Grafikkarten: Schwere Kühler plagen PCB-Stabilität
Die zunehmend schwerer werdenden Kühler von Grafikkarten plagen die Stabilität der PCBs. Brüche kommen immer häufiger vor.
Bei Grafikkarten werden die Kühler immer ausladender. 2,5 bis 3 Slots in der Höhe sind mittlerweile normal und damit auch die relativ hohen Gewichte, die die Karten mitbringen. Das geht zulasten der Stabilität. Zwar wurde einiges getan, um die schweren Karten im Gehäuse und auf den Mainboards zu unterstützen, aber der PCI-Express-Anschluss erweist sich kartenseitig weiter als Schwachstelle.
Bei NorthridgeFix sind zuletzt allein 19 Geforce RTX 4090 eingetroffen, die mehrheitlich ein gebrochenes PCB im Bereich des PEG-Anschlusses haben. Die Menge an Defekten ist laut NorthridgeFix alarmierend, denn nachgebendes Material gab es in diesem Bereich zwar immer, sei mittlerweile aber etwas zu häufig.
Wem man die Schuld zuschieben will, das ist unklar. Am Ende ist es das hohe Gewicht der Karten, dass für die Brüche verantwortlich ist. Ob das Material nichts taugt, das Design zu schlecht ist oder auch Nutzer die Gesetze der Physik missachten - da wollte man sich nicht festlegen. In der Regel ist es oft eine Kombination aus allem. Bei der Asus-Ware steht der Verdacht im Raum, dass auch ein Systemverkäufer beim Support im Gehäuse gespart haben könnte. Da fangen die Probleme oft schon mein Transit an.
Letztlich lassen sich solche Karten auch nicht mehr retten - zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand. Die vielen Layer bei den PCBs bedeuten in der Regel das Aus bei solchen Defekten aus reiner Wirtschaftlichkeit. Am Ende dienen solche Defekte vor allem als Warnung, dass man insbesondere schwere Grafikkarten im Gehäuse ordentlich verzurren sollte und bei Reisen herausnimmt, so wie es für große CPU-Kühler auch empfohlen wird. Ersatzweise sollte zumindest ein aufrechter Transport sichergestellt werden (aus Sicht der Kühler).


das geht sich mit einer Kraft von selbst 200 Newton nicht aus wenn die Grafikkarte an der Blende mit dem Gehäuse verschraubt wurde und im PCIE Slot steckt.
Um eine PCIE Slot aus Kunststoff ohne die Metallerne Verstärung wie sie heute üblich ist , dauerhaft zu verformen braucht es knapp 50 Newton mit einem Hebel von 100mm
Der Aufwand und damit die Kosten für den Support, die Verpackung und den Versand steigen deutlich. Das muss in den Verkaufspreis mit eingerechnet werden.
Wenn ein Hersteller also eine AIO für vielleicht 80 bis 100 Euro einkauft, wird der Endpreis einer 2000€ Karte um 400 bis 500€ steigen.
Nur bleibt aktuell auch noch das Thema Garantie und Gewährleistung wenn man auf eine Grafikkarte mit Monster Lüftkühlung eine AIO oder Wassertauscher von full costum Wakü anbringt.
das geht sich mit einer Kraft von selbst 200 Newton nicht aus wenn die Grafikkarte an der Blende mit dem Gehäuse verschraubt wurde und im PCIE Slot steckt.
Um eine PCIE Slot aus Kunststoff ohne die Metallerne Verstärung wie sie heute üblich ist , dauerhaft zu verformen braucht es knapp 50 Newton mit einem Hebel von 100mm
Genau darum schrieb ich ja andere Kühllösungen, dieses Problem besteht ja nicht erst seit der 4000er Serie!
Wie lang werden Grafikchips und der V-Ram denn schon mittels Heatpipe Kühlrippen gekühlt?.....
Nein nein nein nein einfach nur nein denn das wird an der ganzen Sache rein gar nichts ändern außer das die LuftKühllösungen nur noch elendigst dicker werden -> 5 Slots (wie es schon im 1. Post steht).
Es müssen neue Elemente her die die Hitze anders und viel effizienter weg leiten, Heatpipe hat ausgedient.
Die Wäre muss halt an die umgebene Luft abgegeben werden. Dazu braucht man möglichst viel Oberfläche eines gut Wärmeleitenden Materials. Um die Wärme schnell über die gesamte Fläche zu verteilen, haben sich Heatpipes bewährt.
Man hat daher eigentlich nur zwei Stellschrauben, Material und Fläche.
Die einzige Möglichkeit, wenn man Fläche einsparen will, wären also Materialien, die Wärme schneller aufnehmen, weiterleiten und wieder abgeben können. Soll das ganze bezahlbar bleiben, bleibt halt nicht viel mehr als Kupfer und Aluminium, was jetzt bereits verwendet wird.
Für eine signifikante Steigerung müsste man einen Kühler aus einem massiven Diamant fräsen.
Oder es hinbekommen, einen kompletten, massiven Kühler auf Graphen-Basis herzustellen. Das wäre auf absehbare Zeit aber wohl auch nicht viel günstiger als die Lösung mit Diamanten...
Da zur Zeit also das "Material" quasi ausgeschöpft ist, bleibt nur noch die Fläche...
Ich bin kein Physiker. Sollte ich also komplett daneben liegen, korrigiert mich bitte.
PS: Was ich noch in dem Antwortpost auf Minais Post schreiben wollt, man kauft sich eine Grafikkarte für 1300 oder über 2000€ aber will dann wegen 150 Euro (Grafikkarten AIO) rum heulen..... das passt vorn und hinten nicht.
Eine AIO auf einer Grafikkarte zu verbauen kostet einen Hersteller aber nicht nur die AIO an sich. Eine AIO hat viel mehr mechanische und elektrische Bauteile, die kaputt gehen können und auch werden.
Der Aufwand und damit die Kosten für den Support, die Verpackung und den Versand steigen deutlich. Das muss in den Verkaufspreis mit eingerechnet werden.
Wenn ein Hersteller also eine AIO für vielleicht 80 bis 100 Euro einkauft, wird der Endpreis einer 2000€ Karte um 400 bis 500€ steigen.