Schutz der Grafikkarte: Adapter von Aqua Computer ab Montag endlich bestellbar
Nach einer mehrmonatigen Verzögerung hat Aqua Computer die Entwicklung des Grafikkarten-Schutzadapters "Ampinel" endlich abgeschlossen. Der Verkaufsstart steht unmittelbar bevor: Man kann das Gerät am Montag ab 16 Uhr bestellen.
Auch mit der neueren Version 12V-2×6 macht der 16-Pin-Stromanschluss für Grafikkarten immer wieder Probleme. Die Berichte über beschädigte Buchsen und Stecker brechen nicht ab, und so bieten inzwischen mehrere Unternehmen Überwachungsadapter an. Unter anderem hat auch das deutsche Unternehmen Aqua Computer eine entsprechende Lösung angekündigt: Der Ampinel sollte nicht nur die einzelnen Stromleitungen überwachen, sondern bei Bedarf auch automatisch eingreifen und die Auslastung balancieren.
Viele Funktionen
Ursprünglich hätte der Ampinel im November für 80 Euro erscheinen sollen, doch daraus wurde nichts. Jetzt hat die Wartezeit aber endlich ein Ende: Nach einer Verschiebung um knapp drei Monate soll der Adapter ab Montag um 16 Uhr in den Verkauf gehen. Zu dieser Zeit wird das Unternehmen dann wohl auch die Produktseite online schalten. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Varianten - A und B - mit abweichender Stecker-Ausrichtung.
Quelle: Aqua Computer
Der Ampinel ist in die Aquasuite integriert und zeigt so unter anderem an, bei welchen Pins besonders hohe Kontaktiwiderstände vorliegen.
Grund für die Verzögerung und die Preiserhöhung sind zusätzliche Features, die seit der ursprünglichen Ankündigung hinzugefügt wurden. Diese beziehen sich offenbar alle auf die Software, die Hardware bleibt unverändert. Wie angekündigt verfügt der Adapter also über ein OLED-Display, einen ARGB-Streifen zur Signalanzeige und einen Taster. Die Steuerung erfolgt dabei, wie zu erwarten war, über die herstellereigene Software Aquasuite.
Die integrierte Platine soll die Temperatur der ein- und ausgehenden Stromleitungen sowie jeweils die Stromstärke und Spannung überwachen. Im Gegensatz zu anderen Adaptern werden die Messwerte dabei nicht nur angezeigt, sondern es wird anhand von diesen reagiert: Der Ampinel soll die anliegende Last automatisch gleichmäßig verteilen und dabei auch den schnell wechselnden Stromanforderungen moderner Grafikkarten gerecht werden. Bislang ist das allerdings nur mit Grafikkarten vom Typ Geforce RTX 4000 und Geforce RTX 5000 möglich. Eine Zertifizierung für AMDs Radeon-Modelle soll noch folgen.
Quelle: Aqua Computer
In der Aquasuite können verschiedene Warnzustände definiert werden.
Auch spannend: AMD RDNA 4m: Radeon-Refresh für neue Ryzen-APUs entdeckt
An weiteren Features wirbt Aqua Computer unter anderem mit einer Messung des Übergangswiderstands zu Grafikkarte und Netzteil sowie frei konfigurierbaren Warnstufen mit entsprechenden Reaktionen. Beispielsweise können automatisch Programme beendet werden. Zudem lassen sich über die OLED-Anzeige und den ARGB-Streifen nicht nur eigene Messwerte, sondern auch die von weiteren Sensoren anzeigen. Sofern Aqua Computer die Versprechungen für den Ampinel halten kann, dürfte dieser damit eine Art Rundumlösung darstellen, die mit 100 Euro aber auch entsprechend kostspielig ist.
Haben Sie schon einen 12V-2×6-Anschluss um Überwachungsmaßnahmen ergänzt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Shoggy (Aqua Computer) via QIX (PCGHX-Forum)

(https://www.igorslab.de/m...)
(https://www.igorslab.de/m...)
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und etwas Übertaktung CPU und Memory mit Afterburner.
läuft dann locker durchgehend mit ca. 3150 MHz (Wassergekült), falls man das will.
Auf ein paar mehr fps kommt es mir gar nicht so an.
Darum auch nur das Standard Bios
Ich wollte eine schnelle GPU für wirkliches 4K und "Zukunftssicher" für ein paar Jahre,
als Ablösung für meine gute alte RTX 2080ti.
Die RTX 5090 saugt aber schon mal ihre 750 Watt aus dem "600W" Stecker, laut Anzeigen.
---------
Die meisten Karten der anderen User fackeln ja auch nicht ab (mit einem 12V Anschluß) bei 800W Bios,
oder z.B. bei den extrem OC Tests vom 8auer.
Das Problem liegt vermutlich alles nur an den Kabeln in der Produktion.
Der Stecker ist ja auch abartig klein.
sieht auf Bildern immer groß aus, aber die Buchsen muss man schon mit der Lupe auf Gleichmäßigkeit prüfen.