Winzige GPU kann 3D-Bilder rendern: 25 MHz, 7 bis 15 Fps, über 200.000 Transistoren

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Winzige GPU kann 3D-Bilder rendern: 25 MHz, 7 bis 15 Fps, über 200.000 Transistoren
Quelle: Erstellt mit ChatGPT

Ein Amateur-FPGA-Designer präsentiert seine TinyGPU v2.0 und zeigt, was mit 25 MHz und über 200.000 Transistoren möglich ist.

Die Geforce RTX 5090 besitzt einen Chip mit 92,2 Milliarden Transistoren, die TinyGPU v2.0 vom Amateur-FPGA-Designer Pongsagon Vichit hingegen nur über 200.000 Transistoren. Auch zwischen der Leistung beider Chips befinden sich Welten, doch hier wird auch ein Hobby-Entwickler mit einem Milliardenunternehmen verglichen. Die TinyGPU v2.0 stellt ein Upgrade der TinyGPU dar, die Pongsagon Vichit vergangene Woche auf seinem X-Konto präsentierte und diese beim Bildungsprojekt Tiny Tapeout einreichte. Dieses zielt darauf ab, die Herstellung digitaler und analoger Designs auf einem echten Chip einfacher und kostengünstiger zu machen.

TinyGPU v2.0 - Was leistet sie?

In dem Video zur TinyGPU v2.0 ist zu sehen, wie 3D-Modelle aus dem integrierten Flash-Speicher der GPU geladen und von einem Super-Nintendo-Controller "gesteuert" werden. Das Modell soll somit transformiert und die Lichtquelle gedreht werden können. Die "winzige GPU" arbeitet den Angaben des Entwicklers zufolge mit 25 MHz und kann Frameraten von 7 bis 15 Fps stemmen.

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Das gilt für Renderings von 3D-Modellen mit 1.000 Dreiecken, einer Auflösung von maximal 320 × 240 Pixeln und einer 4-Bit-Farbtiefe. Der Test fand zudem auf einem Basys3-FPGA statt. Pongsagon Vichit verspricht, dass die TinyGPU v2.0 Transformation, Beleuchtung und Rasterisierung umsetzen kann, und damit hat sie etwas gemeinsam mit Nvidias erster Geforce-GPU, der 256. Zusammengefasst sehen die Spezifikationen der TinyGPU v2.0 folgendermaßen aus:

TinyGPU v2.0 - Specs
  • 4-Bit-Doppelpuffer, 8-Bit-Tiefenpufferspeicher auf QSPI-RAM
  • maximal 1.000 Dreiecke
  • Backface Culling
  • 1 dynamisches Richtungslicht, flache Schattierung
  • läuft mit 25 MHz. Bei der Fertigung werden etwa 200.000 Transistoren verwendet.

In einem neuen Update zur TinyGPU am 7. November verkündet der Entwickler, dass diese nun Textur-Mapping beherrscht, bei einer Auflösung von 256 × 256 Pixeln und 4-Bit-Farbtiefe. Modelle mit Texture Mapping sollen 33 Prozent langsamer laufen als Modelle mit flacher Schattierung - 240.000 Transistoren wurden für dieses Projekt genutzt.

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Quelle: Pongsagon Vichit

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Frank-Langweiler Software-Overclocker(in)
        Mal wieder ein sehr netter Artikel, der mich an Pcgh.de bindet!
      • Von Frank-Langweiler Software-Overclocker(in)
        Mal wieder ein sehr netter Artikel, der mich an Pcgh.de bindet!
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