Nvidia KI-Technologie: So könnten NeRFs Gaming revolutionieren
Nvidia arbeitet an einer KI-beschleunigten Methode, um aus zweidimensionalen Fotos dreidimensionale animierte Szenen zu erschaffen. Die Technik dafür hat das Potenzial, den Spielemarkt umzukrempeln, indem sie Spiele nachhaltig verändern würde und riesige Datenmengen einsparen könnte. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Das Feature-Set einer Grafikkarte ist heute ein für viele Spieler entscheidendes Kriterium bei der Auswahl eines konkreten Modells. Dazu zählt nicht mehr nur primär die Rasterizing-Leistung, sondern auch die Unterstützung von Upscalern wie DLSS, FSR oder XeSS, Leistung bei Raytracing und welche Codecs und Bibliotheken unterstützt werden. Hier bietet Nvidia mit CUDA einen handfesten Vorteil, doch es gibt noch weitere besondere Features. Eines davon ist "Neural Radiance Fields" (NeRFs).
Das Akronym steht für Nvidias KI-beschleunigte Methode, um aus mehreren Fotos eine volle animierte dreidimensionale Szene zu kreieren. Dem Algorithmus werden dazu Fotos aus verschiedenen Perspektiven und Winkeln zur Verfügung gestellt. Er rendert die zweidimensionalen Objekte daraus in Echtzeit und dreidimensional. Fehlende oder nicht überlagerte Stellen werden ähnlich wie bei DLSS 3.0 von der KI berechnet, sodass eine flüssige Szene daraus entstehen kann. NeRFs sind dabei keine Nvidia-exklusive Erfindung und werden durchaus auch von anderen Unternehmen erforscht.
Nvidia ist allerdings das Unternehmen, das diese Technologie und PC-Gaming zusammenbringen kann, sodass sie nicht nur für Spielfilme genutzt wird, wie es bisher zumeist geschehen ist. Der maßgebliche Vorteil dabei wäre, dass hochkomplexe Animationen, die aktuell sehr viel Speicherplatz einnehmen, wegfallen und durch die KI berechnet werden könnten. Diese Technologie mag dabei sehr nützlich erscheinen, doch bisher ist kein Konzept dazu für den Gaming-Bereich markttauglich und es könnte durchaus noch eine lange Zeit dauern, bis es Entsprechendes gibt. Wer sich zwischenzeitlich mit NeRFs befassen möchte, kann sich mit Apps wie Luma AI für Smartphones einen eigenen Eindruck von der Technologie machen.

Die uralte Idee, einfach enorme Rechenpower zu verwenden und damit einfach eine enorme Anzahl an Rays loszuschicken funktioniert nunmal nicht.
Es werden auch hier wieder viele Tricks zum Einsatz kommen in welcher Szene was wie sinnvoll sein kann.
Und wir sehen das in den letzten 10 Jahren so richtig am explodieren. Da schießen überall Ideen und Algorithmen raus. Cool!
Raytracing gehört die Zukunft!