Geforce RTX 4070: Am 13. April soll Nvidias neue Mittelklasse erscheinen

131
News Sven Bauduin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Nvidia GeForce RTX 4000
Quelle: Nvidia

Die Geforce RTX 4070, Nvidias erste Mittelklasse-Grafikkarte auf Basis der aktuellen Ada Lovelace-Architektur, soll laut jüngsten Gerüchten am 13. April offiziell vorgestellt werden. Spieler erwartet eine abgespeckte Geforce RTX 4070 Ti, die auf einem in Sachen Shader und Takt beschnittenen AD104-Grafikprozessor basiert.

Gerüchte über einen Start der Geforce RTX 4070 im Laufe des kommenden Monats sind bereits Anfang Februar durchgesickert, als Nvidia die Boardpartner über das Release der kommenden Mittelklasse-Grafikkarte informiert haben soll. Seinerzeit wurden außerdem erste Bilder des Grafikprozessors AD104-250 publiziert, der aller Voraussicht nach auf der Geforce RTX 4070 zum Einsatz kommen wird.

Geforce RTX 4070 soll am 13. April erscheinen

Wie die Website Videocardz zuerst berichtet hat, sollen sich die entsprechenden Gerüchte jetzt bestätigt haben. Als Termin für den Start der Geforce RTX 4070 soll Nvidia demnach den 13. April ins Auge gefasst haben, was der Hersteller am Rande seiner kommenden Entwicklerkonferenz GTC 2023, welche vom 20. bis 23. März stattfindet, bekannt geben könnte. Die Keynote findet am 21. März statt und thematisiert insbesondere die Bereiche KI, Computing und Metaverse.

5.888 Shader und 12 GiByte GDDR6X

Nach aktuellem Stand nutzt die Geforce RTX 4070 einen von 7.680 auf 5.888 Shader beschnittenen AD104-Grafikprozessor, dem ebenso 12 GiByte Grafikspeicher vom Typ GDDR6X an einem 192-Bit breiten Speicherinterface zur Seite gestellt werden sollen, wie der bereits im Februar erschienenen Geforce RTX 4070 Ti. Die Verlustleistung hingegen soll noch einmal sinken und 200 bis 250 anstatt 285 Watt betragen.

  Nvidia Geforce RTX 4070 Ti Nvidia Geforce RTX 4070
Architektur Ada Lovelace Ada Lovelace
Grafikprozessor AD104-400 AD104-250
Shadereinheiten 7.680 5.888
Basistakt 2.310 MHz 1.920 MHz
Boosttakt 2.610 MHz 2.475 MHz
FP32-Leistung 40 TFLOPS 29 TFLOPS
Grafikspeicher 12 GiByte GDDR6X 12 GiByte GDDR6X
Speicherinterface 192-Bit 192-Bit
Bandbreite 504 GB/s 504 GB/s
TDP 285 Watt 200 - 250 Watt

Eine Art Geforce RTX 4070 Ti "Light"

Neben der um mehr als 23,3 Prozent reduzierten Anzahl aktiver Shadereinheiten sollen auch die gesenkten Taktfrequenzen für die geringere TDP der Grafikkarte sorgen. Der kommenden Geforce RTX 4070 wird ein Basistakt von 1.920 MHz und ein Boosttakt von 2.475 MHz im Referenzdesign nachgesagt. In einem direkten Vergleich der Spezifikationen wirkt die Geforce RTX 4070 wie eine RTX 4070 Ti "Light".

131
    • Kommentare (131)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1748380205
        Gerüchte sprechen nun von 749$. Das wäre ein schlechter Witz.
      • Von Gast1748380205
        Gerüchte sprechen nun von 749$. Das wäre ein schlechter Witz.
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DaHell63
        Warum auch sollte man das Feature bei einem Kauf ausser Acht lassen?
        Hier wird beim Raytracing Ranking mit FSR 1.0 getestet...wer soll sich das als Nvidia nutzer antun wenn DLSS 2, oder gar DLSS 3 im Spiel angeboten wird?
        Da werden die Karten, zwecks Vergleichbarkeit, in ihrer möglichen Leistung mal kurz eingebremst.
        Gerade in so Spielen wie Cyberpunk/DyingLight 2/MFS 2020 oder Hogwarts ist FG doch ein Game Changer.
        Wenn angeboten, sollte es für die Karten die es können auch getestet werden.
        Was nützt das beste/tollste Feature, wenn es bei Tests nicht berücksichtigt wird?
        Es ging in meiner Aussage auch 0 darum ob das wichtig ist bei der Kaufentscheidung.
        Sondern allgemein um das Thema Renderskalierungen etc.

        Das war eher Beiläufig von mir erwähnt und sollte nur nochmal verdeutlichen, wie präsent diese Techniken mittlerweile nicht nur bei den Konsolen - was das Ursprungsthema war - sondern auch auf den Rechner rübergeschwappt ist.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von Markzzman
        Würde unabhängig von den Herstellern nicht einfach das rasterizing gemessen werden, würde man ja nur noch DLSS3 Balken sehen soviel wie damit geworben wird umso gut wie möglich dazustehen.
        Warum auch sollte man das Feature bei einem Kauf ausser Acht lassen?
        Hier wird beim Raytracing Ranking mit FSR 1.0 getestet...wer soll sich das als Nvidia nutzer antun wenn DLSS 2, oder gar DLSS 3 im Spiel angeboten wird?
        Da werden die Karten, zwecks Vergleichbarkeit, in ihrer möglichen Leistung mal kurz eingebremst.
        Gerade in so Spielen wie Cyberpunk/DyingLight 2/MFS 2020 oder Hogwarts ist FG doch ein Game Changer.
        Wenn angeboten, sollte es für die Karten die es können auch getestet werden.
        Was nützt das beste/tollste Feature, wenn es bei Tests nicht berücksichtigt wird?
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Stroiner
        Naja, sie ist eine 4070. was soll sie denn sonst sein, wenn nicht eine „4070 TI light“?
        Das vermutete Datenblatt wirkt auf mich eher wie eine RTX4060ti.
        Gleiche Shaderanzahl wie die RTX3070 Bei mehr Takt. Wer weiß ob die RTX4070 überhaupt die RTX3080 10GB schlagen wird

        Wenn alles dumm läuft bekommen wir die UVP der RTX3080 10GB (699-720€) bei ähnlicher Leistung.

        Für mich wäre die RTX4070 die perfekte 450-499€ Karte in 2023. Von der Power her doppelt so flink wie die aktuellen Konsolen, dazu DLSS3 und Raytracing Performance die man auch sinnvoll nutzen kann.

        Als PC Upgrade ideal für Systeme der letzten 5 Jahre. Wenn dann noch 16GB verbaut wären wäre es wohl die sagenumwobene Wollmilchsau ^^
      • Von Stroiner PC-Selbstbauer(in)
        Naja, sie ist eine 4070. was soll sie denn sonst sein, wenn nicht eine „4070 TI light“?
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk