventuell außerdem attraktiv erscheinen, statt einer neuen, überteuerten Grafikkarte der schon vorhandenen, älteren GPU eine zweite, möglicherweise günstige zur Seite zu stellen - und so hohe Kosten zu umgehen.

Multi-GPU ist nicht einfach

Leider ist der Betrieb von mehreren GPUs nicht ganz unkompliziert und kommt mit einer ganzen Reihe Probleme daher. Da wäre an erster Stelle die deutlich erhöhte Leistungsaufnahme zu nennen. Das Netzteil muss potent genug ausfallen, um auch kräftige *Leistungsspitzen wegstecken zu können, außerdem muss die Abwärme reduziert werden. Das Mainboard soll zudem kompatibel und die PCIe-Steckplätze müssen so auf dem Board arrangiert sein, dass die Grafikkarten auch mit dicken Kühlkörpern noch ausreichend Platz haben. Ist Letzteres nicht der Fall, könnte es Ihnen so ergehen wie uns: Die beiden RX 580 standen sich im Crossfire-Betrieb zu nah, die hintere Karte überhitzte trotz offenem Aufbau.

Mit neuem Board, Intel-Achtkerner samt 40 PCI-E-Lanes, 1.600-Watt-Netzteil und einer Reihe aktueller sowie älterer GPUs beleuchten wir die Leistung in vier Spielen: Battlefront 2 (2017), Overwatch, ROTR, Project Cars 2.

Star Wars Battlefront 2 (2017)

Doppeltbeschwingt? Multi-GPU-Bestandsaufnahme 2018 (29) Doppeltbeschwingt? Multi-GPU-Bestandsaufnahme 2018 (29) Das technisch sehr fortschrittliche Star Wars Battlefront 2 ist das mit einigem Abstand aktuellste Spiel in diesem Test - mit gutem Grund, denn häufig dauert es eine ganze Weile, bis neue Titel zufriedenstellend mit mehreren GPUs zusammenarbeiten. Im Normalfall benötigt es eine ganze Reihe Patches und Grafikkarten-Treiber, bis SLI oder Crossfire so genutzt werden können, dass sich auch tatsächlich eine spürbare Leistungsteigerung einstellt. Wir haben selbstredend eine Vielzahl neuerer Titel auf ihre mGPU-Fähigkeiten untersucht, doch ein großer Teil davon ist offenbar noch nicht so weit. Das neue Call of Duty WW2 stürzt noch während des Ladevorgangs ab, Final Fantasy 15 und Assassin's Creed Origins skalieren negativ bis schlecht über mehrere GPUs, weder PUBG noch Fortnite noch irgendeiner der von uns getesteten aktuellen Indie-Titel auf Unity-Engine-Basis funktionieren im Grafikkartenverbund.

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Diese Inhalte bekommen Sie im Artikel:
  • Benchmarks: Single gegen Dual-GPU
  • Grafikkarten: GTX 1080 Ti, RX Vega 64, RX 580, GTC 1070, R9 390X, GTX 980
  • Spiele: Battlefront 2 (2017), Overwatch, ROTR, Project Cars 2
  • Leistungsaufnahme in Relation zur Leistung
  • Balken- und Verlaufsdiagramme
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