Intel Arc: Neue Bilder eines Engineering Samples sind aufgetaucht
Intels Einstieg in den Desktop-Grafikkartenmarkt kann nicht schnell genug erfolgen. Zwar haben sich in den letzten Tagen die Preise für Grafikkarten zumindest etwas gebessert, doch als gut sind sie noch lange nicht zu bezeichnen. Die Hoffnungen vieler Spieler ruhen daher auf dem blauen Riesen und seinen neuen Arc-Alchemist-Grafikkarten. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu den neuesten Leaks eines Arc-Modells.
Nachdem Nvidia und AMD ihre "Mittelklasse-Grafikkarten" in Form der RTX 3050 und Radeon RX 6500 XT vorgestellt haben und beide mit erheblichen Nachteilen für die Spieler - hoher Preis bei der Geforce bzw. Speicherausbau und Feature-Set bei AMD - einhergehen, könnte Intel mit seinen neuen Arc-Modellen punkten. Zum wiederholten Mal sind nun Bilder eines Engineering-Samples aufgetaucht, die die vorigen Leaks bestätigen.
Die gezeigte Karte ist mit einer schwarzen Dual-Fan-Konstruktion bestückt, die optisch sehr an Nvidias FE-Modelle der Turing-Generation erinnert. Die neuen Bilder erlauben allerdings auch einen Blick auf den I/O-Shield und damit die Anschlüsse der neuen Grafikkarte. Sie soll dementsprechend über drei Displayportanschlüsse und einen HDMI-Port verfügen. Eine Besonderheit daran ist, dass die DP-Anschlüsse den neuen Displayport-Standard 2.0 unterstützen sollen, der aufgrund seiner höheren Bandbreite eine Auflösung von 16K bei 60 Hz ermöglicht. Auf dem PCB können außerdem bis zu acht Speicherbausteine verwendet werden, was dafürspricht, dass das Sample entweder das Flaggschiff mit 16 GiB Grafikspeicher oder eine beschnittene Version mit 12 GiB ist. Auf dem PCB sind ein 6-Pin- und ein 8-Pin-Stromanschluss verbaut, wobei eine maximale Konfiguration mit zwei 8-Pin-Stromanschlüssen möglich zu sein scheint.
Quelle: Videocardz
Intel Engineering Sample
Das Sample scheint im Entwicklungsprozess weiter fortgeschritten zu sein als die bei dem Youtuber "Moore's Law is Dead" geleakten Versionen. Es nutzt die gleiche Lüfterkonstruktion, die bereits bei dem Vorserienexemplar mit langem grünen PCB zu sehen war, während es gleichzeitig das neuere PCB verwendet, das von den anderen geleakten Bildern bekannt ist. Durch die nur noch minimalen Veränderungen scheint es, als wäre Intels Entwicklungs- und Testzyklus beinahe abgeschlossen, sodass einem baldigen Release nicht mehr viel im Weg stehen sollte. Die Gerüchteküche prophezeit den Launch des neuen Flaggschiffs dennoch erst für das zweite Quartal.
Quelle: Videocardz

Wenn sie wollen würden gäbe es jede Karte zu Uvp.
Auf Intel bin ich gespannt der Dlss konkurrent wird interessant.
Ich möchte darauf hinweisen das AMD so wie Nvidia nicht für die aktuelle Preise großteils verantwortlich sind.
Die Händler werden einen nulllinger tun und die Karten bei gleicher Leistung billiger anbieten.
Intel wird es nicht leicht haben auf dem Markt, weil die Preise einzig und alleine die Händler machen egal welche UVP dran steht vom Hersteller.
Jetzt kommen bei denen die Tech-Bro Millionäre und werfen dort mit NFTs um sich und der Staat beschleunigt den Trend. Das wird doch das nächste Desaster.
Ich verstehe immer mehr, warum die chinesischen Elektronikkonzerne (Asus, Giby, MSI) sich so verhalten wie sie das tun. Jeder faule Ausrede nutzen um mitzunehmen was noch geht an Kohle, weil nach wirtschaftlichen Maßstäben in Europa und Nord-Amerika korrigiert der Markt sowas auf ganz brutale Weise. Vor 10 Jahren haben das ja schon mal eine Reihe von Herstellern von PC Bauteilen gemerkt, die alle Leute unter 20 gar nicht mehr kennen. Hand hoch, wer hat hier mal eine EdelG Grafikkarte mit Nvidia Chip besessen? Leadtech? GeCube? Tul? Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich überlegt wie wahrscheinlich es ist, dass es irgendwann nur noch FE Karten von Nvidia gibt und auch AMD und Intel Karten keine Logos von Fremdherstellern mehr haben.
Ich traue dem Markt auch nicht zu, dass die Preise um mehr als 5% pro Woche fallen. Hintergrund ist, dass man ja 14 Tage Rückgaberecht hat. Wenn ich heute eine Karte für 1000€ kaufe und in zwei Wochen kostet die 800€, dann wird die umgetauscht, denn Verfügbarkeit von Karten ist kein Problem. Sinken die Preise allerdings nur 2,5% - 5% pro Woche, dann wird es locker noch 12-24 Wochen dauern bis UVP erreicht wird. Nur dass dann schon keine Karten mehr hergestellt werden, weil die neuen Generationen kommen.
Wenn Intel wirklich meint was sie angekündigt haben und nicht wie Nvidia und AMD nur eine UVP Show zum Anschein abziehen, dann sind sie in einer guten Situation ein Blutbad anzurichten. Und zwar mit den Nvidia/AMD Boardpartnern und Onlinehändlern gleichermaßen. Frage, wer verkauft eigentlich Intel Mainboards? Mist, das war es wohl mit dem Blutbad und den Preisen in dem Jahr.
Intel werden die sicher nicht vor den Kopf stoßen.
War sicherlich nur ein billiger Witz von PCGH, oder?
Denn nach der gehend sind 200-250€ normalerweise Mittelklasse-Terrain.
Leistungsmäßig waren die vielleicht vor gut 5 Jahren Mittelklasse.
Aber im Momet könnte ein weitere Anbieter dafür sorgen das die Miner / Scalper es schwer haben alle Karten zu erwischen.
Oder ganz simpel ausgedrückt: Gier.