Nvidia: Risse in der Vapor Chamber bei einzelnen RTX 3080 und RTX A6000-GPUs
Einem Bericht zufolge zeigen einzelne Geforce RTX 3080 Founders Editions und RTX A6000-GPUs Defekte in der Vapor-Chamber der Kühlkörper. Es ist jedoch unklar, ob dies ein weitreichender Fehler ist oder nur unter bestimmten Voraussetzungen auftritt.
Einem Bericht von Quasar-Zone zufolge könnten die Kühlsysteme der Nvidia Geforce RTX 3080 Founders Edition (FE) sowie der Workstation-Grafikkarte RTX A6000 anfällig für Risse in der Vapor-Chamber der GPUs sein. Es wurden Kupfer-Ablagerungen im Kühlkörper gefunden, zuvor zeigten die GPUs ungewöhnlich hohe Hotspot-Temperaturen.
Chemische Reaktion erzeugt Loch in Vapor-Chamber
Die betroffenen Grafikkarten wurden laut Quasar-Zone zuvor nicht geöffnet oder modifiziert, wie der ursprüngliche Autor im Quasar-Zone-Forum schreibt. Bei der Demontage des Kühlkörpers der betroffenen RTX 3080 FE und RTX A6000 wurde jedoch ein Riss in der Vapor-Chamber der GPUs festgestellt. Dieser Schaden wurde offenbar durch eine chemische Reaktion verursacht, die nach und nach ein Loch in der Vapor-Chamber der Grafikkarten verursachte. Dadurch trat Flüssigkeit aus und Sauerstoff konnte in den Zwischenraum eindringen.
Quelle: Quasar-Zone
Bläuliche Färbung auf den betroffenen GPUs.
Beim Öffnen der Vapor-Chamber wurde eine blaue Substanz sichtbar, bei der es sich vermutlich um Kupfersulfat oder Kupferoxid handelt. Das Kupfer des Kühlkörpers des RTX 3080 FE und A6000 soll mit Wasser und Sauerstoff zu Kupfersalzen reagiert haben, die sich als blaugrüner Film auf dem Kühlkörper niederschlugen, wie Videocardz unter Berufung auf Quasar-Zone berichtet. Es bleibt anzumerken, dass es sich hierbei bisher nur um Einzelberichte handelt und nicht sicher ist, ob die Kupfersalzbildung bei GPUs häufiger auftritt.
Quelle: Quasar-Zone
Detailaufnahme von Kupfer-Ablagerungen auf den GPUs.
So funktioniert eine Vapor-Chamber
Eine Vapor-Chamber kühlt die Grafikkarte durch einen kontinuierlichen Zyklus von Verdampfung und Kondensation, wobei eine Flüssigkeit in der Kammer durch Verdampfung Wärme von einer Komponente entfernt. Der Dampf kühlt dann wieder ab, kondensiert zu Flüssigkeit und der Kreislauf beginnt von Neuem. Auf diese Weise kann die Abwärme von Komponenten wie GPU oder CPU effektiv entfernt werden, aber die Reaktion des Kühlmittels in einer Vapor-Chamber mit dem Kupfer des Kühlkörpers ist laut Tomshardware relativ selten.
Quellen: Quasar-Zone via Videocardz, Tomshardware

Ja wie soll das der Endverbraucher kontrollieren was die da reinpanschen damit die Chemiebrühe funzt.? Also ich hab auch ne Artic AiO von 2016 aus Alu und Kupfer. Kühlt super - da haste Recht.
Aber für den gleichen Preis oder noch preiswerter einer Alu und Kupfer bekomm ich ne Vollkupfer-AiO. Die Temps sind die gleichen. Also Vollkupfer und fertich.
Grüße!
Und zukünftig diese Kühlmethode / Kühlkörper meide?
Die hersteller sind nur inzwischen extrem schlampig, was die Qualitätssicherung an geht, da ja sowieso alles gekauft wird....
Wir verbauen im Spritzguss auch sogenannte Wärmeleitstäbe. Von 10 Stück sind 2 leer und isolieren nur noch....
Als rotes Tuch seh ich aktuell eher diese unsäglichen 12vHPWR Stecker.
oftmals den minimalen Aufwand zu betreiben, so dass Volllkupfer nicht unbedingt sein muss.
Für billig und noname gilt das natürlich nicht, aber das ist ja generell so.