Thermal Grizzly Wireview Pro 2: Noctua-Version soll leiser kühlen

16
News Jacqueline Brosch Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Thermal Grizzly Wireview Pro 2: Noctua-Version soll leiser kühlen
Quelle: PC Games Hardware

Thermal Grizzly arbeitet offenbar an einer Noctua Edition des Wireview Pro 2. Der GPU-Strommonitor soll einen größeren Lüfter, ein angepasstes PCB und einen höheren Preis erhalten.

Thermal Grizzly arbeitet offenbar aktuell an einer neuen Variante des Wireview Pro 2. Dabei handelt es sich um einen GPU-Strommonitor für Grafikkarten mit 12V-2×6-Anschluss. PCGH konnte den Prototypen für die Noctua Edition während der Computex sichten.

Die technische Grundlage bleibt dabei offenbar weitgehend erhalten. Die Noctua Edition unterscheidet sich vor allem bei der Kühlung vom bekannten Modell. Thermal Grizzly setzt laut dem ausgestellten Prototypen auf ein angepasstes CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse. Dazu kommt ein integrierter, rahmenloser Noctua-Lüfter vom Typ NF-A4x10. Der Lüfter soll gegenüber der Standardversion eine leisere Arbeitsweise ermöglichen.

Der ausgestellte Prototyp nennt außerdem akustische und visuelle Warnungen, falls bestimmte Grenzwerte überschritten werden. Damit soll der Nutzer nicht nur über das Display, sondern auch über zusätzliche Signale auf mögliche Probleme bei der Stromversorgung aufmerksam gemacht werden. Dazu kommen eine Plug-and-play-Nutzung ohne zwingende Konfiguration sowie ein USB-C-Anschluss, über den Firmware-Updates durch den Nutzer möglich sein sollen.

Die Noctua Edition zum Wireview Pro 2 soll im dritten Quartal 2027 erscheinen. Während sich das Projekt also noch ziemlich im Anfangsstadium befindet. Gibt es aber offenbar bereits einen Preis, der angesetzt sein soll. Während das Original 119 Euro kostet, soll auf der Noctua Edition ein Preis von 199 Euro stehen. Der Preis kann sich aber im Grunde bis zur Veröffentlichung noch einmal ändern.


Mitmachen und kommentieren

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.

Quelle: Gamers Nexus, Thermal Grizzly

16
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn ich mich zurückerinnere zu Aussagen hinsichtlich der Marge bei derartigen Zubehörprodukten, die alleine vom Handel erwartet wird, muss man wohl davon ausgehen, dass hier mindestens 30% netto Marge drin stecken.

        Weniger halte ich auch für absolut defizitär, wenn man hier in D ein Unternehmen betreibt und auch noch deutsche Löhne + Abgaben zahlen soll.

        Und wenn sich TG 50 € netto von den 200 € brutto einverleibt, ist das vollkommen legitim. Willkommen im Unternehmertum Deutschland.

        Aus der eingepreisten Garantie ist am Ende auch nichts geworden, weil es wohl schlicht keine Garantiefälle gibt. Ergo ab in die eigene Kasse statt die Preise entsprechend zu senken. Ich bin der Letzte, der das verteufeln wird.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn ich mich zurückerinnere zu Aussagen hinsichtlich der Marge bei derartigen Zubehörprodukten, die alleine vom Handel erwartet wird, muss man wohl davon ausgehen, dass hier mindestens 30% netto Marge drin stecken.

        Weniger halte ich auch für absolut defizitär, wenn man hier in D ein Unternehmen betreibt und auch noch deutsche Löhne + Abgaben zahlen soll.

        Und wenn sich TG 50 € netto von den 200 € brutto einverleibt, ist das vollkommen legitim. Willkommen im Unternehmertum Deutschland.

        Aus der eingepreisten Garantie ist am Ende auch nichts geworden, weil es wohl schlicht keine Garantiefälle gibt. Ergo ab in die eigene Kasse statt die Preise entsprechend zu senken. Ich bin der Letzte, der das verteufeln wird.
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Bei kleinen Losgrößen bis ca 100 ist der Preis schon gerechtfertigt. Dabei ist das Fräsen nicht die Welt, aber das Oberflächenfinish ist ziemlich aufwändig. Händisches Polieren an der Rolle. Willst ja keine Fräsriefen in der Oberfläche sehen. Ich weiß nicht ob das Teil galvanisiert ist oder ob es gepulvert ist und auch nicht ob man es vorher trovalisieren (Gleitschliff) kann? Falls gepulvert, ist das Finish etwas weniger aufwändig.
        Frästisch von üblichen 5-Achsern ist entweder 500mm im Durchmesser oder 500x500mm oder 600x600mm. Da kriegst keine 50 Teile drauf. Musst ja die Spannmittel auch unterkriegen. Es sind mindestens 2 Aufspannungen nötig, falls keine Querbohrungen in dem Teil sind.
        Wenn man einen 4-fach-Spannturm (System Hilma oder ähnlich) besitzt, erfordern Querbohrungen keine dritte Spannung. Man kann dann 8 Teile spannen oder wenn das Werkstück es von der Bearbeitung erlaubt, sogar 16 Teile.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Mag sein, dass ich mich etwas weit aus dem Fenster lehne. Aber ich weiß, wie die funktional gleiche Abdeckung des normalen WireView geformt ist und wenn die Replikation davon in Alu etliche Dutzend Euro kosten soll, dann müsste mir mal jemand erklären, wie man einen um eine Größenordnung größeren, 1-2 Größenordnungen komplexeren, 2 Größenordnungen höhere Präzision erfordernden GPU-Block in schwerer zu bearbeitendem Kupfer für weniger als 10.000 Euro fertigen kann.

        Oder als anderes Beispiel:
        - Ähnliche Hohlform
        - Doppelt so viel Rohmaterial als Ausgangsvolumen, das weggefräst werden muss
        - Zusätzliche Schrägflächen (könnte man ggf. noch mit einem Kegel machen, wahrscheinlich aber 5 Achsen-Bearbeitung und entsprechend beschränkte Möglichkeiten, mehrere Teile auf einmal einzuspannen)
        - Sehr hohe Maßhaltigkeit nötig, da ein zweites Bauteil nahtlos eingepasst wird
        - Produktion ebenfalls komplett in Deutschland
        - 40 Euro. Inklusive der überhöhten Vertriebskosten, die man bei einem selten nachgefragten Ersatzteil hat.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Es handelt es sich also nicht um einen (mehr, eher minder) komplexen Kühlkörper, sondern nur um eine Abdeckung. Die fräst man einmal mit einem großen Radius aus, inklusive seitliche Durchbrüche und dann nimmt man entweder den gleichen Fräser noch für die Frontöffnungen, wenn Fräszeit ein Problem sein sollte, oder greift (wie hier) zu einem kleineren für enge Radien in den Displayecken und ein geradezu filigranes Lüftergitter. Bearbeitung komplett innerhalb 3 Achsen, ein Werkzeugwechsel, insgesamt vielleicht wenige bis ein paar Dutzend cm Fahr- und Fräsweg in einem sehr gut bearbeitbaren Material und all das bei überschaubaren Präzisionsanforderungen.
        Man könnte fast meinen du wärst beruflich Zerspanungsmechaniker. Wobei der sich wahrscheinlich nicht anmaßen würde, ohne eine technische Zeichnung bzw. das Innenleben des Bauteils im Detail gesehen zu haben und ohne die vorhandene Maschine zu kennen, die Bearbeitungskosten-/zeit-/methode bis runter auf die Anzahl von nötigen Werkzeugwechseln vorherzusagen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Ein Teil der 80€ wird ja sicherlich der (vermutlich überteuerte^^) Noctua-Lüfter sein.
        Und je nachdem was da wie gefräst wird (und das in Deutschland mit deutschen Lohn-/Betriebskosten...) können das schon 30€ sein. Die Maschinenstunden sind hier einfach irre teuer, wenn ne CNC da an jedem Ding 10-15 Minuten rumfräst ist das nicht mehr wirklich günstig...
        Es gibt CnCs, die brauchen 15 Minuten für ein einfaches Objekt und es gibt CnCs, die kosten viermal 80 Euro die Stunde. Aber gibt es auch welche, auf die beides zutrifft?^^

        Ganz abgesehen davon, dass auf der WireView-Platine die Hauptwärmequellen alle ähnlich hoch sind, wird hier immer noch ein Lüfter benötigt. (40 mm Noctua kosten übrigens 13 Euro Endkundenpreis inkl. Abgaben, opulenter Verpackung und Zubehör. Also vermutlich nicht mehr als 5 Euro B2B.) Es handelt es sich also nicht um einen (mehr, eher minder) komplexen Kühlkörper, sondern nur um eine Abdeckung. Die fräst man einmal mit einem großen Radius aus, inklusive seitliche Durchbrüche und dann nimmt man entweder den gleichen Fräser noch für die Frontöffnungen, wenn Fräszeit ein Problem sein sollte, oder greift (wie hier) zu einem kleineren für enge Radien in den Displayecken und ein geradezu filigranes Lüftergitter. Bearbeitung komplett innerhalb 3 Achsen, ein Werkzeugwechsel, insgesamt vielleicht wenige bis ein paar Dutzend cm Fahr- und Fräsweg in einem sehr gut bearbeitbaren Material und all das bei überschaubaren Präzisionsanforderungen. Wenn die ganze Zeit jemand vor der Fräse steht, um alle paar Minuten die Rohlinge wechselt, wären noch ein paar Euro Personalkosten pro Stück einzuplanen. Aber eigentlich würde ich erwarten, dass man ~50 nebeneinander auf eine Platte setzt und dann eine Stunde später wiederkommt.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk