PCI-Slot reloaded: Zotac Geforce GT 430 GT PCI neu im Testlabor

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PCI Express 3.0 gehört die Zukunft, daran besteht kein Zweifel. Zotac hat dennoch den Mut, eine Geforce GT 430 für den altehrwürdigen PCI-Slot auf den Markt zu bringen. Wir haben ein Exemplar zum Test erhalten. Das ideale Aufrüstobjekt für Steinzeitrechner?

Der Peripheral Component Interconnect, kurz PCI, feiert bald seinen 20. Geburtstag und wird auf zahlreichen neuen Mainboards gar nicht mehr angeboten. Millionen ältere Computer verfügen jedoch über den praktischen Slot, auf einigen (OEM-)Platinen ist es womöglich die einzige Möglichkeit zur Erweiterung des Rechners. Zotac bietet mit der Geforce GT 430 PCI eine interessante Möglichkeit an, um diesen Dinosauriern einen modernen Funktionsumfang beizubringen. Direct X 11 und Blu-ray-Wiedergabe auf Ihrem alten Pentium 3? Theoretisch möglich – aber auch sinnvoll? PC Games Hardware wird die PCI-Geforce ein paar Tests unterziehen.

Die Spezifikation der Zotac Geforce GT 430 PCI unterscheidet sich von denen der PCI-Express-Schwester. Der Hersteller taktet die Single-Slot-Grafikkarte im Vergleich zur Referenz herunter, vermutlich um die Leistungsaufnahme einzudämmen. Interessanterweise genügt der PCI-Slot als Alleinversorger, die kompakte Grafikkarte verfügt über keine zusätzliche Strombuchse. Ein weiteres Detail ist der PLX-Brückenchip auf der Rückseite der Platine, welcher als Übersetzer dient: Die Signale des nativen PCI-E-Grafikchips müssen umgewandelt werden, ähnlich wie bei den AMD- und Nvidia-Lösungen "Rialto" und "HSI". Die Taktraten der GT 430 PCI betragen 700/1.400 MHz für GPU/ALU und nur 600 MHz für den DDR3-Speicher – letzterer hängt an einem lediglich 64 Bit schmalen Speicherinterface, die Karte verfügt daher über einen sehr niedrigen Datendurchsatz (9,6 GByte/s).

Ein Test der Zotac Geforce GT 430 PCI ist für die PCGH 12/2011 geplant; Impressionen der speziellen Grafikkarte finden Sie in der Galerie. Im PCGH-Preisvergleich ist die Karte bereits ab 58 Euro zu haben.

Bildergalerie

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sentionline007 Freizeitschrauber(in)
        Hallo PCGH Redaktion!

        Noch kein Test? Warum nicht? Kommt es nicht?

        mfg
      • Von Sentionline007 Freizeitschrauber(in)
        Hallo PCGH Redaktion!

        Noch kein Test? Warum nicht? Kommt es nicht?

        mfg
      • Von evitca Kabelverknoter(in)
        Zitat von spionkaese
        Mal davon abgesehen, das ich finde das der PCI Slot jetzt endlich mal begraben werden sollte,
        weiß jemand wie sich das Teil bei PhysX schlägt?
        Zusammen mit ner 5850?
        GT 430 PCI Physx Benchmarks - ComputerBase Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Alte-Schule
        Andere Frage wäre, wie ist der Treiber von dem Teil?
        Müsste den Standardtreiber nutzen. Bridgechips sind da ziemlich egal/transparent.


        Zitat von PCGH_Raff
        Das Teil hat 2 große Probleme: Ein üblicher Endkunden-PCI liefert nur 133 MB/s, was lächerlich wenig ist, zweitens die eigene Bandbreite.
        Werdet ihr da Tests hinsichtlich OC oder anderen Möglichkeiten machen? Zumindest Cougar Point Boards dürften ja nichts anderes (potentiell empfindliches) am PCI hängen haben (weil er eh über einen seperaten Chip laufen muss ), vielleicht lässt sich da ja was rausholen. (Würde mich nicht mal wundern, wenn eine Reihe von Boards genau die gleiche Bridge am anderen Ende haben. Ergibt dann einen PCIe over PCI Tunel )


        Zitat von LordRevan1991
        Ich denke, heutzutage ist Multi-monitoring das wichtigste Argument für eine PCI-Graka. Wem ein oder zwei PCIe-Slots nicht reichen, muss auf solche Sachen ausweichen.
        Besonders interessant ist er für einige Spezialfälle: etwa wenn ein VBIOS-Flash an der Haupt-Graka danebengegangen ist und man keinen zweiten PCIe-Slot hat, steckt man solch ein Karte rein udn hat wieder ein Bild, um den neuen VBIOS-Flash nicht blind machen zu müssen. Oder: ein Atom-System soll zum Blu-ray-fähigen HTPC aufgewertet werden. Die meisten Atom-Platinen haben ja nur einen PCI-Slot.

        Gibt auch eine Reihe mit PCIe x1, auch @mechanisch16. So oder so wäre es vermutlich keine sinnvolle Alternativ gegen ein Ontario Board.

        Und wenn es nur um Flash-Missgeschicke geht, reichen auch uralte Karten aus prä-AGP-Zeiten, die man sonstwo aufgabeln kann. (ich selbst hab ne RageII und mitlerweile auch eine MystiqueII griffbereit liegen)

        @PCGH: In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie gut solche Karten parallel zu einer primären Karte einer anderen Marke laufen. Meine Matrox z.B. läuft nicht zeitgleich mit meiner Geforce. Das erschwert die Diagnose in Notfällen unnötig.
      • Von LordRevan1991 Freizeitschrauber(in)
        Ich denke, heutzutage ist Multi-monitoring das wichtigste Argument für eine PCI-Graka. Wem ein oder zwei PCIe-Slots nicht reichen, muss auf solche Sachen ausweichen.
        Besonders interessant ist er für einige Spezialfälle: etwa wenn ein VBIOS-Flash an der Haupt-Graka danebengegangen ist und man keinen zweiten PCIe-Slot hat, steckt man solch ein Karte rein udn hat wieder ein Bild, um den neuen VBIOS-Flash nicht blind machen zu müssen. Oder: ein Atom-System soll zum Blu-ray-fähigen HTPC aufgewertet werden. Die meisten Atom-Platinen haben ja nur einen PCI-Slot.
      • Von kleinerSchuh Freizeitschrauber(in)
        Danke!
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