Thermal Grizzly Wireview Pro 2: Noctua-Version soll leiser kühlen
Thermal Grizzly arbeitet offenbar an einer Noctua Edition des Wireview Pro 2. Der GPU-Strommonitor soll einen größeren Lüfter, ein angepasstes PCB und einen höheren Preis erhalten.
Thermal Grizzly arbeitet offenbar aktuell an einer neuen Variante des Wireview Pro 2. Dabei handelt es sich um einen GPU-Strommonitor für Grafikkarten mit 12V-2×6-Anschluss. PCGH konnte den Prototypen für die Noctua Edition während der Computex sichten.
Die technische Grundlage bleibt dabei offenbar weitgehend erhalten. Die Noctua Edition unterscheidet sich vor allem bei der Kühlung vom bekannten Modell. Thermal Grizzly setzt laut dem ausgestellten Prototypen auf ein angepasstes CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse. Dazu kommt ein integrierter, rahmenloser Noctua-Lüfter vom Typ NF-A4x10. Der Lüfter soll gegenüber der Standardversion eine leisere Arbeitsweise ermöglichen.
Der ausgestellte Prototyp nennt außerdem akustische und visuelle Warnungen, falls bestimmte Grenzwerte überschritten werden. Damit soll der Nutzer nicht nur über das Display, sondern auch über zusätzliche Signale auf mögliche Probleme bei der Stromversorgung aufmerksam gemacht werden. Dazu kommen eine Plug-and-play-Nutzung ohne zwingende Konfiguration sowie ein USB-C-Anschluss, über den Firmware-Updates durch den Nutzer möglich sein sollen.
Die Noctua Edition zum Wireview Pro 2 soll im dritten Quartal 2027 erscheinen. Während sich das Projekt also noch ziemlich im Anfangsstadium befindet. Gibt es aber offenbar bereits einen Preis, der angesetzt sein soll. Während das Original 119 Euro kostet, soll auf der Noctua Edition ein Preis von 199 Euro stehen. Der Preis kann sich aber im Grunde bis zur Veröffentlichung noch einmal ändern.
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Quelle: Gamers Nexus, Thermal Grizzly

Weniger halte ich auch für absolut defizitär, wenn man hier in D ein Unternehmen betreibt und auch noch deutsche Löhne + Abgaben zahlen soll.
Und wenn sich TG 50 € netto von den 200 € brutto einverleibt, ist das vollkommen legitim. Willkommen im Unternehmertum Deutschland.
Aus der eingepreisten Garantie ist am Ende auch nichts geworden, weil es wohl schlicht keine Garantiefälle gibt. Ergo ab in die eigene Kasse statt die Preise entsprechend zu senken. Ich bin der Letzte, der das verteufeln wird.
Frästisch von üblichen 5-Achsern ist entweder 500mm im Durchmesser oder 500x500mm oder 600x600mm. Da kriegst keine 50 Teile drauf. Musst ja die Spannmittel auch unterkriegen. Es sind mindestens 2 Aufspannungen nötig, falls keine Querbohrungen in dem Teil sind.
Wenn man einen 4-fach-Spannturm (System Hilma oder ähnlich) besitzt, erfordern Querbohrungen keine dritte Spannung. Man kann dann 8 Teile spannen oder wenn das Werkstück es von der Bearbeitung erlaubt, sogar 16 Teile.
Oder als anderes Beispiel:
- Ähnliche Hohlform
- Doppelt so viel Rohmaterial als Ausgangsvolumen, das weggefräst werden muss
- Zusätzliche Schrägflächen (könnte man ggf. noch mit einem Kegel machen, wahrscheinlich aber 5 Achsen-Bearbeitung und entsprechend beschränkte Möglichkeiten, mehrere Teile auf einmal einzuspannen)
- Sehr hohe Maßhaltigkeit nötig, da ein zweites Bauteil nahtlos eingepasst wird
- Produktion ebenfalls komplett in Deutschland
- 40 Euro. Inklusive der überhöhten Vertriebskosten, die man bei einem selten nachgefragten Ersatzteil hat.
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Und je nachdem was da wie gefräst wird (und das in Deutschland mit deutschen Lohn-/Betriebskosten...) können das schon 30€ sein. Die Maschinenstunden sind hier einfach irre teuer, wenn ne CNC da an jedem Ding 10-15 Minuten rumfräst ist das nicht mehr wirklich günstig...
Ganz abgesehen davon, dass auf der WireView-Platine die Hauptwärmequellen alle ähnlich hoch sind, wird hier immer noch ein Lüfter benötigt. (40 mm Noctua kosten übrigens 13 Euro Endkundenpreis inkl. Abgaben, opulenter Verpackung und Zubehör. Also vermutlich nicht mehr als 5 Euro B2B.) Es handelt es sich also nicht um einen (mehr, eher minder) komplexen Kühlkörper, sondern nur um eine Abdeckung. Die fräst man einmal mit einem großen Radius aus, inklusive seitliche Durchbrüche und dann nimmt man entweder den gleichen Fräser noch für die Frontöffnungen, wenn Fräszeit ein Problem sein sollte, oder greift (wie hier) zu einem kleineren für enge Radien in den Displayecken und ein geradezu filigranes Lüftergitter. Bearbeitung komplett innerhalb 3 Achsen, ein Werkzeugwechsel, insgesamt vielleicht wenige bis ein paar Dutzend cm Fahr- und Fräsweg in einem sehr gut bearbeitbaren Material und all das bei überschaubaren Präzisionsanforderungen. Wenn die ganze Zeit jemand vor der Fräse steht, um alle paar Minuten die Rohlinge wechselt, wären noch ein paar Euro Personalkosten pro Stück einzuplanen. Aber eigentlich würde ich erwarten, dass man ~50 nebeneinander auf eine Platte setzt und dann eine Stunde später wiederkommt.