PCGH-Plus Label [PLUS] Radeon, Geforce und Arc: Skalierung zwischen 10400F, 7500F und 9800X3D

Dem Intel-Grafiktreiber wird nachgesagt, eine höhere CPU-Last zu erzeugen als die Pendants von AMD und Nvidia. Wir haben uns die Sache mit drei verschiedenen Grafikkarten und fünf CPUs angeschaut. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2025.

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 Radeon, Geforce und Arc: Skalierung zwischen 10400F, 7500F und 9800X3D
Quelle: PCGH

Ganz schön lastig

Grafiktreiber sind als Bindeglied zwischen GPU und Anwendungen dafür verantwortlich, die installierte Grafikkarte optimal auszulasten. Ein Problem wird das, wenn ein Treiber seiner Arbeit nur ineffizient nachgeht, also Ressourcen liegen lässt oder gar verschwendet. Befindet man sich dann in einem partiellen CPU-Limit, kann die Framerate in Spielen geringer ausfallen als mit einem effizienteren Treiber. Wir prüfen anhand von sieben Spielen mit fünf verschiedenen CPUs in zwei gängigen Auflösungen, was dran ist am sogenannten "CPU-Overhead". Dazu verwenden wir jeweils eine Geforce RTX 4060, eine Radeon RX 7600 und eine Arc B580. Bei den Prozessoren ist das schnellste Pferd im Stall ein Ryzen 7 9800X3D, während wir als langsamsten CPU-Gaul einen Core i5-10400F wählen.

Dazwischen satteln wir einen Core i9-10900K sowie Core i7-11700K auf, um auch den Einfluss der PCI-Express-Transferrate in den Test zu integrieren. Die Rocket-Lake-CPU verfügt über PCI-E 4.0, während Comet Lake noch mit 3.0 auskommen muss. Bedenken Sie an dieser Stelle, dass alle drei Grafikkarten im Test nur über acht Lanes angebunden sind. Den i7-11700K können Sie dabei stellvertretend für aktuelle Einsteiger- bis Mittelklasse-CPUs betrachten, etwa einen Ryzen 5 7500F, während die i9-CPU die komplette Bandbreite der Zen-3-Prozessor-Performance abdeckt. Ein Bonus bildet dabei der AMD Ryzen 7 5700X3D. Um die Auswirkungen des Treibers gezielt herauszuarbeiten, setzen wir nicht auf unsere besonders GPU-lastigen Testszenen für Grafikkarten, sondern auf unsere CPU-Testsequenzen.

Teufel im Detail

Die große Datenmasse verbirgt in der Regel ein Detail: Je höher die Last auf der Intel Arc B580 ausfällt, desto eher kann sie sich von RTX 4060 und RX 7600 absetzen - das hatten wir bereits im regulären Test der B580 herausgearbeitet. Dabei fällt auf, dass jeweils eine mächtigere CPU als bei Radeon und Geforce nötig ist, um die Intel-Grafikkarte auf Trab zu bringen. Somit bestätigt sich die Annahme, dass der Intel-Grafiktreiber einen größeren Overhead erzeugt als der von AMD und Nvidia und somit gegenüber Radeon- und insbesondere Geforce-Grafikkarten eine leistungsfähigere CPU benötigt. Der Einfluss sinkt, je höher die Grafiklast ausfällt.

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Folgende Spiele wurden mit fünf CPUs und drei Grafikkarten geprüft: 

  • Baldur's Gate 3
  • Dragon Age: The Veilguard
  • Final Fantasy 16
  • Frostpunk 2 - Cold City
  • Hogwarts Legacy - Hogsmeade
  • Manor Lords
  • Star Wars Outlaws
     
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