Nvidia: Geforce-8-Serie bald mit PhysX-Unterstüzung
Vor genau zehn Tagen berichteten wir in dem Artikel Nvidia übernimmt Ageia: bald Physx auf Geforce-Karten? schon einmal über die Äußerungen des Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang bezüglich der "Geforce-beschleunigten-PhysX-Berechnungen". [br]
Quelle: [www.nvidia.com]
Nvidia: Wie CEO Huang mitteilt, setzte Nvidia bereits alle Hebel in bewegung, um den PhysiX-Support via Geforce-8-Karte voranzutreiben (Bild: Nvidia.com)
Möglich werden soll dies durch Nvidias Programmierschnittstelle CUDA (Compute Unified Device Architecture), welche aber gleichzeitig AMD-GPUs von der PhysX-Beschleunigung ausschließt. Wie Huang Techreport.com gegenüber mitteilte, sollen bereits alle aktuellen Modelle der Geforce-8x00-Reihe CUDA-Unterstützung bieten und damit in der Lage seien PhysX-Berechnungen auszuführen.
Natürlich arbeitet Nvidia bereits mit Nachdruck an dem Projekt, schließlich erhofft sich der Grüne-Riese nicht zu letzt auch einen Anstieg des Grafikkartenabsatzes. Ein weiterer Vorteil, welcher durch die bereits implementierte CUDA-Unterstützung resultiert, ist dass das Update in Form eines Software-Downloads angeboten werden kann.
"We're working toward the physics-engine-to-CUDA port as we speak. And we intend to throw a lot of resources at it. You know, I wouldn't be surprised if it helps our GPU sales even in advance of [the port's completion]. The reason is, [it's] just gonna be a software download. Every single GPU that is CUDA-enabled will be able to run the physics engine when it comes. . . . Every one of our GeForce-8-series GPUs runs CUDA, "so Huang.
Nvidia: Dank der CUDA-Schnittstelle sollen alle aktuellen Modelle der Geforce-8-Serie bald mit PhysiX-beschleunigung ausgestattet sein (Bild: Ageia.com)
Geht Nvidias Plan auf, werden sich Nutzer künftig zwei Grafikkarten kaufen, um diese entweder im SLI-Verbund zu nutzen oder aber, um jeweils eine für die Grafikdarstellung respektive die Physikbeschleunigung abzustellen. Huang teilt mit, dass für den High-End-Markt eine Lösung, bestehend aus drei Grafikkarten angestrebt wird. Enthusiasten sollen dann die Wahl haben, ob jeweils zwei der drei GPUs die Grafik- bzw. PhysX-Berechnungen unter sich aufteilen.
Auch die Developer sollen einen Vorteil aus der "PhysX-to-CUDA-Technik" ziehen. So soll es ihnen nun möglich sein die Vorteile einer beschleunigten Physikberechnung einer breiten Masse an Spielern näher zubringen. Nähere Informationen zum angepeilten Erscheinungszeitraum des Software-Paketes wollte Huang aber nicht machen. Wie sich dem Artikel Nvidia: Neue Physx-Karten geplant? entnehmen lässt, plant Nvidia aber weiterhin eigenständige Add-In-Beschleuniger zu produzieren.
