ROG XG Station 3: Externe Grafikpower mit Thunderbolt 5 für RTX 5090 und Co.

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ROG XG Station 3: Externe Grafikpower mit Thunderbolt 5 für RTX 5090 und Co.
Quelle: Asus

Asus hat mit der ROG XG Station 3 ein neues eGPU-Gehäuse mit Thunderbolt 5 angekündigt, das sich für alle modernen Grafikkarten von AMD und Nvidia eignen soll. Das jeweilige Modell wird dabei frei stehend verbaut.

Moderne Gaming-Notebooks können zwar viel Rechenleistung bieten, durch die kompakten Ausmaße und Probleme mit der Kühlung bleibt Desktop-Hardware aber unerreicht. Problematisch ist das vor allem bei der Grafikkarte, denn dort ist der Performance-Unterschied besonders groß. Abhilfe schaffen eGPU-Gehäuse, mit denen man eine Desktop-Grafikkarte an ein Notebook anschließen kann. Und genau für diesen Einsatzzweck hat Asus auf der Computex ein neues Produkt vorgestellt: die Asus ROG XG Station 3.

Mehr Sockel als Gehäuse

Der Name verrät dabei bereits, dass es sich um einen Nachfolger handelt. Der Vorgänger ist aber schon so alt, dass er heute kaum noch eine Rolle spielt: Die Asus ROG XG Station 2 wurde 2016 angekündigt und setzte damals auf Thunderbolt 3. Die neue ROG XG Station 3 ist hier im Vergleich wesentlich moderner. Asus wirbt unter anderem mit einer Anbindung per Thunderbolt 5. Das ermöglicht eine Bandbreite von 80 Gb/s und entspricht einer Anbindung an vier PCIe-4.0-Lanes. Erneut wird man sich deshalb auf einen Leistungsverlust gegenüber einer vollen PCIe-Anbindung einstellen müssen - im Vergleich zum Vorgänger wird dieser aber wesentlich geringer ausfallen.

Seitenansicht des Asus ROG XT Station 3 - ohne verbaute Grafikkarte. Quelle: Asus Seitenansicht des Asus ROG XT Station 3 - ohne verbaute Grafikkarte. Darüber hinaus bewirbt Asus die ROG XG Station 3 mit einer integrierten ARGB-Beleuchtung, drei USB-C-Anschlüssen und einer Kompatibilität für BTF-Grafikkarten, die kabellos über das "Mainboard" versorgt werden. Ebendies ist wohl auch notwendig, denn das neue eGPU-Gehäuse lässt die Grafikkarte unverkleidet: Sie wird in einem Sockel platziert und steht dann frei im Raum. Ein zusätzliches Stromkabel würde daher die Optik stören.

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Bei weiteren Details zu dem neuen Produkt ist Asus leider sparsam. Die Rede ist lediglich noch davon, dass alle modernen RTX-5000- und RX-9000-Grafikkarten verwendet werden können - also beispielsweise auch eine Geforce RTX 5090. Laut den Kollegen von Hardwareluxx erfolgt die Stromversorgung dabei über ein im Unterbau verbautes SFX-Netzteil. Ob die ROG XG Station 3 mit oder ohne Netzteil verkauft wird, ist dabei offenbar noch genauso unklar wie der geplante Release-Termin und der Preis. Falls Asus das eGPU-Gehäuse mit Netzteil anbieten will, müsste dieses aber wohl mindestens 600 Watt bereitstellen können, um eine Geforce RTX 5090 zu versorgen.

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Quelle: Asus (Produktseite, Pressemitteilung)

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Das wäre genau mein Ding. Also nicht mit einer 5090, aber eine eGPU mit TB5 Anbindung, darauf warte ich schon lange... und natürlich auf das passende Notebook/Convertible dazu.

        Grüße

        phila
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Das wäre genau mein Ding. Also nicht mit einer 5090, aber eine eGPU mit TB5 Anbindung, darauf warte ich schon lange... und natürlich auf das passende Notebook/Convertible dazu.

        Grüße

        phila
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Hm... stellt sich mir die Frage wie konkret eine 5090 dann in Spielen langsamer ist, wenn nur 4 lanes möglich sind?

        Und das Notebook müsste dann ja auch Thunderbolt 5 unterstützen und das sind ja nicht all zu viele. Ist auf jeden Fall 'ne sehr kostenintensive Kombination. Dafür gibt's schon gute kompakte PC' s, es sei denn man hat null Platz oder legt immens Wert auf ein aufgeräumtes Design...
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