Rolle rückwärts: Intel verkauft doch nicht so viele Desktop-Grafikkarten wie AMD
Vor Kurzem ging eine unrealistische Story über Intels Marktanteile im GPU-Bereich durch die Medien, die sich nun als falsch herausgestellt hat. Demnach sollte Intel AMD bei verkauften Grafikkarten überholt haben. Das Marktforschungsunternehmen JPR hat dabei allerdings nur einen Fehler bei der Datenerhebung begangen und diesen eingestanden. Lesen Sie daher im Folgenden mehr von Intels und AMDs tatsächlichen Marktanteilen und warum auch diese mehr als nur Zahlen sind.
Der Grafikkartenmarkt hat aktuell drei zentrale Anbieter. Der mit Abstand größte Marktanteil geht an den Platzhirsch Nvidia, auf Platz zwei folgt AMD und der letzte und neueste Anbieter in dem Bereich ist der CPU-Hersteller Intel. Jeder der Hersteller bietet ein ausdifferenziertes Produktportfolio für unterschiedliche Preispunkte und Leistungsstufen an. Zuletzt gab es allerdings eigenartige Berichte von dem Marktforschungsunternehmen Jon Peddie Research (JPR), das als seriöse Quelle gilt. Demnach soll Intel in Q4 2022 mehr Grafikkarten als AMD verkauft haben, was nicht der allgemeinen Marktwahrnehmung entspricht.
Nun hat sich herausgestellt, dass für diese Berechnungen auch 60.000 Datencenter-Grafikkarten auf Ponte-Veccio-Basis herangezogen worden waren. Diese Karten haben die Zahlen nachhaltig verfälscht, worauf JPR beim Erkennen hingewiesen hat. Demnach hat Intel den Umsatz für die Ponte-Veccio-Grafikkarten für Datencenter in die Umsätze der Grafikkarten für den Konsumentenmarkt inkludiert und dadurch den Umsatz deutlich angehoben. Das Marktforschungsunternehmen JPR hat zur Berechnung der tatsächlichen Anzahl an Grafikkarten den Umsatz der Sparte durch den durchschnittlichen Verkaufspreis geteilt, um eine realistische Verkaufszahl zu erreichen.
Dadurch erreichte man durch die Inklusion der teuren Datencenter-Grafikkarten in der Desktopsparte einen höheren Marktanteil als AMD, was nicht den Tatsachen entspricht. Nach einer Korrektur liegen die Marktanteile von Nvidia bei 85 Prozent, AMD erreicht neun Prozent und Intel sechs Prozent. Dafür, dass Intel erst seit kurzer Zeit im Desktopgrafikkartenmarkt aktiv ist, sind das bereits beeindruckende Werte. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass ein Großteil des Marktanteils durch günstige Notebook-Grafiklösungen entsteht und Intel im Desktopbereich nach wie vor viel Arbeit vor sich hat, um zu AMD und Nvidia aufzuschließen. JPR sieht den Fehler beim eigenen Unternehmen und nicht bei Intel und hat die Problematik selbst bei den News-Outlets gemeldet.
Quelle: Toms Hardware



Bei Nvidia gab es soweit ich weiß nur den "Kabel-Skandal" der ansich gar keiner war (war ein Nutzerfehler).
Nvidia hat auch relativ schnell gesagt, wir reklamieren die GPUs.
AMD hatte kaputte Kühler und die Zahl war nicht klein. AMD wollte die zunächst gar nicht reklamieren und sagte, die laufen normal. Dann gaben sie klein bei und versuchten noch das Ausmaß klein zu halten.
Vorallem nachdem sie gegen Nvidia in der Präsentation gestichelt haben: Wir haben keinen "kaputten" Stromanschluss.
Dann kam da noch von AMD: Wir bringen mehr Treiber-Updates raus als Nvidia"...und dir RX6000er bekamen mehrere Monate kein Update, während für die RX7000 nur der Launchtreiber kam...
AMD trat hier von ein Fettnäpfchen ins andere, während man bei Nvidia eher die Klappe hielt.
Ob das gut ist oder schlecht gefühlt jede woche neue treiber bringen zu müssen ist das andere aber naja
Mit der 5700XT, 6700XT und der 6800XT hatte ich Tage nach der Treiberinstallation die Fehlermeldung: Treiberversion nicht passend zu der HW oder ähnlich. Und viele Kollegen die Metin2 spielen, meiden AMD.
Bei GW2 wenn ich das Spiel beende, kommt ab und an, schwerwiegender Fehler, bericht an AMD senden?
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Selbst im mobile Segment müsste AMd deutlich vorne liegen.
Die großen dedizierten GPUs sind dagegen eher Nische.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] würde mich mit deinem Link nicht so aus dem Fenster lehnen, bei deinem neusten Bug hast du die Quelle Twitter! Mal wieder!