Spezifikationen für Geforce 8600 bekannt? (Update: Geforce 8300)
Angebliches Bild einer Geforce 8600 GT von XFX.
Im Moment da Nvidias Geforce-8800-Modelle unangefochten den High-End-Bereich bei Desktop-Karten regieren hat sich das Augenmerk auf die kommenden Mittelklasselösungen verlagert. Die chinesische Seite beareyes.com behauptet nun, die vollständigen Spezifikationen zu haben.
Laut den Informationen wird es mit Geforce 8600 GT und Ultra gleich zwei neue Mittelklasse.Karten geben. Wie es scheint werden beide in 80nm gefertigt und eine 256-bit breite Speicheranbindung haben. Laut beareyes.com wird die 8600 GT 48 und die 8600 Ultra 64 Pixel-Shader-ALUs besitzen. Allerdings fehlen die wesentlich aussagekräftigere Angaben mit welcher Geschwindigkeit diese arbeiten. Die Geforce 8600 GT wird 350 MHz Kern- und 600 MHz Speichertakt haben, während Kern und Speicher bei der Ultra-Variante mit 500 MHz beziehungsweise 700 MHz takten. Zu guter Letzt gibt es noch ein Bild einer angeblichen Geforce-8600-Karte unter dem Label von XFX.
Update: Auch über die kommende Mainstream-Lösung informiert die angegebene Webseite. So soll die Geforce 8300 im Bereich unter 100 US-Dollar ebenfalls mit zwei Modellen - GT und GS - auf Kundenfang gehen. Die Taktraten liegen angeblich bei 500 MHz Kerntakt für beide Modelle, während die GT über bis zu 256 MByte 600-MHz-RAM verfügt und die GS hier mit 100 MHz weniger auskommen muss. Der Chip wird mit 1,7 Mrd. Transistoren angegeben: Offensichtlich ein Fehler. Eher anzunehmen sind um die 170 Millionen Schaltungen. Ein weiterer Punkt der sehr unwahrscheinlich klingt und die Glaubwürdigkeit der gesamtem Meldung etwas in Frage stellt, ist die Anzahl der Shader-ALUs. Für die GT wird diese mit 32 Skalar-Prozessoren angegeben, während die GS - und hier liegt der Hund begraben - mit 24 auskommen soll. Nun sind die neuen GPUs bei Nvidia sinnvollerweise in Gruppen zu 16 Einheiten angeordnet und daher ist es höchst unwahrscheinlich, dass man dieses Basiselement für eine Einsteiger-GPU komplett neu designt. Durch die Ausrichtung auf Vier-Pixel-Blöcke (sogenannte Quads) müssen ausser den ALUs noch einige Hilfseinheiten die Berechnungen für pro Quad vornehmen. Diese würden, wenn die Angabe von 24 ALUs zuträfe, in einem der beiden 16er-Blöcke zur Hälfte nutzlos sein und eventuell sogar fehlerhafte Ergebnisse produzieren, da sie weiterhin von Quads ausgehen, aber die ALUs nur halbe Quads fertigrechnen können.
