Drei Grafikkarten, die sich jetzt lohnen: Bezahlbar, schnell und viel Speicher
Wir haben 12 Grafikkarten aus der mittleren Preisklasse analysiert und geben Ihnen einen Überblick über die spannendsten Modelle. Mit dabei sind jeweils ein Kauftipp für die RTX 4070 Super, der Radeon RX 7900 GRE und Radeon RX 7800 XT. Im großen Test erfahren Sie, warum.
Während sich Enthusiasten bereits auf die nächste GPU-Generation freuen, welche wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte starten wird, liegen Schnäppchenjäger auf der Lauer. Zwar ist die Zeit klassischer Abverkäufe vorbei, die Preise der aktuellen GPU-Generation gaben in den letzten Wochen jedoch deutlich nach. Immer wieder locken sogar echte Preis-Leistungs-Knaller, etwa eine Radeon RX 7800 XT für 459 Euro, wie es sie Mitte Mai für kurze Zeit gab. Wir rechnen damit, dass diese Angebote weitergehen, denn die Lager müssen für die kommenden Produkte geleert werden. Wir nehmen dies zum Anlass, das derzeit besonders attraktive Grafikkarten-Angebot zwischen rund 500 und 700 Euro zu beleuchten. Hier finden sich potente Spielpartner für die beliebte WQHD-Auflösung und ihr Ultrawide-Pendant. Welche Grafikkarte für 1440p-Gamer die Nase vorn hat, erfahren Sie jetzt.
Die vorliegenden Karten wurden in einem großen Vergleichstest von der PCGH-Redaktion genauestens untersucht. Wir stellen Ihnen die, unserer Meinung nach, drei besten Karten vor und erklären Ihnen, warum sich ein Kauf jetzt lohnt. Zum Vergleichstest geht es hier lang:
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Die beste Nvidia RTX 4070 Super: Asus RTX 4070 Super TUF Gaming OC
Quelle: PCGH
Die beste RTX 4070 Super.
Asus hat sich, schon wieder, den Testsieg geholt. Das gelingt ihnen abermals mit der besten Kombination aus Leistung, Lautstärke, Zubehör und Eigenschaften der Karte. Ausschlaggebend war am Ende die Effizienz. Bei Asus bekommen Sie das, was Sie von Asus gewohnt sind: Eine hochwertig produzierte Grafikkarte, die schnell und relativ leise ist, viel Zubehör und die eine ordentliche Garantie/Gewährleistung von drei Jahren bietet, dazu ein Dual-BIOS und damit das Gefühl, etwas Besonderes gekauft zu haben. Bei der vorliegenden Karte ist das zweite BIOS (Quiet) aber eher unnötig, da das Performance-BIOS einen hervorragenden Job macht. Die drei Lüfter drehen mit durchschnittlich 1.430 Umdrehungen die Minute, was in einer Lautheit von 1,2 Sone resultiert, was gerade noch die Grenze ist, die wir "leises Rauschen" nennen. Auch sonst ist die TUF Gaming OC unscheinbar, denn außer ein paar glänzenden Elementen, den Lüftern und der Kühlerabdeckung weist die Karte keine Beleuchtung oder Auffälligkeiten auf. Das Powerlimit lässt sich auf bis zu 253 Watt erhöhen, was in etwa acht Prozent mehr Leistung durch OC mündet. Insgesamt schnürt Asus damit ein anständiges Gesamtpaket für ca. 710 Euro.
Die beste AMD Radeon RX 7900 GRE: Sapphire RX 7900 GRE Pulse
Quelle: PCGH
Die beste Radeon RX 7900 GRE.
Wer an Sapphire-Grafikkarten denkt, dem kommt in der Regel zuerst die Nitro+ in den Sinn - ein ausgewachsenes Design mit allerhand Extras (siehe unten). Die Pulse dagegen sind eine abgespeckte Variante der Nitro+, doch das stört das vorliegende Modell nicht im Geringsten. Im Gegenteil, denn durch den Verzicht auf unnötigen Schnickschnack und einer klugen Lüftersteuerung hat Sapphire nicht nur eine der schnellsten RX 7900 GRE am Start, sondern auch eine der leisesten. Ja, die Pulse wird recht warm, aber dafür sind die Lüfter leise - eine Sache, die andere Hersteller meist nicht hinbekommen. Mit 0,5 Sone werden Sie die Pulse jedenfalls nicht hören. Andere Spielereien gibt es nicht. Die Pulse ist für Puristen gedacht, die einfach die beste Grafikkarte für möglichst wenig Geld haben möchten. Unser P/L-Tipp!
Die beste AMD Radeon RX 7800 XT: Sapphire RX 7800 XT Nitro+
Quelle: PCGH
Die beste Radeon RX 7900 XT
Die echte Nitro kommt natürlich von Sapphire und bringt satte 1,6 Kilogramm auf die Waage. Das Schöne bei Nitro+-Designs ist, dass Sie genau wissen, was Sie beim Kauf erwartet, denn Sapphire fährt eine klare Schiene bei diesem Custom-Design, genauso wie es Asus bei den TUF-Gaming-Grafikkarten macht. Bei der Lautstärke liefert man mit 0,7 beziehungsweise 0,5 Sone (OC/Silent-BIOS) eine sehr leise Grafikkarte, die Sie nicht aus dem Gehäuse heraushören werden. Auch beim Spulenfiepen wurden wir positiv überrascht, denn es ist sehr leise bei der Radeon-Karte. Sapphire hält noch einen Trumpf in der Hinterhand: Die Nitro+ lässt sich mit beiliegendem Kabel in Ihr ARGB-Netzwerk integrieren. Sie können den großen Leuchtstreifen im Bereich des Kühlers dann mit den übrigen LEDs synchronisieren. Obendrein haben Sie die Möglichkeit, über die hauseigene Trixx-Software das BIOS der Karte unter Windows umzuschalten. So sparen Sie sich den Umweg über das Gehäuse-Innere und können bequem mit den beiden BIOS experimentieren.
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Ein Grafikkarten-Special, schäm dich
Ein Grafikkarten-Special, schäm dich
Ich hab damals™️ meine 1070 für 350 geschossen und selbst das erschien mir gerade eben so als vertretbar.