[PLUS] 30 Jahre 3dfx: Aufstieg und Fall der Voodoo-Magier - mit Gaststar Henner
PCGH Plus: Am 24. August 1994 legten drei Männer den Grundstein für eine Firma, welche die Welt der 3D-Grafik nachhaltig veränderte. PCGH wirft einen Blick zurück und lässt dabei auch die Gründer zu Wort kommen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2024.
30 Jahre 3dfx
Auf dieser Seite
- 1 Graue Vorzeit: 90er-Jahre
- 2 Aller Anfang ist klein
- 3 Das Voodoo-Erfolgskonzept
- 4 Die ersten Probleme
- 5 V2: Das doppelte Flottchen
- 6 Voodoo Banshee
- 7 Konkurrenz, Kurioses ...
- 8 ... und Fehlentscheidungen
- 9 Voodoo 3, der Rächer
- 10 VSA-100 soll's richten
- 11 Das Ende rückt näher
- 12 Replikate, die begeistern
- 13 3dfx im Jahr 2024
- 14 Team-Meinungen
3dfx ist eine Legende. Trotz (oder gerade wegen) ihrer kurzen Lebenszeit erlangte die IT-Firma einen Status, den keine andere für sich beanspruchen kann. Sechs Jahre nach der Gründung und etwa drei Jahre nach der unangefochtenen Vormachtstellung im Bereich der PC-3D-Grafik kam das Ende. Was dazu führte, warum 3dfx auch heute noch Fans hat und was nach dem Ende gekommen wäre, beleuchten wir im Folgenden.
Graue Vorzeit: 90er-Jahre
PC-Spieler hatten's schwer: Während sich Playstation-Käufer seit Ende 1994 an flüssiger 3D-Grafik erfreuten, sah es auf dem heimischen Rechner düster aus. Selbst Intels sündhaft teure Pentium-Prozessoren hatten Mühe, die (noch seltenen) 3D-Spiele in grobkörnigen 320 × 200 Pixeln darzustellen. Die ersten 3D-Karten von Nvidia (NV1) und S3 (Virge) entschärften die Situation keineswegs: Jene "3D-Bremsen" renderten zwar schöner, aber oft langsamer als ein Pentium. Das sollte sich mit 3dfx ändern.
Aller Anfang ist klein
Gegründet wurde 3dfx im August 1994 von drei ehemaligen Silicon-Graphics-Mitarbeitern: Gary Tarolli, Ross Smith und Scott Sellers. Sie schufen 3dfx mit dem Ziel, 3D-Grafik für den Arcade- und später für den PC-Massenmarkt zu entwickeln. Der Voodoo-Graphics-Chipsatz wurde im Wesentlichen von nur drei Ingenieuren zur Produktionsreife entwickelt. Lediglich 17 Millionen US-Dollar Risikokapital waren dazu nötig - Geld, das sie von Gordon Campbell erhielten, welcher an die Vision der drei Gründer glaubte. Der kurze Zeit später dazugestoßene Brian Hook (später id Software) entwickelte die zum Chip passende, Hardware-nahe Programmierschnittstelle "Glide". Mitte 1996, als sich der Durchbruch abzeichnete, war 3dfx noch immer eine sehr kleine Firma mit weniger als 40 Angestellten.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Graue Vorzeit: 90er-Jahre
- Aller Anfang ist klein
- Das Voodoo-Erfolgskonzept
- Die ersten Probleme
- V2: Das doppelte Flottchen
- Voodoo Banshee
- Konkurrenz, Kurioses ...
- ... und Fehlentscheidungen
- Voodoo 3, der Rächer
- VSA-100 soll's richten
- Das Ende rückt näher
- Replikate, die begeistern
- 3dfx im Jahr 2024
- Team-Meinungen mit Henner Thomsen (früher: Schröder)
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