[26/11/2021] CES: Keine neuen Grafikkarten bis 2027 … sagen die! Gegenwärtig entwandern uns PC-Spielern (und selbst den Heim-Konsoleros und mobilen Hand-Helden!) die Grafikkarten inklusive Speicher allerdings nahezu komplett in die überall wie Kraut und Rüben und obendrein nicht selten nicht-so-ganz-legal wuchernden KI-Datencenter. Und derentwegen gibt es nicht nur keine bezahlbaren Grafikkarten, keinen RAM und keine SSDs, sondern außerdem keine einzige Gasturbine auf dem gesamten US-Markt mehr. Die werden ja unbedingt gebraucht, damit die KI Harry Potter raubkopieren, in wissenschaftlichen Studien haarsträubende Fehler einbauen kann und obendrein, damit sich auch Politik und beispielsweise die EU-Sicherheitsbehörden im höchsten Maße blamieren können – mal wieder und natürlich zu unser allerhöchster Freude. Außerdem muss natürlich auch unbedingt Bewegtbild, Kino, Musikgenuss, Arbeit und generell Kultur von schäbigem AI-Slop durchtrieben werden, ob nun 20 Prozent aller geleisteten Arbeiten bei Microsoft und anderen Großkonzernen oder der abendliche Youtube-Genuss. Rund 20 Prozent entspringen mittlerweile hier wie dort von Grafikkarten sowie ihren RAM-Hirnen ersponnen und aus der Datencenter-Retorte. Während die KI dafür neben Grafikkarten und Speicher obendrein Energie und Trinkwasser verknappt. Und sind wir alle seitdem nicht umso viel glücklicher? Was würden wir nur ohne machen?
Falls wir allerdings in den nächsten Monaten und Jahren eine gute Antwort auf diese letzte Frage finden und daraufhin die tatsächlich recht blasig-bubblig und teils obendrein schon etwas fadenscheinig wirkende KI-Bubble platzt, hätten wir vermutlich nicht nur einen radikal abstürzenden KI-Markt und eine neue Jahrhundertkrise (schon wieder), sondern außerdem unzählige Datencenter mit unfassbar vielen Grafikkarten und Unmengen an ungenutztem Speicher, die in solch einem hypothetischen Fall einfach so ungenutzt in der Gegend herumliegen würden. Und vermutlich nicht wenige Firmen, die obendrein pleite wären und dringend Geld gebrauchen könnten. Und was dann? Vielleicht kauft Nvidia die ganze Hardware dann auf, kommt mit schwerem Gerät und verbuddelt die GPUs heimlich irgendwo in der Wüste, damit die Dann-nicht-mehr-Datacenter-KI-Grafikkarten nicht in rauen Mengen den Markt schwemmen und aufgrund der Angebotsexplosion nicht für die nächsten 5 Jahre die guten (hohen) Preise ruinieren. Aber vermutlich wäre Letzteres gar für Nvidia etwas ambitioniert, und die Preise würden dennoch sinken. Aber wer weiß das schon? Soll ich mal die KI fragen? Die gibt mir doch sowieso recht und schleimt sich obendrein peinlichst an, wetten? Das macht sie schließlich immer. Schleimscheißen und heucheln kann KI, das muss man ihr ja aufrichtig und fairerweise lassen. (Philipp "Wall of Text" Reuther)