RTX 4090: Mit starker Übertaktung mehr als 100 TFLOPS Rechenleistung erreicht
Eine stark übertaktete Geforce RTX 4090 hat die magische Barriere von 100 TFLOPS Rechenleistung in FP16-/FP32-Berechnungen gerissen. Damit ist die Grafikkarte genau 2,5 Mal so schnell wie die Geforce RTX 3090 Ti und erreicht als erste Grafikkarte für den Endkundenmarkt diesen Fabelwert. Lesen Sie daher im Folgenden, wie hoch die RTX 4090 dafür übertaktet werden musste und wie viel Strom sie dabei aufnehmen kann.
Vor mehr als 14 Jahren veröffentlichte AMD damals noch unter dem ATI-Label die Radeon HD 4850. Die auf der Terascale-Architektur basierende Grafikkarte ist mit einem halben Gigabyte Grafikspeicher, Unterstützung für DX 10.1, 625 MHz Kerntakt und einem damaligen Neupreis von 199 US-Dollar heute nicht mehr zu gebrauchen und doch hat sie einen Rekord aufgestellt. Sie war die erste Grafikkarte für den Endkundenbereich, die ein TFLOPS Rechenleistung erreicht hat. Mit der Geforce RTX 4090 gibt es nun die erste Desktop-Grafikkarte, die diesen historischen Wert verhundertfachen kann.
Doppelte Energie-Effizienz: Die Geforce RTX 4090 im Video-Test
Durch die neue Fertigung im 5-Nanometer-Design "4N" bei TSMC ist die Geforce RTX 4090 nicht nur sehr effizient, sondern kann auch 76,3 Milliarden Transistoren beherbergen. Die RTX 3090 Ti kam dagegen nur auf 28,3 Milliarden Transistoren und eine theoretische Rechenleistung von 40 TFLOPS in FP16- und FP32-Berechnungen. Die Skalierung mit zunehmenden Transistoren ist nicht linear und die Geforce RTX 4090 erreicht mit Serientakt eine Rechenleistung von jeweils 82,6 TFLOPS.
Der neue Fertigungsprozess sorgt aber nicht nur für eine höhere Effizienz, sondern auch für mehr Overclocking-Spielraum. Wccftech erreichte im eigenen Test einen maximalen Kerntakt von 3.150 MHz auf der RTX 4090 und musste dafür 547 Watt durch die neue Geforce jagen. Das Ergebnis war eine Rechenleistung von beinahe 101 TFLOPS in FP16-/FP32-Berechnungen und eine Kerntemperatur von 69 °C. Während diese Ergebnisse beeindruckend sind und einen Ausblick auf wirkliche "Next-Gen-Performance" bieten, sollte man für den Alltag wohl keine solchen Taktraten und Stromverbräuche anstreben.
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Geforce RTX 4090 kaufen: Neue Top-Grafikkarte kurz nach Launch schon ausverkauft
In unserem Test hat die Geforce RTX 4090 bewiesen, dass sie sich auch vorzüglich undervolten lässt, wodurch die Leistungsaufnahme von 440 Watt bei 990 mV auf 350 Watt bei 875 mV bei quasi unveränderter Leistung abgesenkt werden kann. Neben einer nicht unerheblichen Stromersparnis wird die Grafikkarte außerdem leiser und produziert weniger Abwärme, die dann ins Spielezimmer entlassen werden muss.
Quelle: Videocardz & Wccftech

Zumindest wenn man Speicher und sonstige Details ausklammert.