Speicherkrise: Ich kaufe ... Das sagt das PCGH-Team!

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Speicherkrise: Ich kaufe ... Das sagt das PCGH-Team!
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Speicherkrise: Ich kaufe ...

Hintergrund: Speicherkrise

Es ist mal wieder so weit: Krisenzeit. Ursächlich ist diesmal keine Kryptowährung oder Seuche, sondern die allseits bekannte Künstliche Intelligenz. Der Boom sorgt für eine dramatisch gestiegene Nachfrage nach High-End-Speicherlösungen. Diese trifft auf eine Produktionskapazität, die sich zuletzt im Rückbau befand. Hersteller von DRAM-Chips hatten in den Jahren zuvor die Kapazitäten zurückgefahren, um Profitabilität zu sichern. Dann kam der KI-Hype. Systemintegratoren und PC-Hersteller kaufen daher momentan massiv, mit potenziell weitreichenden Folgen. Laut einem aktuellen Bericht von Digitimes Asia sind Hersteller wie Asus und MSI in eine Phase des "Panic Buying" übergegangen und horten große Mengen an Speicherchips, um zumindest für ein paar Wochen oder Monate versorgt zu sein, ohne massiv draufzuzahlen. Gemeinhin wird erwartet, dass die Preise spätestens Anfang 2026 heraufgehen werden, teilweise deutlich. Wer akut Hardware benötigt, kann derzeit noch das eine oder andere Schnäppchen machen, etwa eine Radeon RX 9060 XT 16GB für 340 Euro oder eine Geforce RTX 5070 für 500 Euro.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Normalerweise™ lassen sich solche Controller über Standard-Treiber ansprechen, wie sie alle DOS-basierten Systeme sowie die Installationsumgebungen späterer Windowse für jede Form von IDE-Laufwerk nutzen. Erst ab Windows XP (sowie mutmaßlich 2000 und NT), und auch da erst ab Ausführung von höheren Betriebssystemkomponenten, werden angepasste Treiber benötigt. Die lassen sich aber bereits während der Installation via Diskette einbinden. (Mit amüsant-frustrierenden Folgen, wenn man es nicht macht, aber von einem CD-Laufwerk am Zusatzcontroller installiert... Auch die typischen "Boot Device not found"/-"not accessible"-Bluescreens gehen darauf zurück, dass XP und später auf halber Strecke des Bootvorgangs "vergessen", wie sie auf ihr Systemlaufwerk zugreifen können.) Für ein 800er-Athlon-V²-System wäre aber Windows 98SE angemessen. Mit dem hatte ich persönlich noch nie Probleme. Sicherlich wird es irgendwo die eine Ausnahme geben, die nicht geht. ABer drei Generationen von Intel-Onboard (einschließlich P4-RAID und Core 2 im legacy-mode), dazwischen Via-Southbridges, Zusatzcontroller von/mit Firmware von Dawicontrol, Promise, Silicon Image und sogar ein OCZ Revodrive wurden anstandslos out-of-the-box geschluckt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Normalerweise™ lassen sich solche Controller über Standard-Treiber ansprechen, wie sie alle DOS-basierten Systeme sowie die Installationsumgebungen späterer Windowse für jede Form von IDE-Laufwerk nutzen. Erst ab Windows XP (sowie mutmaßlich 2000 und NT), und auch da erst ab Ausführung von höheren Betriebssystemkomponenten, werden angepasste Treiber benötigt. Die lassen sich aber bereits während der Installation via Diskette einbinden. (Mit amüsant-frustrierenden Folgen, wenn man es nicht macht, aber von einem CD-Laufwerk am Zusatzcontroller installiert... Auch die typischen "Boot Device not found"/-"not accessible"-Bluescreens gehen darauf zurück, dass XP und später auf halber Strecke des Bootvorgangs "vergessen", wie sie auf ihr Systemlaufwerk zugreifen können.) Für ein 800er-Athlon-V²-System wäre aber Windows 98SE angemessen. Mit dem hatte ich persönlich noch nie Probleme. Sicherlich wird es irgendwo die eine Ausnahme geben, die nicht geht. ABer drei Generationen von Intel-Onboard (einschließlich P4-RAID und Core 2 im legacy-mode), dazwischen Via-Southbridges, Zusatzcontroller von/mit Firmware von Dawicontrol, Promise, Silicon Image und sogar ein OCZ Revodrive wurden anstandslos out-of-the-box geschluckt.
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei Retro-Systemen würde ich das entspannt sehen. Klar sind die besten Module einer jeden Generation teuer, aber außer "haben wollen" gibt es selten einen Grund, sie einzusetzen – man betreibt ein Retro-System ja nicht, um maximale Leistung zu erzielen. Wenn ein Spiel auf dem PC100-Pentium-III nicht schnell genug läuft, dann muss ich keinen teuren PC150 auftreiben, sondern dann nehme ich einfach einen DDR266-Athlon. Wenn es darauf nicht läuft, den DDR400-Pentium 4. Immer noch zu langsam? Core 2 @DDR3.

        Ich kenne die Marke nicht, aber Sil3114 oder dessen 2-Port-Kollege Sil3112 sind absolute Standardware. Ich selbst habe einen 3112er von Dawicontrol. Einziger Vorteil, der mir aufgefallen ist: Die haben (oder hatten, vor 15 Jahren), einen guten Support und haben mir eine RAID-freie Standard-Sil-Firmware zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu praktisch allen RAID-Varianten (die ich auf so einem Gerät nicht brauche) ist die ATAPI-tauglich, kann also auch optische SATA-Laufwerke und nicht nur Massenspeicher ansteuern.
        Was ich noch ned kapiere ist bei dem Contoller ob man zum Installieren der Betriebssystemsoftware ned doch eine alte HDD an der Mainboardsteckerleiste benötigt, weil die Treibersoftware für den Controller kann ja erst im Betriebssystem installiert werden. Oder mach ich grad einen Denkfehler?
        Ich will unbedingt mein altes Voodoo²-Sli-System zum Laufen kriegen. Aber überall lauern hier die Fallstricke.
        Selbst für die alte Matrox musste ich mir einen Adapter VGA ein auf HDMI aus bestellen, weil ich den alten sauschweren 20" Röhrenmoni ned aus meiner Rumpelkammer rüber schleppen wollte und meine 3 Flats, die ich hier hab, alle keine VGA-Buchse haben.

        Ich hoff ja, dass das ASUS K7M, der 850er Slot A Athlon und die 3 Ramriegel noch funktionieren, sonst krieg ich die Krise. Auch find ich die Anleitung für das Goldfinger Device nimmer, weiß der Geier wer mir das geklaut hat.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Auf dem 940 wäre der -53 Top und da wäre RAM auch wirklich schwer zu bekommen. Aber auf dem 939 war er der kleinste FX überhaupt, Technik auf dem Niveau wurde später ganz normal als 4000+ verkauft.^^
        Top-Single-Core war der -57, Top-Dual-Core der -60. (-62 tatsächlich nur für AM2) Spezifizierter RAM ist aber durchgängig ganz normaler DDR-400, der nie schwer zu bekommen war. Mehr ist OC, was nicht nur die Investition von Geld, sondern auch von Zeit erfordert, wenn man wirklich ans Limit will. Ich persönlich gebe Retro-Builds da nur eine Chance und wenn die vorliegende Technik halt nicht schneller will, dann lasse ich es bleiben. Spiele, die von Dual-Channel-PC3200 limitiert werden, dürften mehrheitlich ohnehin schon für aktuelle Betriebssysteme kompatibel sein.

        Anwender dürften bei Sockel-939-Retro sogar eher das gegenteilige Problem bekommen: Ein FX-60 müsste eigentlich für fast alle Titel bis Ende der 0er-Jahre reichen, zum Ende wurde aber schon der Vertrieb via Steam üblich. Wer damals zu den Pionieren gehörte, "besitzt" die damaligen Games also nur innerhalb eines Systems, dass keine Sockel-939-kompatiblen Betriebssysteme mehr unterstützt.
      • Von latinoramon BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei Retro-Systemen würde ich das entspannt sehen. Klar sind die besten Module einer jeden Generation teuer, aber außer "haben wollen" gibt es selten einen Grund, sie einzusetzen – man betreibt ein Retro-System ja nicht, um maximale Leistung zu erzielen.
        Weil ich es mir damals nicht Leisten konnte baue ich oder hab ich schon all meine Retro Systeme, ich sag mal "fast" auf maximale Leistung eingekauft.
        Bin da halt so. Also "fast" meine ich z. B beim Sockel 939 den FX 53. Den hab ich bei einem Verbaut Gibt ihn ja noch stärker. Gibt ja noch den 55 den 62 glaube ich gab es nur für AM2.
        Aber auch hier waren die guten Rams teurer wenn man das letzte bissel Leistung rauspressen wollte. Das ist ja heute nicht anders. Es gibt DDR4 mit 60€ bis 250€ mal als Beispiel. DDR5 ja genau das gleiche. Ist halt so ein jeder wie er mag Ding. Aber beim RAM, Spar ich nicht. Das soll schon passen finde ich.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von latinoramon
        ich habe wegen IDE ne SSD z.B im Athlon XP System verbaut. Mit einem IDE~Sata Adapter. Damit kann man 2 SSD SATA Platten Anschließen, oder halt ne SATA Platte und nen SATA DVD Laufwerk. Funktioniert super.
        Teuer wahr dennoch der RAM. Krüpel Rams sind immer billig, da gibt es auch keine Schnäppchen. Aber High-End, egal ob DDR1 bis DDR5 sind halt schon immer teuer gewesen.
        Bei Retro-Systemen würde ich das entspannt sehen. Klar sind die besten Module einer jeden Generation teuer, aber außer "haben wollen" gibt es selten einen Grund, sie einzusetzen – man betreibt ein Retro-System ja nicht, um maximale Leistung zu erzielen. Wenn ein Spiel auf dem PC100-Pentium-III nicht schnell genug läuft, dann muss ich keinen teuren PC150 auftreiben, sondern dann nehme ich einfach einen DDR266-Athlon. Wenn es darauf nicht läuft, den DDR400-Pentium 4. Immer noch zu langsam? Core 2 @DDR3.

        Zitat von kmf
        Danke Torsten, das schau ich mir mal näher an. Ich dachte die Sata-Controller gibts nur für PCIe.

        Edit: grad mal bei Amazon geguckt. Das Teil sollte passen?
        Ich kenne die Marke nicht, aber Sil3114 oder dessen 2-Port-Kollege Sil3112 sind absolute Standardware. Ich selbst habe einen 3112er von Dawicontrol. Einziger Vorteil, der mir aufgefallen ist: Die haben (oder hatten, vor 15 Jahren), einen guten Support und haben mir eine RAID-freie Standard-Sil-Firmware zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu praktisch allen RAID-Varianten (die ich auf so einem Gerät nicht brauche) ist die ATAPI-tauglich, kann also auch optische SATA-Laufwerke und nicht nur Massenspeicher ansteuern.
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