Seasonic OptiGuard soll schmelzenden Steckern vorbeugen

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Seasonic OptiGuard soll schmelzenden Steckern vorbeugen
Quelle: PCGH

Im Rahmen der Computex 2025 hat uns Seasonic seine OptiGuard-Technologie vorgestellt, welche stromhungrige Grafikkarten dank einer ausgeklügelten und verlässlichen Schutzschaltung vor schmelzenden Steckern bewahren soll.

Brennende Stecker ade! Im Rahmen der Computex 2025 hat uns Seasonic seine neue OptiGuard-Technologie vorgestellt, welche stromhungrige Grafikkarten dank seiner ausgeklügelten und verlässlichen Schutzschaltung vor schmelzenden Steckern bewahren soll, indem die sechs 12V-2×6-Leitungen überwacht werden.

Seasonic OptiGuard (2) Quelle: Seasonic Seasonic OptiGuard (3) Quelle: Seasonic

Zwei Temperatursensoren liegen an den beiden 12V-2×6-Buchsen und geben ab einer Temperatur von 80 °Celsius einen Warnton aus, bevor sich die Seasonic-Netzteile anschließend aus Sicherheitsgründen abschalten. Neben den Temperaturen überwacht OptiGuard zudem auch die Spannungen der sechs Adern.

Seasonic OptiGuard (1) Quelle: PCGH Schmelzenden Steckern und beschädigten Anschlüssen am Netzteil sowie der Grafikkarte soll damit verlässlich vorgebeugt werden. Die Technologie befindet sich aktuell noch in der Erprobung und soll spätestens Anfang 2026 in die Prime-Netzteile von Seasonic implementiert werden.

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Auf der Computer 2025 hatte PCGH die Möglichkeit direkt mit Seasonic zu sprechen und erste Eindrücke von der OptiGuard-Technologie zu gewinnen. Zudem sind die neuen Netzteile des Herstellers ein weiteres spannendes Thema.

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Quelle: Seasonic

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Was mich an der Sache ein wenig wundert ist das Nvidia einfach nicht einsehen will das der Stecker ungeeignet ist. Warum auch immer die ihren fehler nicht eingestehen wollen. Arroganz oder Ignoranz?
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Was mich an der Sache ein wenig wundert ist das Nvidia einfach nicht einsehen will das der Stecker ungeeignet ist. Warum auch immer die ihren fehler nicht eingestehen wollen. Arroganz oder Ignoranz?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bl4ckR4v3n
        Sollte das nicht ähnlich ablaufen wie einige PSUs das schon heute mit den Senseleitungen am 24pin Stecker umgesetzt haben. Mein 24Pin Kabel hat bspw. nicht nur 24 sondern zusätzlich 4 Senseleitungen rumfliegen.
        Der 24-Pin-Stecker hat auch vier getrennte Spannungen.
        Extra Senseleitungen (die nicht jedes Netzteil hat), dienen hier nur dazu, die Ist-Spannung direkt am Mainboard, also hinter dem Eigenwiderstand des 24er-Kabels zu messen.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Schade das man nun auch sowas überwachen muss / soll
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Es gab nie ein Load-Balancing, das hätte niemand bezahlt (guck mal, was eine 9-A-Stromquelle statt einer 9-A-tauglichen Spannungsquelle kostet und nimm das mal sechs), sondern nur eine teilweise Load-Überwachung.
        Du brauchst ja nichtmal ein hartes Loadbalancing würde vermutlich schon reichen wenn man auf GPU Seite den Stecker nicht brückt und stattdessen 3 Pins die eine Hälfte der Spannungsversorgung versorgt und mit den restlichen 3 Pins die andere Hälfte.
        Zitat von PCGH_Torsten
        Hitze liegt an beiden Enden an. Am GPU-Ende hat man häufiger das zusätzliche Problem ungünstiger Kabelführung und außerdem ist da nicht ein Hersteller für beide Teile der Kupplung verantwortlich, weswegen eher mal am falschen Ende gespart wurde. Daher waren die GPU-Verbindungen bislang der kritischere Teil, der nachgegeben hat. Aber auf Netzteilseite wurden trotzdem Temperaturen von über 90 °C gemeldet. Das kann man gut registrieren.
        Am falschen Ende sparen darf es ja an sich nicht geben, hier gibt es einen Standard und wenn man Teile der Spec nach verbaut darf es nicht zu solchen Problemen kommen.
        Zitat von PCGH_Torsten
        Was die Spannungsüberwachung sein soll, frage ich mich aber auch. Siebenmal (mit dem Netzteil selbst) die Spannung auf ein und derselben 12-V-Leitung zu messen erscheint wenig sinnvoll. Zumindest in der typischen Messqualität – im Millivolt-Bereich und mit Kalibrierung könnte der Eigenwiderstand der Leitungen reichen, um stark unterschiedliche Stromflüsse über die Spannung erkennen zu können. Vielleicht ist es auch einfach ein Fall von Lost in Translation (Technik <=> PR) und gemessen wird der Spannungsabfall über einen Shunt, also die Stromstärke.
        Sollte das nicht ähnlich ablaufen wie einige PSUs das schon heute mit den Senseleitungen am 24pin Stecker umgesetzt haben. Mein 24Pin Kabel hat bspw. nicht nur 24 sondern zusätzlich 4 Senseleitungen rumfliegen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Es gab nie ein Load-Balancing, das hätte niemand bezahlt (guck mal, was eine 9-A-Stromquelle statt einer 9-A-tauglichen Spannungsquelle kostet und nimm das mal sechs), sondern nur eine teilweise Load-Überwachung.

        Zitat von BigBoymann
        Is schon wieder April?

        Tempsensor am Netzteil wird wenig bringen, wenn an der GPU die Hitze anliegt.

        Spannungsüberwachung ist auch sinnlos, denn das Netzteil sollte 12V rüberbringen und überlastet ist ja nicht das Netzteil, sondern die Buchse.
        Hitze liegt an beiden Enden an. Am GPU-Ende hat man häufiger das zusätzliche Problem ungünstiger Kabelführung und außerdem ist da nicht ein Hersteller für beide Teile der Kupplung verantwortlich, weswegen eher mal am falschen Ende gespart wurde. Daher waren die GPU-Verbindungen bislang der kritischere Teil, der nachgegeben hat. Aber auf Netzteilseite wurden trotzdem Temperaturen von über 90 °C gemeldet. Das kann man gut registrieren.

        Was die Spannungsüberwachung sein soll, frage ich mich aber auch. Siebenmal (mit dem Netzteil selbst) die Spannung auf ein und derselben 12-V-Leitung zu messen erscheint wenig sinnvoll. Zumindest in der typischen Messqualität – im Millivolt-Bereich und mit Kalibrierung könnte der Eigenwiderstand der Leitungen reichen, um stark unterschiedliche Stromflüsse über die Spannung erkennen zu können. Vielleicht ist es auch einfach ein Fall von Lost in Translation (Technik <=> PR) und gemessen wird der Spannungsabfall über einen Shunt, also die Stromstärke.
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