AMD RX 6500 XT: Limitiert auf PCI-E 4.0 x4 - Bis zu 300 € teuer?
Die Chipkrise ermöglicht Grafikkartenmodelle, die in einer normalen Marktsituation niemals möglich wären, wie z. B. die Geforce RTX 3070 Ti. Doch auch bei AMD gibt es mit den Radeon RX 6600 (XT) einige fragwürdige Modelle. Nun soll mit der RX 6500 XT ein absolutes Einsteigermodell mit vielen Kompromissen kommen, die kaum Sinn ergeben. Lesen Sie im Folgenden mehr zu den Grenzen der Karte und der voraussichtlichen Preisgestaltung.
AMDs Radeon RX 6500 XT soll eine Einsteiger-GPU werden, die für Full HD/1080p bei gemäßigten Details ausgelegt ist. Die Karte ist mit einer Navi-24-GPU und lediglich 4 GiB Grafikspeicher nicht für Cryptomining interessant und könnte auch für Spieler weniger interessant als erwartet sein.
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Asrock, einer von AMDs Board-Partnern, hat bereits mit der RX 6500 XT Phantom Gaming D ein erstes Modell auf seiner Webseite gelistet und veröffentlicht damit auch ein brisantes Detail. Beim Bus-Standard findet sich - wie zu erwarten - eine PCI-E-4.0-Schnittstelle. Diese wird aber nicht wie bei den großen RDNA2-Ablegern mit den vollen 16 Lanes angesprochen und auch nicht mit 8 Lanes wie die RX 6600 (XT), sondern lediglich mit vier Lanes. Während diese vier Lanes bei einem PCI-E-4.0-Unterbau noch ausreichend sein könnten, könnte es bei Nutzung von PCI-E 3.0 bereits zu Limitierungen kommen. Von der Geschwindigkeit her entsprechen vier Lanes der vierten Generation acht Lanes der dritten und 16 Lanes der zweiten Generation. PCI-E ist abwärtskompatibel, doch auf älteren Systemen kann die RX 6500 XT nur mit PCI-E 3.0 x4 betrieben werden, wodurch die verfügbare Bandbreite auf 4 GB/s sinkt. Im Vergleich zu den größeren Ablegern wurden außerdem stillschweigend der H.264- und H.265-Encoder sowie der AV1-Decoder entfernt.
Quelle: Asrock
Auszug aus den Spezifikationen der RX 6500 XT
Auf einer französischen Seite ist erstmals die reale Preisgestaltung der RX 6500 XT gesichtet worden. Erhältlich soll die RX 6500 XT ab 299 € sein, was einer Preissteigerung von 50 % entspricht und im Vergleich zu vielen anderen Karten momentan "günstig" ist.
Quelle: Videocardz

Es ist wohl ein Turingchip, mit lediglich 640 Shadern, ein Drittel von dem, was die RTX 2060 hat. Noch schlimmer sind die 40W TDP, damit kann der Chip nichtmal seine Leistung entfalten. Eventuell wird die Karte sogar von meiner GTX 670 geschlagen, darauf wetten würde ich zwar nicht, aber es zeigt, wie unglaublich gurkig das Ding ist. Da hilft auch kein PCIe x16 Interface. h.265 kann die RX 6500XT ebenfalls und h.264 ist schon solange dabei, da mußt du in die 2000er Jahre gehen, damit man noch Karten findet, die das nicht unterstützen.
Mit den 1080p@Mittel hast du wohl recht, blöd nur, dass die RX 6500XT, bei den Einstellungen, Richtung 4K gehen dürfte.
Die RX 6500XT ist ein gutes Beispiel, das auch in einem Enthusiastenforum viel Mist verzapft wird.
Ich tippe mal darauf, dass es ein künstlicher Nachteil ist, um Leute, denen es nur um die Anschlüsse und die Videobeschleunigung geht, von der RX 6600 zu überzeugen.
Kannst ja mal ein paar tolle Alternativen nennen.