Next-Gen-Mobile: Ryzen 5000, Radeon RX 6000 und RTX 3000 zeigen sich

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Next-Gen-Mobile: Ryzen 5000, Radeon RX 6000 und RTX 20 zeigen sich
Quelle: AMD

Im Netz kursieren derzeit zahlreiche Gerüchte über die kommenden Notebook-Produkte von AMD und Nvidia. Bei Nvidia sind erste Modelle mit RTX-3000-Grafikkarten aufgetaucht, und bei AMD ist die Rede von Navi 24 und einem Ryzen 9 5900HX.

Für den Desktop-Bereich wurden in der zweiten Jahreshälfte schon zahlreiche Produkte vorgestellt. Nvidia hat mit den RTX-3000-Grafikkarten vorgelegt, wohingegen AMD etwas später die neuen Ryzen-5000-Prozessoren auf den Markt gebracht und mit den RX-6000-Grafikkarten gekontert hat. Von Notebook-Ablegern der besagten Produkte fehlt bislang noch jede Spur, doch immerhin tauchen diese jetzt zunehmend in Gerüchten auf.

Neue Gerüchte zu Geforce, Radeon und Ryzen

Der bekannte Leaker @momomo_us konnte Gigabyte-Notebooks ausfindig machen, die einige der kommenden, mobilen RTX-3000-Modelle verbauen. Demnach sind (mindestens) eine RTX 3080 Max-Q, eine RTX 3070 Max-Q und eine RTX 3060 Max-P geplant, die Gigabyte in verschiedenen Modellen mit Intel-Prozessoren kombinieren will. Genauere Details zu den Grafikkarten gibt es leider nicht, diese dürften aber wohl nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen.

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Auch zu AMDs neuen Notebook-Grafikkarten gibt es Gerüchte: Patrick Schur hatte bereits in der Vergangenheit Navi 23 fürs Notebook bestätigt, und nun noch Informationen zu Navi 24 nachgelegt. Der Navi-24-XM-Chip soll demnach wahlweise mit 35, 42,5 oder 50 W TGP erscheinen, wohingegen für den langsameren Navi 24 XML eine TGP von 25 Watt vorgesehen ist. Weitere Details gibt es auch hier leider noch nicht.

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Etwas konkreter wird es bei den Gerüchten zu AMDs kommenden Mobil-Prozessoren. @TUM_APISAK hat den Ryzen 9 5900HX bereits in der Geekbench-Datenbank entdeckt. Laut dem Eintrag verfügt die APU über 8 Kerne und 16 Threads mit 4,6 GHz im Boost und 3,3 GHz im Normalfall. Gegenüber der Vorgängergeneration (Renoir) gibt es somit einen um 200 MHz erhöhten Boost-Takt, und natürlich die neuere Zen-3-Architektur.

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Auch spannend: Radeon RX 6900 XT im Geekbench: Reicht es für die Geforce RTX 3080?

Im Singlecore-Score erreicht der Ryzen 9 5900HX angeblich 1.423 Punkte und damit deutlich mehr als ein Ryzen 9 4900H: Dieser kommt, je nach Notebook, auf circa 1.200 Punkte. In der Multicore-Performance sieht es hingegen schlechter aus. Dort kommt der Vorgänger auf rund 7.600 Punkte, wohingegen dem Ryzen 9 5900HX nur 6.912 Punkte attestiert werden. Hier wäre es aber möglich, dass ein Fremdeinfluss wie beispielsweise das Kühlsystem des Systems (ASUS Zephyrus Duo GX551QS) die neue CPU zum drosseln gezwungen hat.

Bei einem letzten Gerücht, erneut von @TUM_Apisak, geht es noch einmal um einen Asus-Zephyrus-Laptop. Angeblich sollen von diesem Varianten geplant sein, die eine neue AMD-APU mit einer Nvidia-Grafikkarte verbinden. Erneut ist die Rede vom Ryzen 9 5900HX, der in mindestens einem Modell mit einer RTX 3080 Mobile kombiniert werden soll.

Quellen: via Videocardz (RTX 3000), Computerbase (Navi 24), Videocardz (Ryzen 5000), Videocardz (Ryzen 5000 + RTX 3000)

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Aber auch dann können 12 Kerne sehr schnell sein.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Aber auch dann können 12 Kerne sehr schnell sein.
      • Von RtZk Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pu244
        Das gleiche Chaos, wie bei Intel. 12 und 16 Kerne im Laptop, das wäre schon etwas gewesen, aber wo bleibt dann der Vorteil des Desktop?
        Der Vorteil des Desktop ist, dass die CPU unter Last nicht auf unter 2 GHz takten muss.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von deady1000
        Ich sehe bei NV ein Problem damit, dass die Karten zwar deutlich schneller, aber auch relativ linear auch viel durstiger geworden sind.
        Nicht wenn man die direkten Nachfolger vergleicht (also RTX 3080 gegen RTX 2080 und RTX 3090 gegen die RTX 2080Ti). Dann sind die neuen Karten, bei gleichem Verbrauch, etwa 30% schneller, 20% kommen dann noch durch die gesteigerte Stromaufnahme hinzu.

        Zitat von DKK007
        Beim 5900HX hatte ich erst an 12 Kerne im Notebook gedacht.
        Das gleiche Chaos, wie bei Intel. 12 und 16 Kerne im Laptop, das wäre schon etwas gewesen, aber wo bleibt dann der Vorteil des Desktop?
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Beim 5900HX hatte ich erst an 12 Kerne im Notebook gedacht.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Navi 24 im Desktop Bereich bis ca. 75 Watt wäre eine Neuerung zu den GCN 4.0 KartenRX 550 und RX 560, die ohne Sechspolstecker auskommen, lediglich über den PCI Express Slot ihren Strom beziehen und damit gut am Markt positionierbar wären.

        Nvidia hat bis heute dort mit der GTX 1650 die Nase vorn und hoffentlich bereits ein weiteres heißes Eisen im Feuer, egal ob die Karte nun GTX 2650 oder RTX 3040 heißen wird, als Alternative zum Namen RTX 3050.

        Egal ob der GA107 Chip nun 2560 Kerne im Vollausbau hat oder 3072, es ist genug Luft da, um sowohl ohne Stromkabel auszukommen als auch mehr Rechenleistung zu bieten als mit den 896 von 1024 CUDA Kernen vom kleinsten Turing Chip, dem TU117. Ich bin sehr gespannt darauf, wie Nvidia ihre kleinsten Karten letztlich konfiguriert. Nicht weniger als erneut die Krone bei Leistung pro Watt wird erwartet, doch wenn der Markt dafür groß genug ist, kann AMD da genauso gut weiter mitmachen.

        Bei Notebooks spielt ein Stromkabel keine Rolle, da dort sowieso schon alles verbaut und mobil gleichzeitig ist, womit man sich über die Anschlussvielfalt des eigenen Netzteils gar keine Gedanken machen muss.
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