Grafikkarten: Radeons weiter gefragt bei Bastlern, aber Nvidia zieht an
Speziell bei PC-Bastlern sind Radeons weiter gefragt, aber Nvidia zieht an und insgesamt betrachtet, bleibt die Geforce auch für die meisten Kunden die erste Wahl.
Nvidia hatte sich recht schnell bemüht, Gerüchte zu dementieren, dass es von US-Behörden eine Untersuchung wegen der Marktmacht geben soll. Das Thema ist zwar anscheinend fürs Erste vom Tisch, aber Nvidia bleibt weiter der Marktführer bei Beschleunigern für Endkunden wie auch für Datenzentren.
Das 3D-Center hat die Verkäufe von Mindfactory über ein Quartal ausgewertet und da überwiegt das Interesse an Nvidia auf dem Markt. Wie schon oft erwähnt, sind das eher Zahlen, die den DIY-Markt widerspiegeln, aber den dürften sie recht passabel abbilden. Mindfactory wird sogar nachgesagt, dass AMD hier stärker unterwegs ist als anderswo, was sich im Gesamtbild noch zugunsten der Radeons auswirkt. Schaut man sich nämlich Daten von Steam an, dann dreht sich das Verhältnis deutlicher zu Nvidia.
Selbstbastelmarkt bleibt ausgeglichen
Im zweiten Quartal 2024 ist AMD 15.220 Einheiten losgeworden; Nvidia 16.880 und Intel 350 Einheiten. Das ist - abgesehen von Intel natürlich - einigermaßen eng und auch über die letzten Quartale so gewesen. Mal führt AMD um ein paar Prozent, mal Nvidia; zuletzt schlug das Pendel wieder für Nvidia aus. AMD musste allerdings einen deutlicheren Rückgang hinnehmen als Nvidia - ca. Faktor 3.
Nach Einschätzung des 3DCenter dürfte der Gesamtmarkt in Deutschland sich eher 30/70 zugunsten von Nvidia aufteilen, wegen der erwähnten Verzerrung zugunsten von AMD bei Mindfactory. Auf Steam ist das Verhältnis bei 77 Prozent zugunsten von Nvidia, wobei hier auch IGPs reingerechnet werden und dadurch Intel zum Beispiel deutlich stärker unterwegs ist als im dedizierten Markt.
Es geht ums Geldverdienen
Am Ende geht es aber auch ums Geldverdienen und da fährt Nvidia aufgrund der höheren durchschnittlichen Verkaufspreise seit langer Zeit besser als AMD. 750 Euro blättern Nvidia-Kunden im Schnitt für eine Geforce im zweiten Quartal hin; bei AMD sind es 502 Euro für eine Radeon. Bei den Umsätzen steht es 62 zu 38 Prozent, wenn man Intel ignoriert.
Ganz interessant ist der Blick auf die verkauften Modelle und warum die Geforce RTX 4090 ein so wertvolles Produkt für Nvidia ist: 1.295 Einheiten sind zwar bei weitem weniger als die wirklichen beliebten Modelle, aber der Preis sorgt dann für den passenden Umsatz und der ist sogar höher als der von 2.670 verkauften Geforce RTX 4080 Super und sowieso 3.3365 verkauften Geforce RTX 4070 Super. Noch stärker deutlich macht AMD, an wen Mindfactory primär verkauft: Die Radeon RX 7900 XT/X/GRE und die Radeon 7800 XT sind die Karten, die sich drehen. Eine Einschätzung des Marktes für das Q2/2024 lässt sich im 3DCenter nachlesen.

Nein.
Also wirklich nicht.
Unglaublich, aber wahr.
Seltsam, aber so stand es geschrieben.
(Falls noch wer die "Gespenster"-Heftln aus den 70er kennt.)
Les mal die Geschäftszahlen.
Und den Forecast.
Tausen Watt können halt nicht irren.
Nein.
Also wirklich nicht.
Unglaublich, aber wahr.
Seltsam, aber so stand es geschrieben.
(Falls noch wer die "Gespenster"-Heftln aus den 70er kennt.)
Les mal die Geschäftszahlen.
Und den Forecast.
Tausen Watt können halt nicht irren.
Was sonst?^^
Dieser Punkt dazwischen ist irritierend, also wenn es dann also 1295 Stück sind finde ich die Zahlen krass wenig. Also als Markt.
selbst bei der 4070 super "3.3365" (der Punkt dazuwischen wieder wenig sinnhaft) also 33365 Verkaufte Exemplare sind echt wenige. Hätte ich nicht gedacht