Post-weihnachtliches Hardware-Shoppen: Von Spartipps und Luxus-Objekten

Die besinnliche Weihnachtszeit neigt sich mal wieder dem Ende zu. Der geneigte PC-Spieler kann sich nach den überstandenen Festivitäten mal wieder Gedanken darüber machen, was er sich an Hardware genehmigen mag, sofern es überschüssiges Weihnachtsgeld gab. PC Games Hardware fasst einige Preis-Leistungs-Tipps und macht auf einige Produkte für besserbetuchte Leser aufmerksam.

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Post-weihnachtliches Hardware-Shoppen: Von Spartipps und Luxus-Objekten
Quelle: PC Games Hardware

Wer kennt es nicht? Die Tante dritten Grades hatte keine Geschenkidee parat und deshalb einen Briefumschlag mit einer Geldspende im Schlepptau. Wiederholt sich das Szenario ein paar Mal, hat man vielleicht genug Budget zusammen, um sich nach Weihnachten guten Gewissens ein PC-Upgrade leisten zu können. Für all jene, auf die das zutrifft, die sich zum Jahresende einfach selbst etwas gönnen wollen oder aktuell keine bessere Beschäftigung haben, als sich über Hardware zu belesen, ist dieser Artikel gedacht.

CPU-Schnäppchen mit AMDs Ryzen

Der Preis von AMDs Ryzen 7 1700 hat sich innerhalb von 1,5 Jahren halbiert, was ihn zu einem Spartipp macht Quelle: PC Games Hardware Der Preis von AMDs Ryzen 7 1700 hat sich innerhalb von 1,5 Jahren halbiert, was ihn zu einem Spartipp macht Einige Schnäppchen lassen sich in der unteren Mittelklasse erzielen. Wer zum Beispiel schon immer mal einen Prozessor mit acht Rechenkernen und 16 Threads sein Eigen nennen wollte und sei es nur, um die ganzen logischen CPUs im Task- und Geräte-Manager bestaunen zu können, wird bei AMD mit dem Ryzen 7 1700 im Abverkauf schon für 165 Euro fündig. Ein gutes AM4-Mainboard wie das Asus Prime X370-Pro kostet 110 Euro. Wer auf akzeptablen Onboard-Sound verzichten kann, bekommt das Asrock B450M Pro4 (mit ALC892- statt ALC1220-Chip) für unter 80 Euro. Flotte 16 GiByte in Form von G.Skills Aegis-DDR4-3000-Kit sind wieder für 110 Euro drin. Einen soliden Unterbau bekommen Aufrüster so schon für klar unter 400 Euro. Wer noch etwas mehr sparen möchte, kann zum Ryzen 5 1600X für 140 Euro greifen - bei einem Basistakt von 3,6 GHz eignet er sich auch ohne Übertaktung zum Spielen. Dazwischen positioniert sich noch der neuere, etwas schnellere Ryzen 5 2600.

GPU-Schnäppchen mit Pascal und Polaris

Die Inno3D Geforce GTX 1060/6G iChill X3 ist der zurzeit günstigste GP106-Ausbau und hat trotzdem eine starke Kühlung Quelle: Inno3D Die Inno3D Geforce GTX 1060/6G iChill X3 ist der zurzeit günstigste GP106-Ausbau und hat trotzdem eine starke Kühlung Wer nach einer neuen Grafikkarte sucht, bekommt im Falle der MSI Radeon RX 570 Armor 8G OC zurzeit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. In den 170 Euro sind bis zum 09. Januar zwei der drei Spiele The Division 2, Resident Evil 2 als 2019er-Remake und Devil May Cry 5 enthalten (frei wählbar). Bei der Radeon RX 590 ab 250 Euro sind es alle drei - Bastler, die sich mit Undervolting beschäftigen, bekommen hier zudem eine sparsamere Grafikkarte mit größerem Potenzial. Nvidia hat indes die Geforce GTX 1060/6G mit einem Fortnite-Skin-Bundle ab 210 Euro im Angebot. Weniger Grafikspeicher sollte es im Jahre 2019 dann aber doch nicht mehr sein.

Eine Leistungsklasse darüber warten aufrüstwillige PC-Spieler besser noch die wahrscheinlich bald erscheinende Geforce RTX 2060 ab, bevor man mit einer Radeon RX Vega oder Geforce GTX 1070 die Katze im Sack kauft. Oder man greift direkt zu einer Geforce RTX 2080 Ti beziehungsweise Geforce RTX 2080. Beide sind in letzter Zeit immerhin um den Gegenwert eines mehr oder weniger üppigen Abendessens günstiger geworden. Wer es richtig krachen lassen möchte, wirft einen Blick auf die Titan RTX, die Nvidia wohlgemerkt nicht für reine Spieler empfiehlt, mit ihrer vollaktivierten Turing-TU102-GPU aber gewiss die höchste Leistung auf die Straße bringt.

In-Win-Gehäuse für 1.300 bis 5.500 Euro

Die passenden Gehäuse hat In Win im Angebot. Das D-Frame 2.0 und das H-Frame 2.0 sind in Nvidia-Editionen mit grünen Farbakzenten erhältlich, kosten allerdings weit über 1.000 Euro. Wer das Gehäuse zum Gold der Titan RTX abstimmen möchte, bekommt das D-Frame 2.0 auch in Scharz-Gold. Sollte ein 1.300-Euro-Gehäuse noch nicht prestigeträchtig genug sein, bekommt den futuristisch angehauchten Winbot für 4.000 Euro, in dem sich die Hardware dank einer motorisierten Drehfunktion gleich noch optimal zur Schau stellen lässt. Und wem es immer noch nicht reicht, greift zum 42 kg schweren Z-Tower aus massivem Aluminium für 5.500 Euro - muss sich allerdings bei der Lieferung bis Februar gedulden.

Wer so viel Zeit und Geld mitbringt, kann sich schlussendlich zu guter Letzt Intels 18-Kerner Core i9-9980XE ab schlappen 2.100 Euro genehmigen. Die passenden Sockel-2066-Mainboards reichen bis 650 Euro. Der Xeon W-3175X wird in Deutschland leider noch nicht gelistet, würde mit 28 Kernen und einem voraussichtlichen Preis von über 4.000 Euro aber das Non-Plus-Ultra darstellen.

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Naja die Bundles sind nun mal da und schon seit geraumer Zeit relevant. Was du dann jetzt da rein interpretierst ist mir schleierhaft.
        Wichtig ist was unterm Strich bei raus kommt. Die 1060 ist den Aufpreis nicht mal ansatzweise Wert aktuell, das ist halb Fakt. Spiele stellen einen konkreten Gegenwert dar.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Naja die Bundles sind nun mal da und schon seit geraumer Zeit relevant. Was du dann jetzt da rein interpretierst ist mir schleierhaft.
        Wichtig ist was unterm Strich bei raus kommt. Die 1060 ist den Aufpreis nicht mal ansatzweise Wert aktuell, das ist halb Fakt. Spiele stellen einen konkreten Gegenwert dar.
      • Von Thomygnomi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Gurdi
        Alabama hat seine Karte für 150 gekauft, die Spiele verkauft und damit 100Euro dafür geblecht.
        Mit seinen Taktraten 1480/2200Mhz ist er da ganz geschmeidig auf 1060er Level für 120 Euro weniger was 120Prozent entspricht. Auf seiner Karte sitzt ein gecutteter 580er Chip.
        Ok die Rechnung könnte stimmen, allerdings Keys vom Kaufpreis abzuziehen, halte ich hier für keinen fairen Vergleich, da Nvidia hier auch "manchmal" Aktionen hat.
        Wenn man mal die Bundles, die AMD offensichtlich anbieten muss, um überhaupt am Markt eine Chance zu haben, nehmen sich die Karten nicht viel
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Alabama hat seine Karte für 150 gekauft, die Spiele verkauft und damit 100Euro dafür geblecht.
        Mit seinen Taktraten 1480/2200Mhz ist er da ganz geschmeidig auf 1060er Level für 120 Euro weniger was 120Prozent entspricht. Auf seiner Karte sitzt ein gecutteter 580er Chip.
      • Von Thomygnomi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Gurdi
        Ja total dämlich wenn die Karte gleich schnell läuft wie ne 1060 und dabei auch noch 150 Euro weniger gekostete hat
        215 zu 177 Euro, ich denke hier muss nochmal jemand zur Nachhilfe. (Billigste OC 580 und 1060 6GB im Vergleich)
        Dazu glaube ich kaum, dass eine undervoltete Karte noch mit einer übertakteten 1060er mithalten kann. Sagen zumindest die meisten Benchmarks

        Außerdem ging es bei meiner Antwort um die 1070er, welche ja immer noch um längen besser ist als die 580/590 aber auch in einer anderen Preisklasse.

        AMD braucht mehr Strom und kostet dafür weniger in der Anschaffung. PUNKT
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Thomygnomi
        Finde es schön wenn man eine Karte undervolten muss und dann bei weniger Grafikleistung immer noch 25 Watt mehr braucht
        Ja total dämlich wenn die Karte gleich schnell läuft wie ne 1060 und dabei auch noch 150 Euro weniger gekostete hat
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