Die beste Grafikkarte für i7-8700K - 10 Grafikkarten in Fortnite und Co. geprüft
PCGH Plus: Intels Core i7-8700K ist aktuell eine der schnellsten CPUs für Spieler und der beliebteste Prozessor unter den PCGH-Lesern. Doch welche Grafikkarte passt am besten zu Intels flottem Sechskerner? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2018.
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Der optimale Speed
Der Core i7-8700K ist eine der flottesten Spieler-CPUs. Dies liegt einerseits an der hohen Pro-Megahertz- sowie der starken Single-Thread-Performance, aber auch an den 6 Kernen und 12 logischen Threads des Intel-Hexacores. Tatsächlich sind sechs Kerne und hoher Takt in vielen Spielen das Optimum, denn die Mehrzahl aktueller Titel nutzt moderne Multicore-Architekturen gut aus und skaliert deutlich
von vier auf sechs Kerne. Allerdings ist die Multicore-Skalierung in den meisten Fällen noch nicht so gut, dass sich der Griff zu einem langsamer taktenden Achtkerner lohnen würde - zwar kann beispielsweise AMDs verhältnismäßig niedrig taktender Achtkerner Ryzen 7 2700(X) in einigen, außergewöhnlich gut mit Vielkern-Architekturen funktionierenden Spielen aufschließen, eine höhere Leistung als die des flink taktenden i7-8700K ist aktuell jedoch kaum zu erwarten. Ähnliches gilt für Intels Achtkern-Angebote, die zudem teils beträchtlich teurer ausfallen als der i7-8700K. Natürlich kann sich dieses Bild in Zukunft wandeln, wenn mehr Spiele erscheinen, welche moderne Manycores besser ausreizen. Aktuell jedoch liegt der Intel-Sechskerner sehr nahe dem Sweetspot, wenn es um hohe Gaming-Performance geht. Doch welche Grafikkarte, Auflösung und Einstellung sollte gewählt werden, um dem i7-8700K eine ansprechende Leistung zu entlocken? Und welche GPU entfesselt maximalen Speed?
Einfach oder kompliziert?
Wir könnten es uns einfach machen und korrekt bemerken, dass die aktuell schnellste Grafikkarte für einen der momentan potentesten Spiele-Prozessoren wohl am besten geeignet wäre. Dies ist im Grunde konsequent, doch natürlich stellt sich immer die Frage nach den Vorlieben und Ansprüchen des Nutzers. Wollen Sie in Full HD spielen? In diesem Fall wäre eine GTX 1080 Ti in fast allen Fällen heftiger Overkill. Falls Sie "nur" 60 Fps anvisieren, unterfordern Sie indes fast immer den i7-8700K - egal, ob in Full- oder Ultra HD.
Zudem stellt sich auch noch die Frage nach dem angestrebten Detailgrad. Denn mit einem Absenken der Details lässt sich nicht nur die GPU entlasten, auch die CPU kann durch Detailverzicht häufig wesentlich höhere Bildraten erzielen - und so lässt sich ein i7-8700K mit niedrigsten Details in Full High Definition tatsächlich häufig schon mit einer Geforce GTX 1050 Ti voll auslasten. Sie bräuchten also nicht zwingend eine extrem schnelle Grafikkarte, um aus dem Intel-Sechskerner die maximale Leistung herauszukitzeln.
Um dieses breite Interessensgebiet abzudecken und Ihnen möglichst viele Informationen in kompaktem Format zu bieten, haben wir für diesen Artikel drei sehr unterschiedliche Spiele auserwählt und ein neues, simplifiziertes Testsystem erarbeitet. Der Test funktioniert folgendermaßen: Wir überprüfen die CPU-Leistung des Core i7-8700K in jedem Spiel mit einer GTX 1080 Ti und einer RX Vega 64. Dabei decken wir alle Detailstufen ab und erörtern so, wie hoch die maximale CPU-Performance ausfällt und wie das Spiel im Prozessorlimit über die Detailstufen skaliert. Der Maximalwert dient uns mehrfach als Referenz. Neben den Ergebnissen unserer regulären Benchmarks geben wir in Prozent an, wie nahe eine Grafikkarte an die im Prozessorlimit maximal erzielbaren Fps herankommt. Zusätzlich errechnen wir mit dem CPU-Referenzwert eine Punktzahl von maximal 1.000. Von diesen wird die Differenz von CPU-Referenz und GPU-Benchmarkergebnis abgezogen. 1.000 Punkte bedeuten also, die CPU wird über sämtliche Auflösungen voll von der GPU ausgelastet - dies wäre also die beste Grafikkarte, um das Maximum aus dem i7-8700K zu kitzeln. Hängt aber beispielsweise eine GTX 1080 Ti voll im CPU-Limit, kann sie keine weiteren Punkte mehr sammeln, die etwas weniger potenten GPUs holen in solch einem Fall auf. Zuletzt teilen wir die erzielten Punkte einer Karte durch den aktuell aufgerufenen Euro-Preis und setzen so die Performance mit den Anschaffungskosten in Verbindung.
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Das erwartet Sie im Artikel:
- Detailanalyse mit drei Spielen: Fortnite, Warhammer: Vermintide 2 und Final Fantasy 15
- Benchmarks mit je 10 Grafikkarten (von 1050 Ti bis 1080 Ti) in drei Auflösungen
- Detailskalierung niedrig bis maximal
- Aufwendige Punktewertung für alle zehn Grafikkarten mit drei Auflösungen und 60/144 Hz Ziel
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