RTX 4080 und RX 7900 XT: Nächster Preissturz in China gesichtet

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Sowohl die Nvidia Geforce RTX 4080 als auch die AMD Radeon RX 7900 XT befinden sich preislich weiter im freien Fall - zumindest in China. 
Quelle: PC Games Hardware

Der Preistrend aktueller Grafikkarten zeigt weiter steil nach unten: In China liegen Modelle der Nvidia Geforce RTX 4080 und AMD Radeon RX 7900 XT mittlerweile 20 Prozent unterhalb der ursprünglich angesetzten UVP.

Die Preise für Grafikkarten befinden sich weiter im Sinkflug: Auf dem chinesischen Markt, der als zuverlässiger Indikator für die weltweiten GPU-Preisentwicklungen gilt, wurden neue Tiefstpreise zur Nvidia Geforce RTX 4080 sowie der AMD Radeon RX 7900 XT gesichtet. Im chinesischen Baidu-Tieba-Forum zeigt eine Übersichtstabelle aktuelle Preise der beiden Grafikkarten, die mittlerweile gut 20 Prozent unterhalb des eigentlichen von Nvidia und AMD vorgesehenen Einführungspreis liegen.

Demzufolge liegt die Radeon RX 7900 XT in einzelnen Deals mittlerweile bei 5.499 Yuan, was etwa 722 Euro entspricht - gestartet war die AMD-Grafikkarte bei 7.399 Yuan (972 Euro). Die vom Start weg unpopuläre Geforce RTX 4080 hingegen pendelt sich derzeit wiederum bei diesen 7.399 Yuan ein, was wiederum gut 22 Prozent Nachlass im Vergleich zur UVP in Höhe von 9.499 Yuan (etwa 1.248 Euro) bedeutet. Damit setzt sich ein kontinuierlicher Trend fort, der Nvidia und AMD seit Release der RTX-40- bzw. RX-7000-Serie verfolgt: Kaum einer scheint die neuen Grafikkarten kaufen zu wollen, zumindest nicht zu den bisher gewährten Preisnachlässen und schon gar nicht zur UVP.

Hierzulande dürfte entsprechend weitere Bewegung ins Spiel kommen: So ist etwa das MBA-Design zur Radeon RX 7900 XT von XFX in den vergangenen Wochen auf 819 Euro gefallen, während die günstigste RTX 4080 mit 1.179 Euro in der GamingPro-Version von Palit zu finden ist. Davon ausgehend, dass die preislichen Entwicklungen in China ein paar Wochen benötigen, um auch im Rest der Welt anzukommen - und vor dem Hintergrund, dass demnächst ohnehin neue Grafikkarten-Releases in der Mittelklasse bevorstehen - könnten beide Modelle schon bald noch günstiger zu kaufen sein.

RX 7900 XT und RTX 4080 weiter im Sinkflug - wie tief müssen die Grafikkartenpreise fallen, um attraktiv zu werden? Über die Kommentarfunktion können Sie uns Ihre Meinung mitteilen. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine kostenlose Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von vicares PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Das gilt aber für die ganze Welt, die Preise wurde deswegen aber nicht deutlich gesenkt, bei allen Herstellern sind die Quartalszahlen miserabel ausgefallen und dennoch haben sie die Preise nicht deutlich gesenkt. Die Händler bei uns haben auch bei uns volle Lagerbestände sowie die diversen Hersteller der Karten, die hätten schon lange beim Preis heruntergehen können, haben es aber nicht getan. Zb die SSD Hersteller haben sich öffentlich indirekt geeinigt weniger Produkte in den Markt zu werfen, sodass die Preise nicht ins Bodenlose fallen, dies zeigt auf das sie nicht mehr verkaufen wollen sondern mehr verdienen wollen.
        Nicht ganz.
        Momentan funktioniert die künstliche Verknappung vor Ort noch,
        aber, wenn die Produktionsstandorte anfangen um jeden Preis Ware
        raus zu hauen, weil die Läger voll werden, Abnahme sinkt, usw...

        Dann wird zwangsweise der Markt mehr Kapazitäten zur Verfügung haben,
        was letztlich den Preis drückt...

        Gesetz des Marktes, kann man beeinflussen, aber nicht aushebeln...

        Als Beweis siehe Corona zu jetzt...
        In der Coronazeit gab es für Grakapreise nur eine Richtung, nach oben...
        Warum? Es war nichts verfügbar, Nachfrage hat das Angebot um Dimensionen überschritten...

        Jetzt ist aktuell folgende Situation...
        Verfügbarkeit ist gegeben, aber der Markt ist gesättigt, die Preise fallen fast stündlich
        und jetzt kommen noch Überproduktion und volle Läger dazu...
        Klassischer Käufermarkt....

        Kann man als Produzent noch eine Weile spielen, bis irgendeiner der
        Fi/CO Abteilung die Quartalszahlen ausgibt und Umsatz her muss...
      • Von vicares PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Das gilt aber für die ganze Welt, die Preise wurde deswegen aber nicht deutlich gesenkt, bei allen Herstellern sind die Quartalszahlen miserabel ausgefallen und dennoch haben sie die Preise nicht deutlich gesenkt. Die Händler bei uns haben auch bei uns volle Lagerbestände sowie die diversen Hersteller der Karten, die hätten schon lange beim Preis heruntergehen können, haben es aber nicht getan. Zb die SSD Hersteller haben sich öffentlich indirekt geeinigt weniger Produkte in den Markt zu werfen, sodass die Preise nicht ins Bodenlose fallen, dies zeigt auf das sie nicht mehr verkaufen wollen sondern mehr verdienen wollen.
        Nicht ganz.
        Momentan funktioniert die künstliche Verknappung vor Ort noch,
        aber, wenn die Produktionsstandorte anfangen um jeden Preis Ware
        raus zu hauen, weil die Läger voll werden, Abnahme sinkt, usw...

        Dann wird zwangsweise der Markt mehr Kapazitäten zur Verfügung haben,
        was letztlich den Preis drückt...

        Gesetz des Marktes, kann man beeinflussen, aber nicht aushebeln...

        Als Beweis siehe Corona zu jetzt...
        In der Coronazeit gab es für Grakapreise nur eine Richtung, nach oben...
        Warum? Es war nichts verfügbar, Nachfrage hat das Angebot um Dimensionen überschritten...

        Jetzt ist aktuell folgende Situation...
        Verfügbarkeit ist gegeben, aber der Markt ist gesättigt, die Preise fallen fast stündlich
        und jetzt kommen noch Überproduktion und volle Läger dazu...
        Klassischer Käufermarkt....

        Kann man als Produzent noch eine Weile spielen, bis irgendeiner der
        Fi/CO Abteilung die Quartalszahlen ausgibt und Umsatz her muss...
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        Es wird irgendwo ein Zwischendrin sein. Natürlich hat nahezu jeder gleich mal an der Preisschraube rumgespielt, man
        dreht erstmal nach oben, runtergehen kann man immer noch. Außer, der Markt akzeptiert es.
        In Summe hier ein wenig, dort ein bisschen, das durch viele Beteiligte, das läppert sich ordentlich.
        Den Handel wollen wir bitte auch erwähnen, der hat in der Krise sicherlich ein sehr ordentliches Stück
        vom Kuchen abbekommen. Die Preissteigerungen führen letztlich dann eben zu einer gewissen Inflation.

        Meiner Einschätzung nach (kann da natürlich falsch liegen) ist bzw. war der Handel überproportional beteiligt.
        Zu gerne hätte ich da mal ein paar belastbare Zahlen vorliegen (Abgabepreis ab Werk, Frachten, Großhandels-EK,
        Zuschläge diverser Art etc. und letztlich den Endverbraucherpreis, halt die komplette Wertschöpfungskette).
        Die Produzenten (nehmen wir mal GKs her, ich meine die Karten, nicht die Chips! - Sapphire, XFX etc.) dürften
        vermutlich noch mit am wenigsten abgesahnt haben. Speziell NV hat aber mächtig zugelangt - bei den Chips.
        Auch AMD war da nicht untätig, keine Frage.

        So krass wie bei den "ich bin doch nicht doof-Märkten" wird es nicht gewesen sein, die kaufen das Kabel für nen Euro
        ein und verticken es für "nur 12,99" an den Kunden.

        Nicht zu vergessen müssen ja die lieben Anleger auch zufrieden gestellt werden und die wollen immer mehr.
        Deswegen auch die Quartalsberichte, geht es da mal nur geradeaus steht bereits der Untergang des Abendlands bevor.
        Kann da ein Liedchen singen, war ehemals bei einem US-Konzern tätig, kurz vor Quartalsschluß war da immer
        "rundlaufen" angesagt, um jeden Preis musste etliches reingequetscht werden damit es auch ja noch zählt.
        War teils abenteuerlich, unterm Strich kostete es mehr als es brachte, landete intern aber auf anderen Konten und
        trug somit nur teilweise bzw. nicht zum Ergebnis bei.
      • Von Kraizee PC-Selbstbauer(in)
        Ich wüsste ja gerne mal, woher die hohen Preise kommen. Ist das reine Geldgier (würde mich nicht wundern) oder sind die Kosten für Entwicklung, Produktion, Vertrieb etc. pp. so radikal gestiegen, dass die Hersteller mitziehen mussten? Auf mich wirkt das wie bei der Einführung des Euros und den netten Mitnahmeneffekten (die nicht so hoch ausgefallen sind, wie viele befürchtet haben).
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Zitat von KugelhagelNr1
        299,-€ 4060
        399,-€ 4060 ti
        499,-€ 4070
        699,-€ 4070ti
        899,-€ 4080
        1199,-€ 4090

        7900 xt 599,-€
        7900 XTX 799,-€
        Danke, jedoch ist die 7900XTX wesentlich langsamer als die
        4090, eigentlich schon peinlich!
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von vicares
        Ganz einfach, Angebot und Nachfrage...

        Die Preise dort gehen runter, weil sie keiner in den Mengen,
        in denen sie hergestellt werden, abnimnmt... (siehe Lagerhaltung NVidia)

        Und es nimmt sie keiner in China ab, weil im Rest der Welt keiner mehr
        bereit ist Mondpreise wie zu Corona-Zeiten zu zahlen....

        Ergo senkt man den Preis, um die Nachfrage anzukurbeln,
        und bestimmt nicht die auf dem chinesischen Markt,
        sondern für Großhändler, die das Zeug dann im Rest der Welt verhökern sollen...
        Das gilt aber für die ganze Welt, die Preise wurde deswegen aber nicht deutlich gesenkt, bei allen Herstellern sind die Quartalszahlen miserabel ausgefallen und dennoch haben sie die Preise nicht deutlich gesenkt. Die Händler bei uns haben auch bei uns volle Lagerbestände sowie die diversen Hersteller der Karten, die hätten schon lange beim Preis heruntergehen können, haben es aber nicht getan. Zb die SSD Hersteller haben sich öffentlich indirekt geeinigt weniger Produkte in den Markt zu werfen, sodass die Preise nicht ins Bodenlose fallen, dies zeigt auf das sie nicht mehr verkaufen wollen sondern mehr verdienen wollen.
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