Grafikkarten-Markt: Nvidia legt bei Marktanteilen wieder deutlich zu
Jon Peddie Research hat seine Analyse des Grafikkartenmarktes für dedizierte Einheiten für das dritte Quartal 2019 vorgelegt und Nvidia legt hier wieder an Marktanteilen zu - mit deutlich über zwei Dritteln der Anteile dominiert man nach wie vor das Geschehen.
Immer wieder mal werden Marktanteile der Grafikkarten analysiert. Ein regelmäßiger Vertreter sind die Zahlen von Jon Peddie Research, die nun auch explizit für den Add-In-Markt vorliegen, also für dedizierte Grafikkarten von AMD und Nvidia. Letztgenannte Firma dominiert auch weiterhin den Markt deutlich mit einem Marktanteil von 78,92 Prozent im dritten Quartal 2019.
Das ist sogar etwas mehr als noch im Vorquartal, wo Nvidia 67,92 Prozent hatte, aber etwas weniger als im Vorjahr, wo man auf 74,28 Prozent kam. AMD hat im Jahresverlauf zwar etwas Boden gut gemacht, diesen aber auch wieder verloren. Die Gründe sind naheliegend - neben den alternden Vega- und Polaris-Karten hat AMD im Moment nur die Radeon 5700 (XT) im Programm, die sich in ihrer Leistung bei Geforce RTX 2070/Super einsortiert.
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Der Gesamtmarkt ist auch gewachsen - um 42 Prozent im dritten Quartal 2019, verglichen mit dem Vorquartal. Das kommt nicht ganz überraschend, geht es doch auf das Weihnachtsgeschäft zu und das dritte Quartal ist dadurch traditionell stark. Laut Jon Peddie Research sind 42 Prozent aber schon eher ungewöhnlich und über dem 10-Jahresschnitt von 14,9 Prozent. Zum Vergleich: Der PC Markt wuchs 9,6 Prozents seit dem letzten Quartal. Auf Jahresbasis verliert der PC-Markt zweistellig - Grafikkarten stehen folglich etwas besser da als die Gesamtentwicklung.
Auf Jahresbasis ist der Markt aber recht stabil. 2018 wurden rund 15 Milliarden US-Dollar Umsatz gemessen und das soll bis 2023 auch so bleiben. Es geht also vor allem darum, im bestehenden Volumen der Konkurrenz Anteile wegzunehmen, was ab 2021 noch interessanter wird, sofern Intel es schafft, bis dahin ein leistungsfähiges Produkt abzuliefern. Seit 1981 wurden laut Jon Peddie Research 1.299 Millionen Einheiten ausgeliefert.
Es auch kein Wunder, warum die 2080 Super kein Mensch kaufen mag.
Es auch kein Wunder, warum die 2080 Super kein Mensch kaufen mag.
Zudem warten doch viele Firmen darauf, was die Konsolen abliefern werden. Es mag uns wurmen, aber die sind der Motor in der Spielentwicklung und nicht die wenigen PC exklusiven Titel, die mal zeigen wer die Leistungskrone hat.
und zum Thema, kosten nutzen: Das gab es im High end Bereich noch nie. Entweder man kauft das beste, oder eben nicht. Schön reden gibt es da nicht.
und die Konsolen, sind alles, aber gewiss nicht irgend-ein Motor.
Jon Peddie Research releases its Q2, 2019 global add-in board report | Jon Peddie Research
In dritten Quartal (das das Stärkste ist) wurde etwas mehr verkauft (+6,2 Prozent), letztlich wurden jedoch im Bereich Consumer-PC bisher 15,6 Prozent weniger GPUs verkauft.
AIB (Add-In-Boards) ist ja ja nicht nur Consumer sonders alles = Desktop, Workstation, Server, Rendering, Mining und Wissenschaft inklusive Aftermarket und OEM. AMD liegt dabei bisher über dem Ergebnis des letzten Jahres (27,08 zu 25,27 ) und Nvidia hat weniger verkauft (72,92 zu 74,28 ).
Traue also keiner Statistik die Du nicht selbst gef...erstellt hast.
Solche Probleme wird nVidia nicht haben bzw. wenn dann im selben Maße wie AMD, da beide ja beim selben Auftragsfertiger herstellen lassen. Insofern ist die Vergleichbarkeit nicht gegeben. nVidia hätten sicherlich schon längst auf 7nm umsteigen können, aber sie haben aus ökonomischen Gründen darauf verzichtet. Die Margen sind bei der 12nm Fertigung nun mal besser und solange kein Druck besteht, verdient man pro verkaufter Einheit doch gerne lieber mehr als weniger. Würde jeder hier genauso machen...