Radeon HD 6790 mit zu vielen Raster-Endstufen im Umlauf? - Update: Auslesefehler
Die Radeon HD 6790 besitzt laut AMDs Spezifikationen nur 16 Raster-Endstufen (ROPs), offenbar sind aber diverse Modelle mit 24 ROPs aufgetaucht - dies steigert beispielsweise die Leistung beim Einsatz von Kantenglättung drastisch.
Update vom 11.04.2011
Wie Techpowerup mittlerweile klar stellte, handelte es sich bei den 24 ROPs um einen Auslesefehler. Im Gespräch mit AMD stellte sich heraus, dass Bits aufgrund der abweichenden Abhängigkeit von ROPs und Shadern falsch interpretiert worden waren (wie vermutet). Dieses Problem ist nun behoben.
Quelle: Techpowerup
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Originaler Artikel vom 08.04.2011
Wie der Test der Radeon HD 6790 sowie AMDs Spezifikationen nahelegen, verfügt diese Grafikkarte über nur 16 Raster-Endstufen (ROPs) - ein herber Einschnitt gegenüber der Radeon HD 6850 (32 ROPs) und vermutlich der Grund, warum sich AMD entschieden hat, diesen Pixelbeschleuniger in der 6700er-Serie einzusortieren.
Offenbar sind aber diverse Radeon HD 6790 mit gleich 24 ROPs aufgetaucht, wodurch beispielsweise die Leistung beim Einsatz von Kantenglättung drastisch ansteigen sollte. Schon bei der Radeon HD 4830 und der Radeon HD 6850 hatte AMD die Anzahl der Funktionseinheiten nicht im Griff, einmal waren zu wenig und einmal "zu viele" ALUs. Letzteres sei bei der Radeon HD 6790 laut AMD nicht möglich, Freischalten von ALUs ist ausgeschlossen.
Unser AMD-Referenzmodell der Radeon HD 6790 verfügt laut GPU-Z über 16 ROPs, auch die Leistung passt zu dieser Anzahl. Für den Käufer wären die zusätzlichen ROPs natürlich erfreulich, allerdings wird sich dann so mancher fragen, warum beispielsweise in unseren Tests seine Karte langsamer rechnet, wenn er unsere Benchmarks via FAQ nachstellt. Rein technisch aber sind 24 ROPs im Falle einer Barts-GPU ohnehin nicht möglich, es dürfte sich hier um einen Fehler von GPU-Z handeln.
Quelle: Techpowerup

Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.
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