Spiegel im Gehäuse: Drehen die Lüfter oder schmilzt die Grafikkarte schon?
Wer eine bessere Sicht auf seine Grafikkarte im Gehäuse wünscht, kann diese mit einem aufstellbaren Spiegel eines japanischen Herstellers ausstatten.
Standardmäßig horizontal eingebaute Grafikkarten sieht man in PC-Gehäusen mit Fenstern bekanntlich meist von der Seite oder bestenfalls die Backplate. Doch die Sicht auf Lüfter bleibt in der Regel verborgen, wenn das Gehäuse nicht gerade sonderlich erhöht steht oder man den Kopf verdreht und in einem bestimmten Winkel hineinschaut. Als Lösung dafür hat der japanische Hersteller Nagao Manufacturing einen aufstellbaren Spiegel für umgerechnet 18,50 Euro neu veröffentlicht, der ursprünglich bereits 2020 erschienen war und jetzt aufgrund großer Nachfrage laut Ankündigung bei Hermitage Akihabara zurückkehrt.
Damit kann man die eigene Grafikkarte dann fast von allen Seiten bewundern oder schlicht die Lauffähigkeit der Lüfter direkt begutachten (beziehungsweise das Schmelzen einer RTX 5090, wie Tom's Hardware hierzu scherzhaft titelt). Tatsächlich handelt es sich dabei also um ein Case-Modding-Zubehör, das die Grafikkarte besser in Szene setzt, dabei aber auch im Regelfall andere Erweiterungsslots im Gehäuse blockiert, falls diese genutzt werden sollten.
Showcase-Spiegel für Grafikkarten
Der Ständer des Spiegels besteht aus SPCC-Stahl mit relativ kompakten Abmessungen von 113 × 93 Millimetern und wird mit Gummifüßen sowie Magneten zur Befestigung ausgeliefert, um sich für verschiedene Materialzusammensetzungen von Gehäusen zu eignen. Darüber hinaus verfügt der Ständer über einen Verstellmechanismus, mit dem der Winkel zwischen 0 und 90 Grad eingestellt werden kann. Der Spiegel selbst besteht aus 2 mm dickem Acryl.
Der eigentliche Spiegel misst 280 × 110 Millimeter und soll somit auch große Grafikkarten reflektieren können, wobei das bei besonders langen Exemplaren in Gänze knapp werden könnte. Dafür wird der Spiegel einfach auf den Ständer aufgesetzt, wobei für zusätzliche Sicherheit auch doppelseitiges Klebeband mitgeliefert wird, um ihn am Ständer zu befestigen. Nagao Manufacturing vertreibt den Grafikkartenspiegel unter anderem über Amazon, wo er aber derzeit nicht lieferbar ist.
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Trotzdem wird so ziemlich alles auch aus dieser Perspektive designt und bewertet.
Insofern ist es nutzlos bei jedem nur optischen Gimmick mit diesem...nennen wir es mal Argument... zu kommen.
@topic
Die Frage ist, gefällts jemandem? Und ja, natürlich, manchen wirds gefallen.
Persönlich kann ich der Optik sogar was abgewinnen, wäre dann aber eher für ein Gehäuse mit verspiegelter Innenseite.
Allerdings müsste der ganze Build darauf ausgelegt werden, um die Spiegel zu nutzen aber gleichzeitig keine Diskokugel draus zu machen die überall im Zimmer blendet. Tricky. Die Temperaturen wären ein anderes Thema, denn die kommen (inzwischen) bei mir vor der Optik.
Alles in allem wäre dieses Teil hier mir zu wenig, ein ganzer Build aber viel zuviel Aufwand 🙂.
Aber mal ehrlich, das sind Dinge, die, die Welt nicht braucht.