Nvidias Crypto Mining-Grafikkarten - Nur ein Modell setzt auf Ampere, Comeback von Turing?
Nach der Ankündigung Nvidias, dass die RTX 3060-Karten absichtlich mit reduzierter Hash-Leistung auf den Markt kommen, um so die Crypto Miner davon abzuhalten, den Markt leerzukaufen, folgt nun der nächste Schwung an Informationen zu den geplanten, spezialisierten CMP HX-Karten. Und die besagen, dass die Turing-Architektur noch mal ein Comeback geben könnte.
Nvidias Portfolio scheint seit dem Ampere-Launch keine Ruhe mehr zu finden. Erst das Debakel mit der Verfügbarkeit, dann das traurige Preisspiel mit der RTX 3060 - und nun auch noch die aktuellen Meldungen bezüglich der absichtlich reduzierten Hash-Leistung und dem baldigen EOL-Status der aktuellen Device-IDs, was einen stillen oder weniger stillen Umbau der Produktlinien ankündigen dürfte. Laut Videocardz gibt es jedoch auch im Hinblick auf die geplanten Cryto-Karten einige interessante Details.
Vier Crypto-Karten - nur ein Mal Ampere?
Denn geht es nach den von Videocardz angezapften Quellen, soll nur eine der insgesamt vier geplanten Grafikkarten der CMP HX-Serie auf die Ampere-Architektur und damit auf Samsungs 8nm-Prozess setzen. Genauer gesagt soll es sich dabei um die CMP 90HX-Karte handeln, die das PG132-Board nutzt, auf dem ein GA102-100 zum ewigen Schürfen verdammt wurde. Die Karte soll sich im 320 Watt-Rahmen bewegen und auf 10 GiByte Speicher setzen - der Speichertyp bleibt noch ungenannt. Ebenso ist noch unklar, wie viele CUDA-Cores der Karte zur Verfügung stehen werden.
Die drei weiteren Karten sollen auf die Namen CMP 30HX, 40HX und 50HX hören und einem alten Bekannten zum Comeback verhelfen: Turing. Zwar nicht dem echten, aber immerhin Nvidias Grafikarchitektur vor Ampere. Denn die drei CMP-Karten sollen 12nm-Turing-Chips beherbergen, was auch durch ein kürzliches Treiber-Update mehr oder weniger bestätigt wurde. Bei der 50HX soll es sich dabei um den TU102-100 handeln.
Die Karten sollen in sämtlichen Belangen auf das Mining-Geschäft ausgelegt sein, sprich: Auf Dinge wie Anschlussmöglichkeiten für Monitore und Co. wird verzichtet, auch bei der Kühlung soll vor allem auf günstige Designs gesetzt werden. Einen ersten Vorgeschmack darauf bieten die vor etwas mehr als drei Jahren veröffentlichten Mining-Karten der Pascal-Generation, die aber nur über Boardpartner erhältlich waren.

Für eine Wende in der ganzen Geschichte müssten sich die Algorithmen immer in Richtung bestimmter Hardware verändern. Als gutes Beispiel geht da Monero voran. Monero kann nur auf CPUs geschürft werden und wirft keinen wirklichen Gewinn ab. Die Entwickler passen sich den Hardwaregegebenheiten an und ändern den Algorithmus, wenn plötzlich Grakas wieder genutzt werden können. So bleibt es beim Mining im Hintergrund normaler Desktop Maschinen und es gibt nur wenige Professionelle Miner mit Servern.
Ich hatte ursprünglich ne RTX3080 für 699€ hier. Die hätte man auch genau so gut behalten können - damals hatte ich aber nicht geahnt, dass die Karten so wahnsinnig teuer werden... Naja, irgendwie hatte ich auch einfach mal Bock mir richtig was zu gönnen. Teurer Urlaub fiel/fällt ja eh 2 Jahre aus und da sitzt die Kohle dann auch einfach lockerer.
Die Fertiger würden dabei das Derzeitige Problem von ziemlich unausgeglichenem Angebot versus Nachfrage bedienen.
Die zusätzlichen nennen wir es mal GPU Designer würden für mehr Wettbewerb unter den GPU Designern sorgen, was aus Kundensicht immer wünschenswert ist.
So wären mehr Mitbewerber im Spiel.
Und wer nicht liefern kann der verliert halt Marktanteile.
Ich verstehe garnicht das Intel da nicht Ihre Grafikchips auf Gaming trimmt?
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