Preisentwicklung 2018 analysiert: So entwickelten sich CPUs, Grafikkarten, SSDs und RAM
Auch das Jahr 2018 wurde vom Mining-Boom rund um Ethereum und kleinere Krypto-Währungen geprägt. Grafikkarten legten im Frühling noch einmal eine preisliche Steilfahrt hin, bevor sie deutlich abfielen. Intel hatte und hat indes mit seiner 14-nm-Fertigung zu kämpfen, während AMDs Ryzen attraktive Angebote ermöglichen. Erfreulich war die Entwicklung beim Speicher.
PC Games Hardware schaut sich jedes Jahr die Preisentwicklungen im Hardware-Umfeld der vergangenen 12 Monate an. Schon 2017 war das Mining von Krypto-Währungen ein zentrales Thema - da befanden wir uns allerdings noch mitten im Hype von Ethereum und kleineren Blockchains wie Zcash. Inzwischen ist das Thema klinisch tot, beeinflusst den Markt jedoch weiterhin - dieses Mal zugunsten des geneigten PC-Spielers. Positiv voran geht es auch beim Speicher. Im Falle von DDR4-RAM ist die Preisspitze vom Jahresanfang überstanden, während SSDs ein neues Rekordtief erreicht haben. Mit den Ryzen-2000-Prozessoren hat AMD Intel den Preiskampf angesagt, während die Konkurrenz mit Kapazitätsproblemen bei ihrer 14-nm-Fertigung zu kämpfen hat. PC Games Hardware gewährt einen Rückblick auf das Jahr 2018.
Nach dem Mining-Boom gibt es günstige Grafikkarten
Obwohl die Kurse quasi aller Krypto-Währungen, allen voran Bitcoin und Ether, bereits ab Mitte Januar in Wellen abstürzten, verweilten die Preise von Grafikkarten bis weit in den Frühling hinein auf einem hohen Niveau. Erst ab dem Sommer normalisierten sie sich wieder und erreichten schließlich im Herbst Gefilde, die man tatsächlich als günstig bezeichnen könnte. Zurzeit kostet zum Beispiel MSIs Radeon RX 570 Armor 8G OC für 170 Euro, als kostenlose Dreingabe sind für einige Tage noch zwei hochkarätige PC-Spiele dabei. Bis April kostete eine solche Grafikkarte über 300 Euro, im Februar sogar über 400. Ähnlich verhält es sich bei Vega. Die Radeon RX Vega 64 und Radeon RX Vega 56 kratzten zwischenzeitlich an der vierstelligen Marke, sind jetzt aber wieder für deutlich unter 500, teilweise unter 400 Euro erhältlich.
Bei Nvidia waren vor allem die kleineren Pascal-Grafikkarten mit GDDR5-Speicher zum Schürfen von Ether gefragt. Die Geforce GTX 1070 kletterte zwischendurch von unter 400 auf über 600 Euro. Das einstige Topmodell, die Geforce GTX 1080 Ti, war nicht mehr für unter 1.000 Euro zu bekommen. Inzwischen ist die Grafikkarte zugunsten der Turing-Modelle Geforce RTX 2080 Ti und Geforce RTX 2080 nicht mehr erhältlich. Die Geforce GTX 1070 kostet im Rahmen des Abverkaufs teilweise 300 Euro. Die Geforce GTX 1060/6G erreichte Spitzen von über 400 Euro und stellt nunmehr Nvidias größte Sorge dar, was die überschüssigen Lagerbestände angeht. Dementsprechend gibt es die günstigsten Custom-Designs ab 210 Euro.
ASUS ROG Radeon RX Vega 64 Strix OC
Das nachfolgende Diagramm zeigt eindrucksvoll die zwei Preisspitzen durch den Mining-Hype, der im Sommer 2017 zunächst wieder abflachte, Anfang 2018 aber schließlich wieder volle Fahrt aufnahm:
KFA2 GeForce GTX 1060/6G OC
Intels Baustelle, AMDs Pluspunkt: Prozessor-Preise
AMD hat im Frühling seine Ryzen-2000-Serie als Refresh der 1000er-Reihe veröffentlicht. Die Preise waren von Anfang an aggressiv angesetzt, sodass sich diese weitgehend stabil gehalten haben. Der Ryzen 7 2700X zum Beispiel schwankt immer mal wieder zwischen 300 und 330 Euro. Regelrechte Schnäppchen lassen sich noch bei der ersten Generation erstehen. Der Ryzen 7 1700 zum Beispiel stellt den günstigsten Achtkerner für gerade einmal 165 Euro dar - das entspricht einer Preishalbierung innerhalb von eineinhalb Jahren. Spieler müssen der CPU allerdings die Sporen geben - 3,2 GHz All-Core-Boost sind heutzutage nicht viel.
Weniger zu lachen hat Intel, der sich offensichtlich bei seiner Produktplanung verkalkuliert hat. Der deutlich verspätete 10-nm-Prozess und die zahlreichen Kernaufstockungen fordern ihren Tribut: Eine überlastete 14-nm-Fertigung. In den U- und H-Klassen für Notebooks gibt es inzwischen zwei statt vier respektive bis zu acht statt vier Kerne, ebenso im Desktop. Folglich werden die Siliziumchips der einzelnen Prozessoren größer, aus einem Wafer lassen sich weniger CPUs gewinnen. In Antizipation der 10-nm-Generation hat Intel seine Platform Controller Hubs ("Chipsätze") der 300er-Serie (ausgenommen der Z370 und B365) in 14 nm aufgelegt. Normalerweise nutzen die PCHs die Kapazitäten der vorangegangenen Fertigungsgeneration, um für eine gleichmäßige Auslastung zu sorgen.
Die auffälligste Folge für Endkunden: Die Preise der Coffee-Lake-S-CPUs stiegen zum Sommerende hin auf ungeahnte Höhen. Der Core i7-8700K war zwischenzeitlich kaum noch für unter 500 Euro zu bekommen - früher lag er wohlgemerkt bei 310 bis 330 Euro. Mittlerweile hat sich die Situation wieder ein wenig gebessert, sodass der Preis zwischen 420 und 440 Euro schwankt. In diesem Bereich liegt auch der Nachfolger in Form des Core i7-9700K. Mit dem Core i9-9900K hat Intel dieses Jahr eine neue Preisklasse bei seinem Mainstream-Sockel 1151(-v2) eröffnet. Das Topmodell des Coffee-Lake-S-Refreshs hat einen Listenpreis von 488 US-Dollar - hierzulande kostet die Boxed-Version 580 Euro, die Tray-Variante ist ungewöhnlicherweise über zehn Prozent günstiger. Im Einsteigerbereich hat Intel Coffee Lake noch nicht erneuert. Der Core i5-8400 stellt den günstigsten "blauen" Sechskerner dar, der jetzt immerhin wieder ab 210 Euro zu haben ist. Die Produktionsknappheit hatte das Modell mit am stärksten getroffen, sodass sich der Preis zwischenzeitlich von 160 auf 300 Euro beinahe verdoppelte.
Intel Core i7-8700K
Sinkende Speicherpreise: Flash und RAM
Erfreulich ist die Entwicklung sowohl bei Flash- als auch Arbeitsspeicher. Ersterer sitzt auf SSDs und hat 2018 immer wieder neue Rekordtiefe erreicht. Ein schnelleres 1-TByte-Modell, das die SATA-6Gbit/s-Schnittstelle auslasten kann, kostete vor einem Jahr noch über 300 Euro. Seitdem sind die Kosten beinahe linear gefallen, womit es Samsungs SSD 860 Evo 1 TByte für circa 150 Euro gibt. Crucials MX500 kostet 130 Euro. Vereinzelte, vorübergehende Angebote näherten sich noch weiter der 100er-Marke. 250-GByte-Modelle sind für unter 40 Euro verfügbar - SSDs sind bei den Preisen ein Muss für jeden PC.
DDR4-RAM erreichte vergangenen Januar ein Rekordhoch. 16 GiByte große Kits waren nur noch vereinzelt für unter 200 Euro erhältlich, vor allem, wenn keine langsamen Module her sollten. Schuld soll die Nachfrage von DRAM im Server-Markt und bei Smartphones gewesen sein, woraufhin die großen Speicherhersteller ihre Produktion ausbauten. Preisabsprachen zwischen Micron, Samsung und SK Hynix stehen im Raum, wurden aber nicht final nachgewiesen. Während das Preisniveau von 2016 noch unerreicht bleibt, ist RAM wenigstens wieder bezahlbar. 16 GiByte DDR4-3000-RAM sind ab 110 Euro erhältlich - langsamere Taktraten lohnen sich in Anbetracht der überschaubaren Ersparnisse kaum.


Oh ...
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Mitte September war ich mit meinem neuen System fertig und nun hab ich noch ca. 2,5 TB frei.
In nicht ganz 4 Monaten also locker ca. 1,5 TB voll gemacht. Und zwar nicht vollgemüllt, sondern nur die Spiele, die ich auch hier und da immer mal wieder anzocke.
Die Hälfte hab ich noch nicht installiert, bzw. werde auch viele gar nicht mehr installieren, da ich die schon durch hab, oder kein Interesse mehr daran.
Für jeden "normalen Nutzer" (bzw. Zocker !? ) sollten 2 TB vollkommen ausreichen. Wenn man sehr sparsam ist, mit dem Speicherplatz, oder einfach weniger Spiele zockt und auch mal nicht benötigte löscht, vielleicht sogar 1TB, oder weniger.
Falls sich darauf dein "nein" bezog ...
edit: Aber eine weitere 4TB werd' ich mir nicht holen. Das war nur Spaß !
edit2:
Lad gerade wieder ein Spiel, was im Angebot war, runter. Dachte, für 24€ kann man das mal machen.
Wieder 50 GB weg.
http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=1025946&stc=1
Das geht ratz fatz !
Danke!
greetz
hroessler
Bei den ganzen mehrere GB Patches, die Steam bei mir täglich zieht, werden die 4TB beängstigend schnell voll.
Bei den ganzen mehrere GB Patches, die Steam bei mir täglich zieht, werden die 4TB beängstigend schnell voll.
Und SATA SSDs sollten für die meisten Zocker wie mich, vollkommen ausreichen.
Gab doch hier letztens noch n Vergleich, ob sich ne NVMe SSD im Gegensatz zu der herkömmlichen SATA SSD für Zocker eigentlich lohnt.
Eher nicht.
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Solid State Drives (SSD) im Preisvergleich
Das wär mein Traum, wenn die erschwinglich wird.
Aber so musste es aus dem letzten Amazonsale erst mal "nur" eine 2TB SSD werden. Reicht aber auch dicke aus. Hab da noch genug Platz drauf.