Next-Gen-Grafikkarten: Gerüchte zu Radeon RX 8000 ("RDNA 4") und Geforce RTX 5000 ("Blackwell")
Die für gewöhnlich bestens informierte Gerüchteküche hält einmal mehr die neuesten Gerüchte zu den Next-Gen-Grafikkarten der Serien AMD Radeon RX 8000 ("RNDA 4") mit Navi 4x und Nvidia Geforce RX 5000 ("Blackwell") mit GB20x bereit.
Nachdem Nvidia mit der Geforce RTX 4080 Super, Geforce RTX 4070 Ti Super und Geforce RTX 4070 Super seine aktuelle Generation ("Ada Lovelace") noch einmal aufgefrischt und mit einem etwas besseren Preis-Leistungs-Verhältnis für die Spielerschaft interessant gemacht hat und AMD insbesondere mit seiner vergleichsweise günstigen Radeon RX 7900 XT dagegen hält, ist die Nachfolgeregelung bereits getroffen und längst in aller Munde.
Gerüchte zu Radeon RX 8000 und Geforce RTX 5000
Die für gewöhnlich bestens informierte Gerüchteküche hält einmal mehr die neuesten Gerüchte zu den Next-Gen-Grafikkarten der Serien AMD Radeon RX 8000 ("RNDA 4") mit Navi 4x und Nvidia Geforce RX 5000 ("Blackwell") mit GB20x bereit, wie jetzt einmal mehr der YouTube-Kanal Moore's Law Is Dead zu berichten weiß.
Radeon RX 8000 mit Navi 4x auf Basis von RDNA 4
Wie PCGH bereits im November 2023 berichtet hatte, sollen die Radeon RX 8000 auf den beiden Grafikprozessoren Navi 48 und Navi 44 basieren, welche wenig überraschend die kommende Grafikarchitektur RDNA 4 nutzen.
Nachdem die ersten Vorabinformationen noch von RedGamingTech geteilt wurden, wurden diese jetzt weitestgehend von Moore's Law Is Dead bestätigt und durch weitere Details ergänzt. Demnach sollen die beiden Grafikprozessoren die nachfolgenden technischen Spezifikationen zum Start aufweisen.
Navi 48*
- Monolithisch
- Bis zu 350 mm Die-Size
- Bis zu 4.096 Shader-Einheiten ("ALUs")
- Bis zu 32 Workgroup Processors ("WGPs")
- Bis zu 64 Compute Units ("CUs")
- Bis zu 48 MiByte Infinity Cache
- Bis zu 20 GiByte Speicher
- Bis zu 3,3 GHz
- TSMC N4P
*) nicht bestätigt.
Dem Vollausbau von Navi 48 mit 4.096 Shader-Einheiten wird demnach in etwa eine Rasterleistung zwischen der AMD Radeon RX 7900 XT und der Radeon RX 7900 XTX zugesprochen, während die Raytracing-Performance deutlich höher ausfallen soll. Im neuen Portfolio soll Navi 48 auf der Radeon RX 8800 Serie zum Einsatz kommen.
Navi 44*
- Monolithisch
- Bis zu 210 mm Die-Size
- Bis zu 2.560 Shader-Einheiten ("ALUs")
- Bis zu 20 Workgroup Processors ("WGPs")
- Bis zu 40 Compute Units ("CUs")
- Bis zu 24 MiByte Infinity Cache
- Bis zu 16 GiByte Speicher
- TSMC N4P
*) nicht bestätigt.
Dem Vollausbau von Navi 44 mit 2.560 Shader-Einheiten wird demnach in etwa eine Rasterleistung zwischen der AMD Radeon RX 7600 XT und der Radeon RX 7800 XT zugesprochen, während die Raytracing-Performance deutlich höher ausfallen soll. Im neuen Portfolio soll Navi 44 auf der Radeon RX 8700 Serie zum Einsatz kommen.
Quelle: Moore's Law Is Dead
Ob AMD sich dazu entschließt, noch einmal im High-End-Segment anzugreifen und dafür Navi 41 mit GDDR7 auspackt, soll laut Moore's Law is Dead und RadGamingTech weiterhin nicht entschieden worden sein.
Wie die für solche Informationen bekannten Twitter-Nutzer @Kepler_L2, @All_The_Watts und @uzzi38 mehr oder weniger angedeutet haben, sollen die Radeon RX 8000 auf Basis der kommenden RDNA-4-Architektur nur auf kleinere Grafikchips setzen, während Navi 41 und Navi 42 demnach gestrichen wurden.
Quelle: Videocardz
Im Hinblick auf die Gerüchte wird immer wieder angeführt, dass diese Entscheidung mit AMDs stärkerer Ausrichtung auf KI-Beschleuniger zusammenhängen würde. Die Neuausrichtung hat AMD-CEO Dr. Lisa Su bereits mehrfach bestätigt, das Segment der Consumer-Hardware in diesem Zusammenhang aber nie thematisiert.
Noch mit größter Vorsicht zu genießen
Alle diese Informationen sind aktuell noch mit größter Vorsicht zu genießen, da die beteiligten Quellen in der Vergangenheit auch schon daneben gelegen und sich geirrt haben. Zudem hat sich AMD mit keinem Wort zu einer möglichen Streichung seiner High-End-Klasse ("Ultra-Enthusiast Class") und Oberklasse ("Enthusiast Class") geäußert. Alle Informationen sind somit ganz klar als Gerüchte einzustufen.
Auch Geforce RTX 5000 köchelt in der Gerüchteküche
Seit Monaten halten sich Gerüchte über Nvidias Next-Gen-Grafikkarten der Serie Geforce RTX 5000 ("Blackwell") in den Schlagzeilen. PCGH versucht diese anhand der aktuellen Faktenlage ebenfalls entsprechend seriös einzuordnen.
Nvidia soll ebenfalls auf Chiplets setzen
Wie der Gerüchteküche rund um @kopite7kimi und andere Leaker zu entnehmen ist, soll Nvidia ebenfalls auf ein Multi-Chiplet-Module ("MCM") umsteigen und speziell die Grafikeinheiten der kommenden Geforce RTX 5000 ("Blackwell"), auch bekannt als "Ada Lovelace Next", entsprechend grundlegend umbauen. Dieses Konzept ist bekanntermaßen bereits bei AMDs GPUs Navi 31 und Navi 32 im Einsatz.
Weiter soll sich an der Anzahl der Graphics Processing Clusters ("GPCs") sowie der Texture Processing Clusters ("TPCs") nicht viel ändern, deren interner Aufbau soll aber grundlegend überarbeitet werden. Auch dieser Vorgang konnte bereits bei AMDs Generationswechsel von RDNA 2 auf RDNA 3 beobachtet werden.
Dass Nvidia für die Fertigung seiner Grafikprozessoren von TSMC wieder zurück zu Samsung Foundry und deren für 2025 angepeilter 3-nm-Node ("3GAA") wechseln wird, hält die Gerüchteküche aber für eher unwahrscheinlich.
GB202, GB203, GB205, GB206 und GB207 für Blackwell
In der Zwischenzeit hat auch der Nutzer "Panzerlied" aus dem für solche Informationen bekannten Forum von Chiphell bestätigt, dass ihm Informationen vorliegen, welche die Grafikprozessoren GB202, GB203, GB205, GB206 und GB207 für die kommenden Grafikkarten der Serie Geforce RTX 5000 ("Blackwell"), die aktuell auch auf einer Roadmap von Nvidia als "Ada Lovelace Next" gehandelt wird, bestätigen. Nvidia selbst hat sich indes bislang nicht dazu geäußert.
Geforce RTX 5090 und 5080 machen wohl den Anfang
Auf die Grafikprozessoren AD102, AD103, AD104, AD106 und AD107 ("Ada Lovelace") sollen aller Voraussicht nach die neuen GPUs GB202 und GB203 ("David Blackwell") folgen. Hier werden zudem zahlreiche weitere Ausbaustufen mit einer nochmals höheren Kennung erwartet, die für die Geforce RTX 5070 (Ti) und die kleineren Modellreihen angedacht sind. Nvidia soll seinem Schema treu bleiben.
GDDR7 mit 36 GiBit/s und PCIe 5.0 x16 gelten als gesetzt
Neben einer Anbindung über PCIe 5.0 x16 soll zumindest für die Geforce RTX 5090 und Geforce RTX 5080 der neue GDDR7-Grafikspeicher zum Einsatz kommen. Dieser soll bis zu 36 Gigabit pro Sekunde erreichen und bei der Signalübertragung auf die dreistufige Pulsamplitudenmodulation ("PAM-3") setzen. Hier darf von einer um ungefähr 25 Prozent verbesserten Energieeffizienz in diesem Teilbereich ausgegangen werden. GDDR6X nutzt hingegen bereits PAM-4.
Quelle: Panzerlied via Chiphell
Die Zahlenfolge "23567" steht für GB202, GB203, GB205, GB206 und GB207
Auch die effektive Speicherbandbreite würde von dem schnellen GDDR7-Speicher mit bis zu 36 GiBit/s deutlich profitieren:
- 128-Bit @ 36 Gbps: 576 GiByte/s
- 192-Bit @ 36 Gbps: 846 GiByte/s
- 256-Bit @ 36 Gbps: 1.152 GiByte/s
- 320-Bit @ 36 Gbps: 1.440 GiByte/s
- 384-Bit @ 36 Gbps: 1.728 GiByte/s
- 512-Bit @ 36 Gbps: 2.304 GiByte/s
Wie aus mehreren Einträgen im Chiphell-Forum hervorgeht, könnte Nvidia aber auch zweigleisig fahren:
- GB202: GDDR6X ("PAM-4") mit 512-Bit
- GB203: GDDR6X ("PAM-4") mit 384-Bit
- GB205: GDDR7 ("PAM-3") mit 256-Bit
- GB206: GDDR7 ("PAM-3") mit 192-Bit
- GB207: GDDR7 ("PAM-3") mit 128-Bit
Aber auch hierbei handelt es sich in der Regel noch um reine Spekulationen, welche zwar auf bisher durchgesickerten Informationen basieren, aber noch absolut nicht als verbindlich anzusehen sind. Nvidia selbst hat sich bislang mit keinem Wort zur nächsten Generation seiner Geforce-Grafikkarten geäußert.
Leistungsprognosen sind beinahe unmöglich
Die Gerüchteküche spricht dem kommenden Spitzenmodell, der Geforce RTX 5090, die bis zu 2,5-fache Leistung einer ohnehin schon sehr schnellen Geforce RTX 4090 zu. Hier ist aber vorerst größte Vorsicht angebracht, denn ob hierbei erneut DLSS 2 oder sogar DLSS 3 mit Frame Generation in die Gleichung einbezogen werden, ist aktuell noch völlig unklar. Leistungsprognosen sind aktuell beinahe unmöglich.
Geforce RTX 5090 mit bis zu 18.432 CUDA-Cores
Ebenfalls rein spekulativ sind aktuell die der Geforce RTX 5090 zugesprochenen Spezifikationen. Demnach soll es zukünftig von 128 Streaming Multiprocessors und 16.384 Shadereinheiten auf 144 Streaming Multiprocessors und 18.432 CUDA-Cores hinaufgehen. Zudem soll der L2-Cache von 72 MiByte auf 96 MiByte angehoben werden und der GPU-Takt auf mehr als 3 GHz ansteigen. Videocardz hat die Grafikprozessoren der drei Generationen bereits gegenübergestellt.
Quelle: Videocardz
Auch im Hinblick auf die Gerüchte zu Geforce RTX 5000 ("Blackwell") ist nach wie vor größte Vorsicht geboten, die Informationen sind noch immer hochspekulativ und fallen von Quelle zu Quelle sehr unterschiedlich aus.
Wann erscheinen Radeon RX 8000 und Geforce RTX 5000?
Wie Moore's Law Is Dead erfahren haben möchte, sollen die Grafikkarten der Serie Radeon RX 8000 auf Basis der RDNA-4-Architektur zwischen dem dritten und vierten Quartal 2024 erscheinen und voraussichtlich zur Computex 2024, welche vom 4. bis 7. Juni 2024 in Taipeh stattfindet, vorgestellt werden. Die Geforce RTX 5000 sollen hingegen zum Jahresende folgen und aufgrund Nvidias aktuell enormen Leistungsvorsprung sogar erst Anfang 2025 in den Markt starten.
Quelle: Moore's Law Is Dead
Weitere spannende Gerüchte lassen sich dem rund 25-minütigen YouTube-Video von Moore's Law Is Dead entnehmen, das neben Radeon RX 8000 und Geforce RTX 5000 auch die möglichen technischen Spezifikationen der potenziellen Playstation 5 Pro unter die Lupe nimmt. Aber diese Informationen sind definitiv nicht wasserdicht.
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Quelle: Moore's Law Is Dead, RedGamingTech, All_The_Watts, Kepler_L2

naja Es gibt Fall auch Ausnahmen. Ich hatte mit AMD nur Probleme gehabt. Damals eine AMD HD 4650 oder wie die hieß. Es war ne AGP gpu und diese machte nur Probleme. Ich kaufe ja eh keine gpu gleich zu Anfang. Zuerst ließ sich der neue gpu Treiber nicht installieren obwohl er kompatibel sein sollte, dann stürzten die Spiele ab und dann auch immer wieder der gpu Treiber egal sobald ich was einstellen sollte. Ich vergesse sowas nicht weil sowas habe ich bei Nvidia noch nie gehabt. Der Rest könnte Hardware Problem sein wie das es mal Fehler bei den Spielen angezeigt hatte oder das es ziemlich war im PC gewesen war. Bei Nvidia war es da noch nie warm gewesen. Jedenfalls testete Ich mal, ist mal aber ziemlich lange wieder her ne aktuellere AMD Gpu, ne AMD 7000 gen oder sowas.
Tipp AMD:
Bei neuen Features immer paar Monate beim alten Treiber bleiben.
Last Known Good wäre der 23.11.1, auch wenn der 24.2.1 bei mir läuft.
Gruß
Im Zweit-PC musste dafür eine RX 7600 als Gegenpol einziehen. Da läuft alles problemlos: Einbauen, Treiber installieren (Chipsatz & GPU), fertig.
Solange der VRAM reicht und kein Raytracing im Weg steht, macht die die 3060 fertig.
Tipp AMD:
Bei neuen Features immer paar Monate beim alten Treiber bleiben.
Last Known Good wäre der 23.11.1, auch wenn der 24.2.1 bei mir läuft.
Das weis ich da ich seit 2006 nvidia nutze und 6 gen habe Eine sku ist defekt gewesen und eine hatte ich verkauft (curie geforce 6600)
Danach machen keine Treiber mehr Probleme bis zur nächsten gen bis es wieder bis zu 6monate paar Fehler gibt.
Amd indes ist das nicht anders.
Ich nutze seit 2006 nur Nvidia-Karten. Und jaaa, ich für meinen Teil kann/muss sagen: alte raus, neue rein, Treiber druff und ich war/bin mit den "grünen" immer sehr zufrieden. Zudem war/ist das (mir wichtige) Gesamtpaket bei Nvidia meist das bessere.
Gruß