Nvidia Geforce GT 140 - 9600 GT im neuen Gewand?
Die Geforce 9600 GT heißt künftig GT 140. Zumindest impliziert dies ein Eintrag in der Treiber-Suche auf der Nvidia-Homepage.
Im Zuge der Einsortierung diverser älterer Grafikkarten in das aktuelle Namensschema wurden unter anderem bereits die Geforce 9800 GTX+ und die Geforce 9600 GSO neu benannt und (stark) abgespeckt. Erstere wurde für den OEM-Markt auf den Namen Geforce GTS 150 getauft und wird mit nur 1,0 statt 1,1 GHz VRAM-Takt ausgeliefert, letztere heißt nun Geforce GT 130. Hier wurden nicht nur die Taktfrequenzen gesenkt, sondern auch die Anzahl der ALUs.
Offenbar plant Nvidia nun auch eine Geforce GT 140, zumindest steht eine solche Karte bei der Geforce-Treibersuche auf der Nvidia-Homepage zur Auswahl. Dieses noch nicht offiziell vorgestellte Modell müsste sich daher zwischen GTS 150 und GT 130 einreihen. Ausgehend von der aktuellen Nomenklatur und den verwendeten GPUs, müsste die Geforce GT 140 mit einem G94 oder G92 bestückt und dabei schneller als die GT 130 sein. Hier kommt nur eine Karte in Frage: Die Geforce 9600 GT.
Zur Erläuterung
Geht es nach Nvidia, lassen sich die Geforce-Namen in folgender Segmentierung - für Desktop und Notebook, gekennzeichnet durch ein der Nummer nachgestelltes M - dekodieren:
• GTX = Enthusiasten
• GTS = Performance
• GT = Mainstream
• G = Einsteiger
Die Ziffer dahinter gibt die relative Leistung an, dabei sollte eine Karte der Enthusiast-Klasse schneller sein als eine aus der Performance-Reihe, welche wiederum Mainstream und Einsteiger hinter sich lässt. In sich ein gutes und logisches Schema, wenn Nvidia dies einerseits konsequent einsetzt und andererseits für eine längere Zeit beibehält.
Lesen Sie außerdem:
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In diesem Sinne
Link
Schön langsam könnte Nvidia aufhören, alle alten Karten umzubenennen...
/Schwarzseher an
Irgendwann müssen sie dann bei den neuen Karten wieder ein neues Namensschema einführen, da die alten Karten alle Varianten bereits ausgeschöpft haben
/Schwarzseher aus
Wenn man dann die reale Bandbreite betrachtet, dann wäre die 4870 von der Speicherbandbreite sogar unter der GTX260 anzusiedeln, wenn GDDR5 so betrachtet weniger als 80% gegenüber GDDR3 ausmacht.
CB hat das so zusammengefasst:
"Man kann jedoch schlussfolgern, dass der GDDR5-Speicher auf der Radeon HD 4870 einen deutlich geringeren Einfluss auf die Endgeschwindigkeit als der GPU-Takt hat und dennoch wichtig ist, um dessen volles Potenzial ausspielen zu können."
Das würde ja bedeuten, das rein von der GPU- Leistung der 4870, die Speicherbandbreite was den vollen Nutzen angeht schon am oberen Limit angesetzt wurde.
Verglichen mit der GXT260 wird dann dort eine größere Speicherbandbreite benötigt (Kannte das bis jetzt nur von der Speichermenge)??? Denn rein von der Leistung liegen beide ungefähr gleichauf in den Benchmarks - oder wurde da ein "Sicherheitspolster" für AA und höheren Texturen vorgesehen.
packe nochmal den Link dazu:
ComputerBase - Bericht: Was bringt GDDR5 auf der Radeon HD 4870? (Seite 7)
mfg
Kosake